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IBM prognostiziert Ende der PC-Ära

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ibmAls vor 30 Jahren der erste Personal Computer, der IBM 5150, auf den Markt geworfen wurde, hat niemand damit gerechnet, dass ein solches Gerät einmal unseren Alltag nahezu bestimmen würde. Zu einem der zwölf Ingenieure gehörte auch Mark Dean, der immer noch bei IBM, nun als Chief Technology Officer, angestellt ist.

In einem Blogeintrag beschreibt er, dass seiner Meinung nach das Ende des Zeitalter der klassischen Personal Computer eingeläutet wurde: "PCs wird man zwar weiterhin viel nutzen, doch sie sind nicht mehr an der Spitze der Computerentwicklung. Sie werden denselben Weg gehen, wie Elektronenröhren und Schreibmaschinen."

Dean selber ist nach eigenen Angaben von einem PC auf ein Tablet umgestiegen - doch dort sieht er nicht zwingend die Post-Computer-Ära: "PCs werden im Zentrum der IT nicht durch ein anderes Gerät ersetzt - auch wenn viel Aufregung über Smartphones und Tablets herrscht - sondern durch neue Ideen, wie die IT für den Fortschritt nutzbar gemacht werden könnte.

Rückblickend sei er auch stolz auf die Entscheidung IBMs, 2005 aus dem PC-Geschäft auszusteigen, auch wenn diesen Schritt viele Experten kritisiert hätten. Jetzt sei es klar ersichtlich, dass IBM die Vorhut der Zeit nach den PCs war.

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Kommentare (9)

#1
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Admiral
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Gaaaaaanz sicher IBM.
#2
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Beiträge: 287
Mit neuen Technolgien wird dann quasi via "cloud computing" der virtuelle content dirket in das Gehirn ge-"streamed" und auch der Ottonormalbürger sowie kleinere unwichtige, nicht strategische KMUs gehören wieder zu den Kunden vom blauen Riesen....
#3
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Beiträge: 440
Natüüürlich. PCs werden ganz sicher aussterben.

Sagte IBM die sich jetzt in den Arsch beißen, weil Dell und Co. sich nen Reibach mit ihren Martanteilen machen? :vrizz:
#4
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Kapitän zur See
Beiträge: 3153
Ach Leute lest doch mal richtig.

Von Aussterben hat keienr was gesagt.

Zitat:"PCs wird man zwar weiterhin viel nutzen, doch sie sind nicht mehr an der Spitze der Computerentwicklung" Zitat ende.

Das war aber klar, denn alles was hoch kommt, kommt auch wieder runter...
#5
Registriert seit: 16.11.2009
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[Online] - Redakteur
Horst
Beiträge: 5644
IBM war schon immer eine der innovativsten Firmen, die es gibt und vor allem eine der weitsichtigsten. Was heute noch unabdingbar scheint, könnte in einigen Jahren tatsächlich verschwinden, weil es den Nutzern als zu umständlich, unpraktisch etc. erscheint. Wer hat denn vor 10 Jahren an Smartphones gedacht? Wer dachte vor 20 Jahren daran, dass das Internet eine derartige Stellung in eines jeden Leben einnehmen kann? Zu sagen, dass der PC, wie wir ihn heute kennen, irgendwann aussterben wird und somit den gleichen Weg wie "Elektronenröhren und Schreibmaschinen" (siehe oben) gehen wird, ist nur folgerichtig. Die Welt dreht sich weiter. Die technische Entwicklung schreitet voran. Konrad Zuse hat auch nicht daran gedacht, dass sein raumgroßer klappernder Apparat irgendwann mal auf 20 mm² gequetscht in einem Gerät namens iPhone landet. Passiert ists, stark abstrahiert, trotzdem.
#6
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Registriert seit: 03.04.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1496
Kann sein, extrem schlecht wäre es trotzdem, denn der PC ist ein offenes System, und würde dann durch geschlossene ersetzt werden. Das kann nun wirklich kein aufgeklärter Mensch wollen.
#7
Registriert seit: 13.09.2008
Oben uff'm Speischer
Kapitän zur See
Beiträge: 3073
Was "aufgeklärte Menschen" wollen, sind die geschlossensten aller Systeme, nämlich Apple. Der Aufstieg zum "wertvollsten" Unternehmen der Welt kann schließlich nicht von ungefähr kommen, richtig...?

