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Apple geht gegen Steve-Jobs-Actionfigur vor

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apple logo Mit einer Actionfigur des am 06. Oktober 2011 verstorbenen Apple-Gründers Steve Jobs wollte ein chinesischer Hersteller namens „In Icons“  in den weltweiten Spielzeug-Markt starten. Neusten Meldungen zufolge könnte dieses Vorhaben jedoch scheitern. Wie das britische Nachrichtenmagazin Telegraph heute berichtet, soll der cupertinische Konzern Apple, für welchen Steve Jobs bis 2011 als CEO arbeitete, aktuell mit einer Unterlassungserklärung gegen den Spielzeughersteller vorgehen. Dabei berufe sich Apple vor allem auf kalifornische Gesetze, welche besagen, dass weder das Unternehmenslogo, noch der Name oder das Aussehen eines Mitarbeiters ohne Genehmigung für eine Spielzeugfigur verwendet werden dürfe.

Der Unternehmens-Chef von In Icons zeigt sich in einem Interview mit Journalisten auffällig gelassen. So gab er gegenüber dem US-Sender ABC preis, dass man, egal was Apple vorhabe, den Verkauf starten werde. Dabei beruft sich der Hersteller vor allem auf das in China geltende Recht, nach welchem die Produktion der Actionfigur legitim sei. So sei Jobs weder ein Produkt, auf welches Apple Copyright-Rechte haben könne, noch ein Schauspieler, welcher ein Urheberrecht trage.

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Die rund 30 Zentimeter hohe Jobs-Actionfigur zeigt den Apple-Gründer im bekannten Keynote-Outfit, welches sich im Wesentlichen aus dem schwarzen Rollkragen-Pullover und der blauen Jeans zusammensetzt. Doch auch auf die typisch runde Brille und die Turnschuhe, welche Jobs bei einer Produktvorstellung bevorzugte zu tragen, verzichtete der Hersteller aus China nicht. Der Preis sollte ursprünglich bei zirka 78 Euro plus Versandkosten liegen.

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Kommentare (3)

#1
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Registriert seit: 20.07.2009

Bootsmann
Beiträge: 669
Bestellen und dann Feuerbestattung simulieren...asche nach cupertino schicken

und da mr jobs , seine jünger und die medien nie müde wurden seine Bedeutung als Genius der Moderne
zu verherrlichen, kann Apple wohl kaum zurückrudern und ihm selbst seinen Status als Persönlichkeit der Zeitgeschichte aberkennen ...nachdem er dann nach seinem Ableben auch nach Belieben abgebildet und verwertet werden darf. Und ein TOTER mitarbeiter ist KEIN mitarbeiter mehr also auch nicht nach kalifornischem Recht geschützt.. Die ham echt den Ar... offen bei Apple.
#2
Registriert seit: 21.02.2009

Oberbootsmann
Beiträge: 926
Die sind nur stinkig weil die Chinesen schneller waren und sie selber auch nicht nur 78€, sondern eher 780€ dafür genommen hätten.
#3
Registriert seit: 30.03.2010

Gefreiter
Beiträge: 57
Ich finde es geschmacklos, irgendwelche Fan Artikel eines verstorbenen Menschen herzustellen.
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