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ARM und Globalfoundries entwickeln zusammen 20-nm-Chips mit 3D-Transistoren

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arm logoDer Chipdesigner ARM ist in den letzten Jahren vor allem für seine Cortex-Architekturen im mobilen Bereich bekannt geworden. Viele Unternehmen setzen auf Lizenzen von ARM in ihren eigenen Chips und bekommen dadurch die entsprechenden Architekturen zur Herstellung von SoCs geliefert. Wie nun bekannt wurde, soll ARM zusammen mit dem Chiphersteller Globalfoundries neue Prozessoren entwickeln. Die beiden Unternehmen werden innerhalb einer mehrjährigen Kooperation an der Fertigung von Chips in der Strukturbreite von 20 Nanometern arbeiten. Durch die verkleinerte Fertigungstechnik soll neben mehr Leistung auch der Energiebedarf gesenkt werden und zudem auch die Wärmeentwicklung kleiner ausfallen. Neben der kleineren Strukturbreite sollen auch sogenannte FinFETs zum Einsatz kommen. Diese Technik setzt auf 3D-Transistoren und ist bereits von Intels Ivy-Bridge-Prozessoren bekannt beziehungsweise wird bei diesen Chips bereits eingesetzt.

Noch ist nicht bekannt, wann die ersten fertigen Chips aus dem 20-nm-Prozess zu erwarten sind. Zumindest sollte aber der Chiphersteller Globalfoundries von einer solchen Kooperation profitieren, denn der Hersteller hatte in der Vergangenheit einige Probleme mit der Produktion von dieser kleinen Strukturbreite und durch die Kooperation mit ARM könnte sich dieses Problem vielleicht verbessern.

 

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