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Massenentlassungen bei Computer Bild

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computerbildWeil sie so nicht von der Axel Springer AG in die neu ausgegliederte Computer Bild Digital GmbH wechseln wollten, sind zum Ende der Woche die ersten Kündigungen an 47 Mitarbeiter des Computer-Magazins "Computer Bild" ausgesprochen worden. Von der Massenentlassung betroffen – schließlich soll sich knapp Zweidrittel der Computer-Bild-Belegschaft verabschieden - sollen hauptsächlich Redakteure sein. Dies berichtete jetzt der Deutsche Journalisten Verband (DJV). Eigentlich hätte der Übergang der Mitarbeiter in die neue Gesellschaft schon zum 1. Juni vollzogen werden sollen, doch die Beschäftigten des auflagenstärksten Computer-Magazins in Deutschland wollten nicht mitziehen. Der Grund: Die Computer Bild Digital GmbH ist entgegen des Mutterkonzerns nicht mehr tarifgebunden. Die Redakteure hätten also nicht nur auf einen Teil ihres Gehaltes verzichten, sondern auch die Streichung zusätzlicher Monatsgehälter hinnehmen müssen.

In einem Warnstreik hatten die Computer-Bild-Mitarbeiter für die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze bereits demonstriert

Am vergangenen Donnerstag hatte der Betriebsrat seinen Widerspruch gegen die Entlassungen eingelegt und sich offen an den Konzernchef Mathias Döpfner gewandt, man solle auf die geplanten Entlassungen verzichten. Die Betroffenen sollen „mit ihrer Arbeit einen wesentlichen Teil zu den glänzenden Ergebnissen des Springer-Verlags beigetragen haben“ – „Springer verschafft sich hier einen Wettbewerbsvorteil. Kritik an diesem Vorgehen erwarten wir von tarifgebundenen Häusern, die sich an Tarifwerte halten“, heißt es weiter.

Die Betroffenen äußerten sich ebenfalls in einem offenen Brief: „Jeden Cent, den Sie [Der Axel Springer Verlag] als Dividende ausschütten, haben wir erarbeitet, wir und all die Mitarbeiter, die als Nächstes aus dem Verlag fliegen“. Auch die prekäre Frage, ob sich Herr Dr. Döpfner nicht schäme, wurde gestellt.

Die Computer Bild zählt mit einer verkauften Auflage von über 545.000 Exemplaren (IVW 1/2012) zu den auflagenstärksten Titeln in Deutschland und darf sich mit Recht als „Marktführer“ bezeichnen.

Über die aktuelle Situation berichten die betroffenen (Ex)-Mitarbeiter auf einer eigens dafür eingerichteten Facebook-Seite.

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Kommentare (32)

#23
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Registriert seit: 10.05.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2451
Ich hoffe mal, dass die Bewerber die wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Entweder werden sie da mehr blechen, oder deutliche Abstriche hinnehmen müssen. Das man nicht alles erfüllen muss um sich zu bewerben ist ja klar, aber wenn ich mehr als die Hälfte davon könnte, dann würde ich mich auch nicht in son vermieftes CB-Büro für Billiglohn setzen. :)
#24
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Registriert seit: 23.06.2011

Banned
Beiträge: 2024
Na und ? Leben heist Bewegung und nicht Stillstand. Wer was kann, kann es auch wo anders. LG
#25
Registriert seit: 17.09.2009

Stabsgefreiter
Beiträge: 381
Warum sollte Springer sich entgegen der eigenen Agenda verhalten, das ist doch genau das System was sämtlich Bildableger verbreiten.
Friede braucht halt mehr Kohle, der Zeitpunkt ist durch die Abwärtsfahrt im Zeitungsmarkt günstig und es gibt keine Gesetze mehr die das verhindern. Wir können dabei schon froh sein das die ausgegliederte GmbH nicht noch auf Steuerzahlerkosten eine Anschub-Korruption-BlaBlup ich kenne da jemanden Förderung bekommt, wir also z.B. das Bürogebäude zahlen, denn Staatskohle gibt es in den Kreisen auch für viel weniger (Moomax) und der Wähler feiert das auch noch.
Wer von den Mitarbeitern, CDU-CSU, FDP, Grüne, SPD gewählt hat braucht sich übrigens nicht beschweren.

#26
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Registriert seit: 10.05.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2451
Denn wer hätte alles besser gemacht? Die Piraten, die es damals noch nichtmal gab und deren Parteiprogramm z.B. vor der NRW-Wahl hauptsächlich halbsozialistische Wohlfühlprogrammpunkte enthielt?
#27
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Registriert seit: 17.04.2008

Vizeadmiral
Beiträge: 8052
Ich bewerbe mich dort mal als Günther Wallraff..lol
#28
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Registriert seit: 03.08.2009
Hallein im wunderschönen Salzburg
Kapitän zur See
Beiträge: 3153
Wäre von Vorteil, wenn die Bewerbung in 1337 geschrieben ist, oder?
#29
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Registriert seit: 07.09.2006
Bitburg (RLP)
Stabsgefreiter
Beiträge: 351
...Finden sich bald alle als 400€ Job über eine Zeitarbeitsfirma bei Computerbild ein...
#30
Registriert seit: 11.04.2002

Gefreiter
Beiträge: 59
Technischer Koordinator ,

der nebenher noch in 10 Programmierspachen Software schreibt, sich mit sämtlichen auf dem Markt befindlichen Betriebssystemen(Konsumerbereich) auskennt? Hört sich realistisch an.

Und die Fehler im Stepstone Profil übersehen wir mal.... kann einem Verlag ja schonmal passieren ;-)
Oder wollte der Autor durch das wiederholen von 1/3 der Anforderungen die Wichtigkeit dieser betonen?
#31
Registriert seit: 25.03.2010

Bootsmann
Beiträge: 601
Das klingt ein wenig so als ob die jetzt einen wollen der den job von allen 47 macht.
#32
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Registriert seit: 14.01.2010

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 478
Sch.... auf B.LD
Mir tun nur die Menschen leid, die betroffen sind. Es ist aber nichts neues. Den gleichen Weg schlagen die Studentenwerke ein. Ja genau. Die gleichen die es in jeder Stadt gibt, in der man studieren kann. Die meisten neuen Stellen werden nur über GMBH´s angeboten, die von Studentenwerken entstanden sind. Studentenwerk = Öffentlicher Dienst. Die Mitarbeiter sind vom Stadt subventioniert, und biss zur Rente abgesichert. Um Kosten zu sparren ( die Monat für Monat im Höhe von mehreren Tausend € aus dem Fenster geschmissen werden ), werden die meisten neuen Leute Zeitbegrenztz bei diesen GMBH´s eingestellt. Und wenn sie nicht mehr gebraucht werden, und dies geschieht meistens nach Gesätzlichen zwei Jahren Arbeitsbescheftigung, werden sie einfach entlassen. So sparrt man sich als eine GMBH u.a. die Gehaltserhöhung.
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