Mal im Ernst: seit ca. 15-20 Jahren hat die Industrie davon Abstand genommen, das zu produzieren, was rational Sinn macht. Damit lässt sich nicht wirklich Geld machen. Es ist nicht genug Platz im Weltmarkt, um sich nur mit solchen Produkten über Wasser zu halten. Stattdessen ist man dazu übergegangen, das zu produzieren, was /marketingtechnisch/ Sinn macht. Ein kleiner, aber feiner Unterschied.

Wisst ihr, was der Grundsatz und das Ziel der Werbeindustrie ist? Kundeninformation und Markttransparenz? Sicherlich nicht. Grundsatz und Ziel sind "das Schaffen von Bedürfnissen, welche mit den eigenen Produkten gedeckt werden können". Auf gut Deutsch: die Kunst, die Menschen zu überzeugen, dass sie etwas neues brauchen. Wenn man in dieser Wirthschaft bestehen will, darf man nicht schauen, was die Leute haben wollen, und entwickelt das dann... damit ist man zu spät am Markt, und andere haben den Trend längst ausgebeutet. Nein, man muss erst etwas entwickeln, und dann im Nachhinein dafür sorgen, dass es jemand will. Dann ist man vor der Konkurrenz am Markt und kann profitieren.

Die Herren von IBM haben das schon vor langer Zeit sehr gut verstanden. Man ist dort nicht umsonst Teil der Weltspitze. Und sie werden auch mit dieser Vorraussage Recht behalten.

Es ist nämlich leider völlig irrelevant, ob die "Nachfolger" des Personal Computer, sprich Cloud Computing etc., in mehreren Dingen ein Rückschritt für den Verbraucher darstellen. Das alte System wird schlichtweg nicht mehr angeboten, weil sich damit kein Geld machen lässt. Der Verbraucher muss sein Geld für etwas Neues ausgeben. Cloud Computing wird so positioniert, dass man keinen dicken Rechner mehr zuhause braucht, dafür um so mehr Cloud-Dienste.

Der Heilige Gral eines jeden Unternehmens ist es, ausschließlich Dienstleistungen zu verkaufen. Dienstleistungen sind untransparent und nur schlecht substituierbar, das stärkt die Kundenbindung und schafft Freiheiten bei der Preisgestaltung (auf Deutsch: mangels Alternativen zahlt der Kunde mehr). Darüberhinaus übergibt man dem Kunden nichts, mit dem er etwas anfangen kann. Ein von OnLive gstreamtes Videospiel kann nicht raubkopiert oder weiterverkauft werden, und genausowenig kann die Hardware, auf der es läuft, gestohlen oder weiterverkauft werden. Die Settop-Box ist sowieso geleast und muss bei Vertragsende zurückgegeben werden. Außerdem verdient man mit Services mehr Geld, denn eine konstante Rate an kleinen Beträgen (sei es ein Abo-Modell oder Mikrotransaktionen) addiert sich zu deutlich mehr als eine große Einmalzahlung auf, noch bevor das Produkt auch nur die Hälfte der Lebensdauer erreicht hat - und das, obwohl sich der Kunde fühlt, als wär er billiger weggekommen. Was glaubt ihr denn, warum Free2Play Spiele so gut laufen? ;)

Dahin wird sich die Industrie entwickeln: Weg vom PC, weg von Eigenbesitz, -betrieb und -verantwortung, weg von Auf- und Umrüstbearkeit. Hin zu geleasten, proprietär geschlossenen, billigen und schnell veraltenden mobilen Empfangsgeräten, für die allein die Hersteller die Verantwortung tragen, auf denen Dienstleistungen konsumiert werden.

Und ja, die Leute werden es haben wollen. Dafür gibt es schließlich Werbung.
#8
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Registriert seit: 03.04.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1496
Ok, dann eben aufgeklärte, nicht gierige Menschen.
#9
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Registriert seit: 02.09.2010
Bergisch Gladbach
Vizeadmiral
Beiträge: 6511
Niemals, ich bleibe bei einem normalen Computer-System, geht mal etwas kaputt so kann ich es selber machen. Bei geschlossenen Systemen kann man das leider nicht, den macht man es ist die Garantie fürn
Ar..... Ich bin zufrieden mit Notebook, Computer, und meinem Nokia N8.

Ich würde auch nie wieder IBM Office Systeme kaufen, extrem zugeschnittene Hardware, für Office & Ottonormal verbaucher ok.
Für Extreme wie mich ein No-Go.

Wie gesagt das ist nur meine meinung und das war es auch :),
jeder hat seine meinung zu den unterschiedlichsten dingen.
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