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Jan Delay spricht über Filesharing und kritisiert die Abmahnindustrie

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hardwareluxx_news_newEs ist inzwischen bei vielen Internetnutzern bekannt beziehungsweise einige mussten dies bestimmt schon selbst erfahren, dass bei einem illegalen Download schnell mal eine Abmahnung ins Haus flattern kann. Diese stammt meistens von sogenannten "Abmahnanwälten", welche im Auftrag der Musikindustrie sich auf die Verletzung von Urheberrechten spezialisiert haben. Passend zu diesem Thema hat sich der Künstler Jan Delay auf Facebook zu dieser Problematik geäußert. So kritisiert er sowohl die Abmahnanwälte als auch die Plattenfirmen, dass über die Abmahnungen eine Summe von 1,2 Millarden Euro verdient wird und die Künstler meist nichts von diesem Geld abbekommen. Nach dieser Aussage meldete sich die Plattenfirma Universal Music Group zu Wort und wies Jan Delay darauf hin, dass bei seiner letzten Abrechnung auch ein nicht geringer Betrag von Erlösen der Abmahnindustrie stamme. Daraufhin erklärte Delay: "Dieses eklige Kriegsgewinnergeld will ich aber gar nicht haben. Ich werde das komplett spenden, auch in Zukunft".

Der Künstler stellte aber auch klar, dass er nicht grundsätzlich zum illegalen herunterladen von Musik aufriefe, sondern sich die Nutzer beim herunterladen von schlechter Musik einfach nicht erwischen lassen sollen. Für Musik mit Herzblut hingegen sollen die Käufer natürlich den Künstler unterstützen und die jeweilige Single oder das Album legal im Laden oder im Internet erwerben.

"Windige Anwälte beschäftigen Billiglöhner, die den ganzen Tag nichts anderes tun, als IP-Adressen von illegalen Saugern aufzuschreiben, um diese mit einem Bußgeldbescheid von durchschnittlich 1.500 Euro abzumahnen und mit Gerichtsverfahren zu drohen, falls nicht gezahlt wird."

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Kommentare (10)

#1
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Registriert seit: 19.10.2009
127.0.0.1
Lesertest-Fluraufsicht
Beiträge: 6310
Endlich mal nen Musiker, der das Problem anspricht. Richtig so.
#2
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der kassiert doch selbst nen teil der abmahnerlöse. lachhaft.
#3
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Matrose
Beiträge: 2
@sp33d: "Daraufhin erklärte Delay: "Dieses eklige Kriegsgewinnergeld will ich aber gar nicht haben. Ich werde das komplett spenden, auch in Zukunft"."

Also ich finds gut, da muss sich echt mal was tun. Das ganze Geld wandert komplett in die falschen Taschen.
#4
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Registriert seit: 16.01.2010

Bootsmann
Beiträge: 745
Es ist halt schon schwer nen Artikel zu lesen... Hauptsache meckern.
Ich hab die Diskussion schon auf fb verfolgt und die Einstellung von Jan ist schon richtig.

Die Frage ist nur, wie man das Geld vom Konsument zum Künstler auf einfache und faire Weise bekommt. Illegale Downloads von Musik um die 3€ von nem Onlinekauf eines Albums zu sparen kann ich eh nicht nachvollziehen.
Interessant finde ich aber das Konzept von Google mit ihrem Artist Hub
#5
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Registriert seit: 22.11.2007

Moderator
Beiträge: 5247
Ein System, bei welchem der Käufer direkt beim Künstler einkaufen kann wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Die Musik Industrie hat schon vor Jahren den Trend zum digitalen Medium verschlafen und versucht immer noch mit allen Mitteln, die Kunden zurück zuholen.

Valve hat es mit Steam vorgemacht, was viele Publisher verärgert hat, da sie so deutlich weniger verdienen.
Ein ähnliches System für Musik wäre der richtige Ansatz, so dass auch kleine und unbekannte Künstler auf eine große Plattform zugreifen könnten.
Ich gebe gerne Geld aus für gute Musik, gute Arbeit sollte man entsprechend würdigen.
#6
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Registriert seit: 19.11.2006
Magdeburg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1923
STEAM ist, glaube ich, nur so erfolgreich, weil durch die Aktionen viele Titel einfach für einen echt guten preis verkauft werden. Ich kauf ja auch noch oft CDs im Laden, aber wenn in Magdeburg das Album für 17,99€ liegt, in Villach fpr 5,99€ und im Netz für 12€, dann wundert mich das schon. Es geht also auch günstig und ~7€ für eien CD, mit Musik die mir gefällt, ist vollkommen ok! In Magdeburg hätte ich mir die NIE gekauft =)

Naja, sollen BMG und Co mal machen, werden schon daran zu knabbern haben, wenn ein Label mit neuem Geschäftsmodell an den Start geht.
#7
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Registriert seit: 31.08.2011
Untergruppenbach (heilbronn)
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Beiträge: 2406
es hat auch ned jeder das geld sich immer die neusten platten zu kaufen...wenn ich an meine aso zeit denk war ich froh paar sachen zu haben sonst wür ich noch bibi blocksberg hören müssen aber inzwischen is echt alles legal nach gekauft und das werd ich auch weiterhin so machen. rippen oder bzw. von nem freund lieder holen is für mich in ordnung solange man die interpreten dabei nicht vergisst die wirklich ihr herzblut in jeden track stecken und eins könnt ihr mir glauben....so ein einzelnes lied is nicht mal eben so aufgenommen...das kann echt tage dauern....

Orginal is der Beste weg...!!! denn wenn wir/ihr wollt dass eure musiker weiterhin ihre musik machen dann müssen diese auch unterstüzt werden...ich spreche jetzt nich über den ganzen mainstream schrott der so umher geht...!!!
#8
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Registriert seit: 21.01.2010
Hamburg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1662
Wohl einer der noch weiß wo er herkommt...Grüne Brille FTW! Ich mag den Typen...
#9
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Registriert seit: 18.10.2005
Muddastadt
Kapitänleutnant
Beiträge: 2022
Grüne Brille!!
#10
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Registriert seit: 17.02.2009
Hamburg-City
Matrose
Beiträge: 19
Es sollte eine Art Kultursteuer geben, die einfach jeder Bürger zahlt und dann von mehr oder weniger staatlichen Datenbanken jedes Gewünschte Unterhaltungsangebot herunterladen oder streamen kann.
Ähnlich wies die GEMA schon seit Urzeiten tut.
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