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Verkauf von Handy-Bewegungsdaten unzulässig

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o2 logoDas spanische Telekommunikationsunternehmen Telefonica testet Ortungsdienst „Smart Steps“ in Großbritannien. Die deutsche Tochter O2 des spanischen Unternehmens Telefonica darf die Handy-Bewegungsdaten seiner Kunden nicht verkaufen. Ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums bestätigte, dass der Handel mit Standortdaten grundsätzlich verboten sei. Auch der Verkauf von anonymisierten Daten sei nicht zulässig, da dadurch die Privatsphäre zu sehr angegriffen sei.

Der Hintergrund ist die Testphase eines Programms, das zurzeit in Großbritannien getestet wird. Telefonica sammelt die Bewegungsdaten seiner Kunden und wertet diese für die Werbeindustrie aus. Dabei soll der Standort mit Alter und Geschlecht abgeglichen werden und weiterverkauft werden. Konkrete Daten wie der Name oder die Meldeadresse sind davon nicht betroffen.

Ob „Smart Steps“ überhaupt in Deutschland ausgeführt wird, ist noch ungewiss. Sollte das Programm in Deutschland erscheinen, wolle der Konzern sicherstellen, dass das deutsche Datenschutzrecht nicht verletzt werden würde.

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 13.09.2010
Kuchenland! (Rheinland Pfalz)
Forever 13
Beiträge: 2333
Hört sich doch eigentlich interessant an ....
#2
Registriert seit: 26.02.2011

Matrose
Beiträge: 2
" Konkrete Daten wie der Name oder die Meldeadresse sind davon nicht betroffen. "

aussage von O2? machen die doch eh schon längst
#3
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Registriert seit: 08.03.2010
Saarbrücken
Oberbootsmann
Beiträge: 953
Und wenn doch...Karlsruhe übernimmt und wir haben erstmal Ruhe.
Was "grundsätzlich verboten" bedeutet ist ja mal wieder klar.
#4
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Registriert seit: 14.12.2009
BaWü
Stabsgefreiter
Beiträge: 382
Was machen eigentlich unsere Volksverdreher ?
Neues Telekommunikationsgesetz, damit die Erhebung von Standortdaten von seiten der Telekommunikationsanbieter erst garnicht erlaubt ist bzw. nur zu "live" (wie z.B. für Rettungsdienste) erlaubt ist und nicht gespeichert werden darf und fertig.
Für mich völlig unverständlich, dass allein schon das erheben und speichern solcher Daten überhaupt erlaubt ist, kleingedruckte Klausel in der AGB hin oder her. Sowas gehört vom Staat her untersagt.
Aber was will man von Politikern, die der Vorratsdatenspeicherung hinterherrennen, erwarten....

Und wie will man bitte solche Daten anonymisieren ?
Wenn sich mehrere Daten an einem Ort aufhalten, an dem zufällig ein Einfamilienhaus steht, nützt es einem auch wenig, wenn sie nicht gleich den Namen mitgeliefert bekommen.
Dann verbindet man das halt mit dem Telefonbuch und hat seine Kunden beim Namen mit Meldeadresse, incl. der Info wo sie einkaufen gehen, wann sie daheim sind, wohin sie abends weggehen, mit welchen anderen Datensätzen sie sich öfters treffen.
Eine Anonymisierung von solchen höchstpersönlichen Datensätzen ist unmöglich, jeder der daran glaubt ist beim Weihnachtsmann besser aufgehoben.
#5
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Registriert seit: 13.01.2011
Im Studio
Kapitän zur See
Beiträge: 3337
Jeder der glaubt das man in der Heutigen zeit irgendwie noch Anonym ist, glaubt an den Weinachtsmann :fresse:

BIG BROTHER IZ WATCHING YOU! :D
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