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Q1/2010: Auch NVIDIA fährt Verluste ein

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nvidia Nachdem es in letzter Zeit, im Zuge der Wirtschaftskrise, immer wieder zu negativen Nachrichten gekommen war, muss nun auch NVIDIA einen starken Umsatzrückgang verbuchen. Infolgedessen musste NVIDIA für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2010 einen Umsatzrückgang von 42 Prozent, in Bezug auf das Vorquartal, hinnehmen. Zur Information, NVIDIA beginnt am 01.01.2009 das Geschäftsjahr 2010. So belief sich der Gesamtumsatz auf 664,2 Millionen US-Dollar. Dieser Wert übertraf zwar die Erwartungen der Analysten, doch mit einem Verlust in Höhe von 46,7 Millionen US-Dollar können sich weder NVIDIA noch die Aktionäre zufriedengeben. Zählt man nun Steuern, Aktienrückkäufe und weitere Fixkosten hinzu, steigt der Verlust nochmals um über 150 Millionen US-Dollar auf 201,3 Millionen US-Dollar an.

Der Halbleiterspezialist ist zurzeit bemüht weitere Kosten einzusparen. So hat man in Reaktion auf die veröffentlichten Zahlen angekündigt, die Lagerdauer seiner Produkte von 144 auf 64 Tage zu senken, um damit Lagerkosten zu sparen. NVIDIA versuchte in dieser Zeit die Lagerbestände seiner 65-nm-Produkte zu reduzieren, was sich negativ auf die Bilanz auswirken sollte, da diese nur mit Verlust im großen Stil verkauft werden konnten.

Für den Hersteller sollten diese Verluste vorerst nicht sonderlich schlimm sein, da man auf Barreserven in Höhe von 1,34 Milliarden US-Dollar zurückgreifen könnte. Des Weiteren sollte das Geschäftsjahr 2010 einige Neuerungen bringen. So werden höchstwahrscheinlich NVIDIAs GT300-Karten veröffentlicht und die CUDA-Technologie weiter verbessert. Darüber hinaus will man mit dem Tegra noch ein heißes Eisen im Feuer haben.

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