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Amazon: Großer Auftakt zum Weihnachtsgeschäft

Veröffentlicht am: von
amazon

Das nach dem südamerikanischen Strom Amazonas benannte Versandhaus Amazon ist im vergangenen Jahrzehnt zu einem der größten und wichtigsten Shops seiner Art geworden. Kurz vor dem ersten Advent trifft man nun auch bei Amazon jegliche Vorbereitungen, um den Ansturm während der Weihnachtszeit bewältigen zu können. Wie jedes Jahr, stellt das Unternehmen über die Weihnachtszeit unzählige Zeitarbeitskräfte ein. So stockte der Online-Händler in den Haupt-Abwicklungszentren in Kansas, Indiana, Kentucky und Nevada die Anzahl der Arbeitnehmer massiv auf. Doch auch in deutschen Warenlagern werden für die Weihnachtszeit viele Saisonkräfte gesucht. So begab sich Amazon bereits im August dieses Jahres auf die Suche nach Versandmitarbeitern. 2009 stellte das Versandhaus zirka 3000 Saisonkräfte im Warenlager Bad Hersfeld (Hessen) ein.  Für dieses Jahr fallen die Zahlen sogar noch größer aus. So sucht Amazon für den Standort Bad Hersfeld zirka 4500 und deutschlandweit sogar 10.000 Mitarbeiter für die Weihnachtszeit.

 

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Eingeläutet wird bei Amazon die Weihnachtszeit traditionell mit dem Cyber Monday. So bietet Amazon vom 28. bis zum 30. November 350 Blitzangebote an, die zirka 450.000 Produkte aus insgesamt 25 Produktkategorien enthalten. Der Preisnachlass beläuft sich dabei auf bis zu 50 Prozent.  Die einzelnen Angebote sind, sofern nicht schon vorher vergriffen, maximal für zwei Stunden verfügbar. Letztes Jahr musste das Versandhaus starke Kritik für diese Tradition einstecken. So lauteten die Vorwürfe, dass Amazon mit dem Cyber Monday "Lockvogelwerbung" betreibe und damit Kunden in den "virtuellen Konsumtempel" locke.

Eine weitere, direkt auf den Cyber Monday folgende Aktion ist der Amazon-Adventskalender. Dieser startet, wie üblich, am 1. Dezember und ermöglicht Kunden bis Heilig Abend, ausgewählte Produkte günstig erwerben zu können. Umfasste der Adventskalender 2009 noch verhältnismäßig wenige Kategorien, stockte Amazon letztes Jahr die Produktvielfalt deutlich auf. So umfasst der vom christlichen Brauchtum abgeleitete Adventskalender eine große Auswahl, welche nahezu über die komplette Produktreihe von Amazon reicht.

 

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Um das Weihnachtsgeschäft noch stärker zu fördern, startete Amazon dieses Jahr eine ungewöhnlich große Werbeaktion für den E-Book-Reader "Kindle". Bislang hielt sich das Unternehmen bedeckt, wenn es um große Werbekampagnen ging. So dürfte es sich bei der Kindle-Werbekampagne um die größte handeln, welche Amazon bisher in Deutschland betrieben hat. Einem Bericht von HORIZONT.NET zufolge, habe das Unternehmen zirka 2,2 Millionen Euro in die TV-Kampagne gesteckt. Amazon hatte zwischen den Jahren 2001 und 2006 nahezu nichts in Werbung investiert, so dass es nun umso mehr verwundert, welche Summe für den  30-sekündigen Sport ausgegeben wurde. Auch außerhalb der TV-Werbung macht Amazon den Kindle samt weihnachtlicher Geschenkverpackung mit Werbeanzeigen bekannt. So erscheint Kindle-Werbung nicht nur in Magazinen wie "Der Spiegel", "Focus" und "Stern", sondern auch in Wochenzeitungen wie "Bild am Sonntag" und "Süddeutsche Zeitung".

Direktlinks:

Amazon Cyber Monday (28. bis 30. November)
Amazon Adventskalender (1. bis 24. Dezember)

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Kommentare (10)

#1
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Registriert seit: 08.04.2004

Leutnant zur See
Beiträge: 1259
Saisonkräfte... Ja ja... eher eine Schar Arbeitsloser ohne Entlohnung beschäftigen. Siehe unter anderem Spiegel.de
#2
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Amazon: Große Ausbeutung unter Zwang, Arbeitsloser zum Weihnachtsgeschäft!
#3
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Registriert seit: 28.11.2011

Matrose
Beiträge: 1
Jau, wie hoch da wohl der Stundenlohn ist? 3 Euro 42 vielleicht?
#4
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Registriert seit: 19.04.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1713
was bitte glaubt ihr sollchen "Saisonarbeitskräfte" sonst nein?
natürlich sind die ausßerhalb ihrer Saison arbeitslos. sonst wäre sie wohl kaum verfügbar.

und lustig wie hier von mal wieder polemik vom feinstens betrieben wird. natürlich werden die entlohnt. sie ersten 2 wochen halt nur von vater staat und nicht amazon selbst. jedes unternehmen nutzt nunmal subventionen des staates. hier sind es halt subventionen für arbeiter.
#5
Registriert seit: 08.06.2007

Bootsmann
Beiträge: 584
Und solange es so eine Gesetzeslücke gibt wird sie jeder nutzen. Es versucht jeder irgendwo zu sparen, vor allem wenn es um Vater Staat geht. Da wird auch jede Steuererklärung geschönt, also nicht auf Mazon schimpfen, sondern auf den Staat.

Als Arbeitsloser wäre ich froh, in der Zeit was verdienen zu können.
#6
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
@axelchen & don_bilbo13

Beindruckende Argumentationskette,ich bin sprachlos
vor solchem Fachwissen, da merkt man jedem Satz an,
das sich die Verfasser intensiv mit dem Thema befasst haben.

axelchen,mal ganz ehrlich,du hast den Beitrag bestimmt
nach einer Betriebsfeier verfasst,Prost.
Wer Sklaverei 2.0 gut findet, der…
#7
Registriert seit: 08.06.2007

Bootsmann
Beiträge: 584
Dann musst du erklären, wo die Ausbeutung stattfindet. Ich habe es so verstanden, dass die Arbeiter in der ersten Zeit vom Staat bezahlt werden (mehr als ALG) und dann von Amazon.

Oder habe ich irgendwas verpasst?
#8
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Registriert seit: 29.12.2007
Unter der Brücke
Flottillenadmiral
Beiträge: 5116
Die Nebenkosten werden vom Staat bezahlt mehr nicht und das auch nur 2 Wochen ....

Ich weis wirklich nicht wo da das große Problem ist, aber wenn euch das schon so aufregt, erwartet morgens doch mal euren Zeitungsboten mit nem Warmen Kakao und ner kleinen Spende, diese rennen nämlich für 3€/std durch die Nacht und das kümmert scheinbar niemanden ....
#9
customavatars/avatar16751_1.gif
Registriert seit: 23.12.2004
Köln
Fregattenkapitän
Beiträge: 2990
Ich finde es immer wieder unfassbar was für eine enorme Logistik hinter Amazon steckt.
#10
customavatars/avatar112354_1.gif
Registriert seit: 21.04.2009

Operator from Hell
Beiträge: 1891
Find es schön das so viele auf Amazon rumhacken... aber trotzdem da dann die Weihnachtsgeschenke bestellen, weil es ja praktisch und günstig ist :fresse:

Jeder Betrieb nutzt Saisonkräfte und 1 Euro Jobber aus und es liegt nunmal wirklich am Staat das er es so einfach macht.
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