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Microsoft auf 500 Milliarden US-Dollar verklagt

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MicrosoftEs begann mit einer harmlosen Anfrage von David Stebbins, einem Xbox-Live-Kunden aus Arkansas. Er bat Microsoft um eine Anpassung der Vertragsklauseln, stieß dabei aber auf taube Ohren - er wurde schlichtweg ignoriert. In den Nutzungsbedingungen ist häufig der Passus hinterlegt, dass der bestehende Kontrakt gekündigt werden muss, wenn man mit Änderungen nicht einverstanden ist. Tut man dies nicht, so geht der Serviceanbieter davon aus, dass der Vertragspartner diese akzeptiert.

Stebbins ging nun den gleichen Weg: In einer Email informierte er Microsoft, dass er die "Servicebedingungen einseitig geändert" habe und Microsoft zehn Tage Zeit einräume, diesen zu widersprechen. Da Microsoft von diesem "Recht" nicht Gebrauch machte, ging Stebbins davon aus, dass in beidseitigem Einvernehmen die neuen Auflagen gälten. Wegen eines Streits, der nie stattfand, forderte er in einer weiteren Email Microsoft auf, über eine Schadensersatzhöhe von 500 Milliarden US-Dollar mit ihm innerhalb von 24 Stunden in Verhandlung zu treten. Er fügte hinzu, dass ihm im Falle einer ausbleibenden Rückmeldung der Betrag in voller Höhe zustünde. Da sich Microsoft natürlich erneut nicht meldete, klagt er nun vor Gericht den Streitwert offiziell ein.

Die Chancen auf eine tatsächliche Auszahlung des geforderten Schadenersatzes stehen denkbar schlecht: Microsoft gestattet keine Anfragen via Email, weshalb der Forderung schlicht die Rechtsgrundlage fehlt. Laut eigener Aussage geht es Stebbins aber nicht um das Geld: Er möchte vielmehr ein Exempel statuieren und durch diesen Protest erwirken, dass große Konzerne ihre Geschäftsgebaren überdenken.

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Kommentare (13)

#4
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Registriert seit: 19.10.2009
NRW
Lesertest-Fluraufsicht
Beiträge: 5967
Naja, sowas geht echt nur in Amerika. Was sich das Volk erlaubt ist echt schlimm.
#5
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Registriert seit: 10.06.2008
Emsland / Bochum
Admiral
Beiträge: 11052
Witzig.

Richtet sich das Gehalt des Anwaltes der Klagenden Seite nicht auch nach dem Streitwert ?

Ich vermute hier mal die allgemeine amerikanische Volksverdummung. Er wollte wohl Fünftausend schreiben aber wusste nicht wieviele Nullen er schreiben soll.

:-D
#6
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Registriert seit: 10.10.2009
Bielefeld
Fregattenkapitän
Beiträge: 2671
verlangt 500 mrd schadensersatz aber ihm gehts nicht ums geld :)
#7
Registriert seit: 30.03.2008

Leutnant zur See
Beiträge: 1254
So bekommt er wenigstens die 15 Minuten Aufmerksamkeit, die jedem in seinem Leben zusteht:-)

Immerhin: Es geht einmal nicht um PaTNT.
#8
Registriert seit: 17.01.2007
Meckenheim
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 492
LOL. Die Kosten für den Anwalt dürften ziemlich hoch sein. Wenn er den Prozess nicht gewinnt muss er diese zahlen. Ich hoffe er hat ne Rechtschutz die das übernimmt.
#9
Registriert seit: 04.05.2006

Bootsmann
Beiträge: 634
Zitat
LOL. Die Kosten für den Anwalt dürften ziemlich hoch sein. Wenn er den Prozess nicht gewinnt muss er diese zahlen. Ich hoffe er hat ne Rechtschutz die das übernimmt.
Die verklagt er sicher auch noch, weil der Anwalt den Vertrag nicht eingehalten hat den Rechtsstreit zu gewinnen ;)
#10
Registriert seit: 09.09.2008

Flottillenadmiral
Beiträge: 5408
ich muss spontan an apple denken...
#11
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Registriert seit: 19.11.2006
Magdeburg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1923
Spinner, genauso dämlich wie jeder zweite Mensch der Email schreibt: Ne Email ist kein rechtsgültiges Dokument... der Anwalt hat Spaß, der bekommt def seine Kohle und er weiß ja genau, was bei rumkommt xD
#12
Registriert seit: 13.06.2006
Würzburg
Fregattenkapitän
Beiträge: 3051
@Vagabund: Ich kenn mich da ja als Nichtkonsolero nicht aus, aber kommen Änderungen an den Xbox-Vertragsinhalten nicht auch per Mail?

Obendrein kann Stebbins natürlich ebenfalls verfügen, dass Anfragen/Vertragsänderungen seitens Microsoft via Mail nicht gestattet sind...
#13
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Registriert seit: 21.02.2007
Brühl
Vizeadmiral
Beiträge: 7216
Mir geht es auch nicht um das Auto, wenn ich einen Porsche, Ferrari etc. fahre... Was für ein schlechter Witz.
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