> > > > Apple verlegt Produktion teilweise wieder in die USA zurück

Apple verlegt Produktion teilweise wieder in die USA zurück

Veröffentlicht am: von

apple logoMit der Auslieferung der neuen iMacs mit 21,5 und 27 Zoll wurde bekannt, dass Apple offenbar einen Teil der Produktion wieder in die USA verlegt hat. Dabei geht es aber nicht um die Herstellung einzelner Komponenten, sondern um den Zusammenbau der selbigen. Gegenüber Bloomberg Business bestätigte Apples CEO Tim Cook nun, dass man im kommenden Jahr noch weitere Produktionsschritte in den USA ausführen will. 2013 will man zu diesem Zweck über 100 Millionen US-Dollar investieren.

Bereits jetzt werden einige iMacs zu Testzwecken in Fremont, Kalifornien, gefertigt. Apple tritt dabei nicht als Auftraggeber in Erscheinung, sondern investiert nur in Unternehmen, die unter der Kontrolle von Apple vermutlich einzelne Komponenten montieren. Der Schriftzug "Assembled in USA" wird allerdings nicht dafür vergeben, wenn beispielsweise nur die Festplatte in das ansonsten fertige Produkt verbaut wird. Hierzu sind schon weitergehende Schritte notwendig, auf die Apple aber nicht näher eingehen möchte.

Apple iMac
Apple iMac

Die komplette Produktion will und kann Apple sicherlich nicht auf absehbarer Zeit in die USA verlagern. Doch Asien verliert nach und nach seine Standortvorteile, auch wenn der Vorsprung noch sehr groß ist. Zumindest in einem Bereich sind die USA interessant: Die Energiekosten und hier vor allem Stromkosten sind so gering wie seit Jahren nicht mehr. Automatisierte Fertigungen, ohne großen personellen Aufwand, sind also in den USA wieder wettbewerbsfähig.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (10)

#1
customavatars/avatar51194_1.gif
Registriert seit: 09.11.2006
Niederrhein
Kapitän zur See
Beiträge: 3984
Bei den teilweise dämlichen Qualitätsschwankungen der letzten Jahre nur zu begrüßen.
Der meiste Teil wird denke ich weiterhin in China produziert werden
aber kann mir durchaus vorstellen, dass die Endmontage bzw.
heikle Arbeitsschritte aber vorallem die Qualitätskontrolle in den USA stattfindet.
#2
customavatars/avatar89737_1.gif
Registriert seit: 17.04.2008

Vizeadmiral
Beiträge: 8052
Schade dass Tim Cooks Statement "die Amis sind für die Montage zu doof" nicht aufgegriffen wurde..

http://rockcenter.nbcnews.com/_news/2012/12/06/15708290-apple-ceo-tim-cook-announces-plans-to-manufacture-mac-computers-in-usa?lite
#3
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
*hust* Foxconn erwägt nun doch Ausweitung der Fertigung in den USA - ComputerBase *hust*

Nicht Apple fertigt in den USA ... sie lassen von Foxconn dort fertigen :rolleyes:
#4
customavatars/avatar24005_1.gif
Registriert seit: 17.06.2005

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1378
War absehbar.

Die Lohnstückkosten in China steigen und der Transport von Waren wird durch steigende Energiekosten teurer.

Irgendwann ist eben der Punkt erreicht, wo die Produktion in Übersee nicht mehr billiger ist und somit produziert man dann lieber wieder zu Hause um dort das Wachstum zu steigern.

Kann ich sowieso nur jedem Unternehmen dazu raten schnellst möglich wieder nach US/EU zu verlagern, denn wenns hier keine Arbeitsplätze gibt, dann gibts hier auch keine konsumierenden Arbeiter.

Economy 101
#5
Registriert seit: 13.01.2011

Matrose
Beiträge: 100
Es geht nicht mal darum. Die Amis sind sehr nationalbewusst und sehen es nicht gerne wenn ihre Firmen NUR im Ausland herstellen aber im Inland verkaufen wollen. Dann sagt die Regierung: wenn ihr in den USA verkaufen wollt, dann beschäftigt die Arbeiter auch in den USA.
#6
customavatars/avatar50667_1.gif
Registriert seit: 02.11.2006
Überall und nirgendwo :).
Banned
Beiträge: 3588
30-60€ Stundenlohn in Deutschland gegen 0,30€- bis 2 € Stundenlohn in China. Also die Rendite is in China immer noch deutlich Besser;)
#7
customavatars/avatar182541_1.gif
Registriert seit: 25.11.2012

Kapitänleutnant
Beiträge: 1602
Die wollen ja auch in den USA fertigen und nicht in Deutschland, mal abgesehen davon werden für solche Jobs auch in Deutschland ganz sicher keine 30€ gezahlt, von 60€ träumst Du sicher feucht.
#8
customavatars/avatar100308_1.gif
Registriert seit: 10.10.2008

