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Neue Klagen gegen Rapidshare, Geschäftsführer muss gehen

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Der in der Schweiz ansässige Hoster Rapidshare steht erneut in der Kritik und muss um eine neue Klagewalle fürchten. Neben Spiele-Publishern, Musiklabels und der Filmindustrie macht dieses Mal vor allem die Buchbranche ordentlich Druck. Erst im Februar diesen Jahres erwirkte der Campus-Verlag eine einstweilige Verfügung gegen Rapidshare, dass insgesamt zwölf Buchtitel nicht mehr öffentlich zugänglich gemacht werden dürfen. Seitdem steht der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hinter Vorhaben dieser Art und unterstützt ähnliche Verfahren. Der Serverhoster argumentierte bisher es sei aus Datenschutzgründen erst möglich den Inhalt zu prüfen, wenn eine Beschwerde gegen eine Verletzung des Urheberrechts vorläge. Das Löschen betroffener Dateien werde dann, je nach Ergebnis der Prüfung, eingeleitet. Um Klarheit zu schaffen, möchte Rapidshare vor dem Bundesgerichtshof ein entsprechendes Grundsatzurteil erwirken. Im gleichen Zug gab man bekannt, sich vom jetzigen Geschäftsführer Bobby Chang zu trennen. In der offiziellen Pressemitteilung heißt es, „dass das Vertrauen in den bisherigen Geschäftsführer, diese Entwicklung mitgestalten zu können, nicht mehr gegeben ist. Trotz der kurzfristigen Wirksamkeit sind wir uns sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben - für Kunden, Partner und Nutzer und damit auch für die Zukunft des Unternehmens."

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Kommentare (17)

#8
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Absolut sinnvoll. Macht deutsche Unternehmen kaputt, weil es dann auch kein megaupload und sowas gibt...
#9
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@Fetzencommander - asbolut sinnvoll. Lieber das ganze Internet aus aber RS am Leben erhalten...
#10
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@Illu86: Spontan würde mit da Netload.in einfallen...
#11
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Bootsmann
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haben die nicht sogar ihren sitz in de? zumal die bei nur 10% des Traffics den RS durch die leitungen schiesst schlappmachen würden.
#12
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@illu86

Und mir fällt noch share online.biz ein
#13
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Ja, das kann sein. Aber auch RS betreibt diverse Server in Deutschland, ebenso Uploaded.to und weitere...
#14
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Bootsmann
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wo die server stehn is weniger entscheident als wo sich der firmensitz befindet, momentan kann meiner meinung kein anderer hoster mit der leistungsfähigkeit von RS mithalten
#15
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Horst
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Nicht rapidshare.com und rapidshare.de verwechseln!
Ist am Ende zwar beides die gleiche Firma, aber bei .de hochgeladene Inhalte sind bei .com nicht verfügbar und außerdem fällt die .de Domain vollständig unter deutsches Recht. .com hat halt den Sitz in der Schweiz.

One-Click-Hoster gibts wie Sand am Meer. Alternativen gibts eigentlich genug, muss aber sagen dass mir RS bisher am besten gefallen hat. Rein aus Sicherheits- und Zuverlässigkeitsaspekten. Bei RS hab ich einfach immer die maximale Bandbreite, während es bei anderen Hostern immer mal wieder zu einbrüchen kam. Ist einfach n Unterschied in der Userzahl und damit auch Einnahmen und den daraus folgenden Investitionen in die Serverfarm.

Wird interessant die Entwicklung zu verfolgen.
#16
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Bootsmann
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\"er Frankfurter Filehoster Netload wurde aufgrund einer Urheberrechtsverletzung dazu gedrängt, die Daten eines Uploaders bekannt zu geben. Dies zeigt, dass RapidShare nicht der einzige Anbieter bleibt, den man juristisch zur Herausgabe der Uploader-IP zwingen kann.\"

soviel zu netload
#17
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@Kyraa: auch RS.com ist durch deutsche Gerichte belangbar. Hat der BGH schon entschieden. Vor allem, da einige Server in DE stehen hat die deutsche Justiz da unter Umständen vollen Zugriff drauf.

@Illu: ja, genau wie RS. Das gleiche kann auch bei UL passieren.
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