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Google übermittelt europäische Daten an US-Behörden

Veröffentlicht am: von

hardwareluxx_news_newWie Microsoft hat nun  auch Google Daten, die auf europäischen Servern gespeichert waren, den US-Behörden zugänglich gemacht. Google bestätigte ebenfalls, dass dies in der Vergangenheit schon öfters vorgekommen sei. Möglich wird dieser Schritt nur, weil Unternehmen, die in den USA ansässig sind, durch unterschiedliche US-Gesetze gezwungen werden, im Ausland gespeicherte Daten, auf Anfrage der Behörden zugänglich zu machen. Microsoft räumte schon im  Juni ein, Daten aus dem Cloud-Dienst Office 365 an die Behörden übermittelt zu haben.

Datenschützer hatten schon damals auf die Unvereinbarkeit zwischen US-amerikanischen Anti-Terror-Gesetzen und dem europäischen Datenschutzrecht hingewiesen.

Eine offizielle Stellungnahme der US-Behörden liegt derzeit noch nicht vor.

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 20.01.2011

Leutnant zur See
Beiträge: 1111
"Gezwungen"... ob ich das glauben soll oder nicht, die Nachfrage nach solchen Daten (ähnlich wie in Deutschland eine solche Vorderung a la Vorratsdaten existiert) erzeugt in meinem Kopf nur einen einzigen Gedanken:

"Ich mag euch nicht und jetzt wisst ihr es. Und weil ich nie freiwillig in euren Polizeistaat fliegen werde, würde mich ein Verbot der Einreise auch nicht sonderlich jucken. Es ist ähnlich wie mit einem Kriegsgebiet. Da gibt es ein Örtchen auf der Welt wo ich gerade *nicht* hin will, und dieser Ort verbietet mir die Einreise. Da klatsch ich doch in die Hände und denke mir: Danke!"

Ansonsten: Wer im Netz Infos von sich Preis gibt die öffentlich einsehbar sind, muss auch damit rechnen, dass sie öffentlich einsehbar sind. Logisch.

Euer Murmeltier.
#2
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Registriert seit: 04.08.2006
Wien
Kapitänleutnant
Beiträge: 1626
Amen @ Shevchen
#3
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Registriert seit: 23.06.2007

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 465
@Shevchen: Leider geht es bei solchen Aktionen ja gerade um die Daten, die nicht öffentlich einsehbar sind. Die können die Behörden auch selber recherchieren, aber die vertraulichen Daten, die nur der Anbieter kennt, die sind eher von Interesse. Nur im Endeffekt erfährt man als Betroffener weder in Deutschland noch in den USA, welche Behörde wann welche Daten von dir anfordert (auch nicht im Nachhinein und wenn die Ermittlungen gar nichts ergeben). Nicht nur das Bankgeheimnis in Deutschland ist ja ganz genauso ausgehöhlt.
#4
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Registriert seit: 20.01.2011

Leutnant zur See
Beiträge: 1111
Wie gesagt, die USA wollen ungefragt die Daten, also erhalten die von mir ungefragt nen Zonk. Wenn jeder Ingenieur das so machen würde, wären die USA schnell out-of-know-how. Und da deren Wirtschaft eh am Zusammenbrechen ist, würde genau jetzt ein Boykott ganz gut tun. Die Bevölkerung da drüben hat ja eh nix mehr (Arbeitslosigkeit, Hungerlöhne, keine sozialen Absicherungen etc) - es kann also ab jetzt nur noch die Richtigen treffen.
#5
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Registriert seit: 29.09.2007
Hannover
Kapitänleutnant
Beiträge: 1762
Deutschland ist nicht besser als die USA.. & leider lässt die Bevölkerung ja alles mit sich machen -.-'
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