Bootsmann
Beiträge: 632
es geht nicht um den std.-lohn welchen der arbeiter ausgezahlt bekommt, sondern der für die arbeit des arbeiters berechnet wird ;)

bei uns schlägt ein a-monteur glaub ich mit 38€ pro stunde zu buche!
selbstverstänldich bekommtd er monteur diese nicht, wahrscheinlich noch nicht mal die hälfte.
#9
customavatars/avatar50667_1.gif
Registriert seit: 02.11.2006
Überall und nirgendwo :).
Banned
Beiträge: 3588
Zitat TlMBUK2;19859777
Die wollen ja auch in den USA fertigen und nicht in Deutschland, mal abgesehen davon werden für solche Jobs auch in Deutschland ganz sicher keine 30€ gezahlt, von 60€ träumst Du sicher feucht.

Sorry aber wenn du 20€ die stunde als lohn bekommst, was ja durchaus normal ist, dann kostet deinem chef dass keine 20€ pro stunde sondern mindestens 30..

ArbeitGEBER haben auch lohn nebenkosten!
PS.: Euer Waschraum und eure Duschen auf der Arbeit kosten eurem Chef auch Geld und sind dort nur für EUCH!
#10
customavatars/avatar90834_1.gif
Registriert seit: 03.05.2008
Leipzig
Admiral
Beiträge: 12421
Zitat jrs77;19841151
War absehbar.

Die Lohnstückkosten in China steigen und der Transport von Waren wird durch steigende Energiekosten teurer.

Irgendwann ist eben der Punkt erreicht, wo die Produktion in Übersee nicht mehr billiger ist und somit produziert man dann lieber wieder zu Hause um dort das Wachstum zu steigern.

Kann ich sowieso nur jedem Unternehmen dazu raten schnellst möglich wieder nach US/EU zu verlagern, denn wenns hier keine Arbeitsplätze gibt, dann gibts hier auch keine konsumierenden Arbeiter.

Economy 101


+1

Siehe Autobranche...keine gute Mittelschicht mehr in Europa, somit sinkende Absatzzahlen. 1000 Mittelständler kaufen eben am Ende doch mehr Autos als ein Milliardär!


Sent from my iPhone 4S
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

  • TomsHardware.de muss seine Pforten schließen (Update)

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/THG

    Eine der bekanntesten deutschen IT-Seiten TomsHardware.de wird abgeschaltet. Damit geht eine Ära zu Ende, denn die 1996 noch unter einem anderen Namen gestartete Webseite gehört sicherlich zu den Größen in diesem Bereich. Der genaue Termin für die Abschaltung der Server steht noch nicht... [mehr]

  • Interstellar: Hunderte CPUs berechnen schwarzes Loch

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SCHWARZES-LOCH

    Der Film Interstellar aus dem Jahre 2014 zeichnete sich vor allem durch eine möglichst realistische Darstellung und Simulation eines schwarzen Loches aus. Christopher und Jonathan Nolan schrieben das Drehbuch und zeichneten sich auch für die filmische Umsetzung verantwortlich. Der... [mehr]

  • Ende des Mining-Booms: Absätze bei den Grafikkarten brechen um bis zu 80 % ein...

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/BITCOIN

    Investoren und Analysten mahnen seit Monaten vor einem Einbruch am Grafikkarten-Markt, doch bisher hat sich dies in den Absatz- und Umsatzzahlen der Hersteller noch nicht wirklich gezeigt. Nun mehren sich aber die Zeichen aus Asien, dass es ab März/April einen erheblich Einbruch bei den... [mehr]

  • NVIDIA intern: Begehrtestes Produkt ist ein Lineal

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/NVIDIA

    Zwischen den Jahren einmal etwas Kurioses: Größere Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern oftmals in internen Shops bestimmte Produkte an. T-Shirt und Kaffeetasse sind hier nur die einfachsten Beispiele. NVIDIA verkauft alle eigenen Produkte natürlich auch an die eigenen Mitarbeiter. Dazu... [mehr]

  • Vodafone schaltet erste Gigabit-Anschlüsse über Kabel für 20 Euro

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/VODAFONE_LOGO

    Vodafone versorgt ab sofort die ersten Kunden mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1 Gbit/s. Das Unternehmen hat hierfür stellenweise sein Kabelnetz auf DOCSIS 3.1 umgerüstet und kann aktuell 400.000 Haushalte mit der schnellen Geschwindigkeit versorgen. Zu den ersten Städten mit der schnellen... [mehr]

  • NVIDIA stellt das GeForce Partner Programm ein

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/NVIDIA

    Das NVIDIA GeForce Partner Programm oder kurz GPP sollte Anreize für Boardpartner und letztendlich auch den Käufer einer Grafikkarte schaffen. Doch ein möglicher unerlaubter Wettbewerbsvorteil warf ein eher schlechtes Licht auf das Programm. Nun hat NVIDIA das Programm offiziell eingestellt. Als... [mehr]