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Google baut Breitbandnetz auf

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Wie jetzt bekannt wurde, wird Suchmaschinengigant Google demnächst ein eigenes Breitbandnetz einrichten und in einigen Gemeinden der USA testweise Hochgeschwindigkeitsinternetzugänge mit Übertragungsraten von 1 Gb/s ermöglichen. Während in der ersten Testphase um die 50.000 Kunden in den Genuss des schnellen Netzzuganges kommen werden, soll bei Erfolg das Angebot schnell für bis zu 500.000 Kunden zur Verfügung gestellt werden. Es wurden konkurrenzfähige Preise angekündigt und zugesichert, dass diese Zugänge vor allem bisher schlecht angebundenen Gemeinden zu Gute kommen werden. Dabei wird das Netz als Open Access Network (OAN) verwaltet werden. D.h. Google stellt das Netz zur Verfügung, Kunden können für den Zugang auf verschiedene Provider zurückgreifen. Ermöglicht wird die hohe Übertragungsrate von 1 Gb/s durch den Einsatz von Lichtleiterkabeln bis in die einzelnen Haushalte. Google möchte mit diesem Engagement eigene praktische Erfahrungen mit Breitband-Internet sammeln und sehen, wie Nutzer  und Entwickler damit umgehen, ob also neue Anwendungen oder Angebote durch diesen schnelleren Zugang entstehen.

Mancher Nutzer könnte jedoch davor zurückschrecken, dem oft als "Datenkrake" verschrienen Konzern so gegebenenfalls Zugriff auf den eigenen Traffic zu ermöglichen. Ob Google plant, sein Engagement in diesem Bereich gegebenenfalls auch über die USA hinaus auszuweiten, ist nicht bekannt.

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Kommentare (9)

#1
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Registriert seit: 27.10.2006

Kapitänleutnant
Beiträge: 1615
Fehlen eigentlich nur noch Google Softdrinks und Google Energyriegel :)

MFG Jubeltrubel
#2
Registriert seit: 15.01.2008

Kapitän zur See
Beiträge: 3220
*lach.. und in ein paar jahren kommt die meldung.. google will sich wieder auf sein kerngeschäft beschränken.. ;)

find man kans auch übertreiben, selbst wenn man das budget hat.. aber nunja wir werden sehen =)
#3
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Registriert seit: 16.01.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1451
*Fail @HWLUXX
Google geht nicht unter die Provider.
Die Wahl des selbigen bleibt bei den nutzern der ausgewählten Gemeinde und soll nicht von Google beeinflusst werden.
Der Versuchsaufbau dient nur dem Erfahrungsgewinn für die Zukunft und Google fängt damit nicht an die Welt des letzten Meters aufzukaufen.
#4
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3752
@Poloniumium: Quelle? Aus der für die News herangezogenen Quelle geht imho hervor, dass Google sich als ISP betätigt. Auch auf der Google-Infoseite (http://www.google.com/appserve/fiberrfi/) konnte ich auf die Schnelle nichts finden, dass eine Beteiligung anderer Provider nahelegt.
#5
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Registriert seit: 16.01.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1451
gerne, freut mich, das auf die anmerkung eingegangen wird :-)
zuerst mal ne andere quelle und nicht nur die gekürzte ankündigung für das unterfangen oder der \"kommentar\" der als quelle verlinkt wurde:
http://googleblog.blogspot.com/2010/02/think-big-with-gig-our-experimental.html
nun guckt man sich den dritten eckpunkt an den ich wiefolgt zitiere:
\"Openness and choice: We\'ll operate an \"open access\" network, giving users the choice of multiple service providers. And consistent with our past advocacy, we\'ll manage our network in an open, non-discriminatory and transparent way.\"

oder habe ich was wichtiges übersehen?
#6
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Registriert seit: 20.09.2003
BaWü
Bootsmann
Beiträge: 525
http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Access_Network
Das Netzwerk das die 1 GBit unterstützt (Alle Kabel etc.) wird von Google bereitgestellt. Einen Zugang zu diesem Netzwerk kannst du dir über deinen Internetanbieter holen, die sich mit Google über die Nutzung des Netzwerks geeinigt haben.
Poloniumium hat Recht. Wie das jetzt irgendwelche Datensammelaktionen beeinflußt sei mal dahingestellt.
#7
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Registriert seit: 16.01.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1451
ok, wenn das auch für andere nutzer einleuchtend erscheint bitte ich um eine richtigstellung oder mindestens ein update der news.
allein die letzte zeile aus der news ist damit hinfällig, google bekommt in diesem netzwerk im wesentlichen nicht mehr daten über den einzelnen zur verfügung getsellt als beim herkömmlichen ansurfen der server. es wird lediglich verstärktes augenmerk auf das verhalten/mögliche differenzen zu herkömmlichen gewohnheiten im konsum gelegt um darüber rückschlüße für die zukunft zu gewinnen.

ich möchte die arbeit von niemanden herabwürdigen, aber die oben genannte quelle ist eindeutig eher ein kommentar und alle daraus übernommenen aussagen sind hinfällig, gegenüber den ankündigungen aus dem konzept.
das fail aus meiner eingangsbeteiligung bezieht sich eindeutig auf die völlig falsche darstellung der angelegenheit udn ich denke eine richtigstellung ist in angemessener form nötig um keinen falschen eindruck beim einfachen \"drüberklick und wenig weiterführendes blick\"-user.
#8
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3752
Ich habe die News überarbeitet, Danke für die Aufklärung @Poloniumium und LisTenEr. :)
Die Nutzung von Sekundärquellen hat offensichtlich ihre Nachteile (wobei der Sachverhalt der Arbeitsteilung Google/Provider ja selbst aus der offziellen Seite afaik nicht deutlich wird, nur aus dem detaillierteren Google-Blogeintrag).
Das Risiko, dass Google als derjenige, der die Infrastruktur bereitstellt, gegebenenfalls auch Zugriff auf das Surfverhalten der Nutzer haben kann, sehe ich jedoch auch so als weiter gegeben (bin für einen Gegenbeweis aber natürlich offen).
#9
Registriert seit: 22.09.2009

Matrose
Beiträge: 13
Hoffentlich bringt Google das auch nach Deutschland rüber. Wenn die mit Ihrer Größe und Marktmacht in Deutschland mit der Erstellung eines superschnellen Funknetzes auch mal die ländlichen Bereiche ans turboschnelle DSL bringen würden, dann kommt bestimmt auch mal die T-Com in Schweiß. Von mir aus könnten die die T-Com kaufen oder plattmachen, lieber nen Datenkraken wie Google über meiner Datenverbindung als gar kein schnelles DSL.
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