> > > > Rettungspaket für Qimonda ist geschnürt

Rettungspaket für Qimonda ist geschnürt

Veröffentlicht am: von
Der angeschlagene Speicherspezialist Qimonda scheint wohl gerettet zu sein. In seiner Pressemitteilung gab das Unternehmen heute bekannt, dass das Rettungspaket endlich auf sicheren Beinen stünde. So erhält Qimonda ein Darlehen in Höhe von insgesamt 325 Millionen Euro. Davon kommen 150 Millionen Euro vom Freistaat Sachsen, 100 Millionen Euro von einem portugiesischen Kreditinstitut und die weiteren 75 Millionen Euro von Infineon, dem Mutterkonzern. Neben Deutschland ist auch Portugal ein wichtiger Produktionsstandort für den angeschlagen DRAM-Hersteller, welcher bereits 950 Stellen streichen musste. Rund 1800 Mitarbeiter arbeiten in dem Werk nahe Porto. Die Portugiesen erhoffen sich durch den Zuschuss nicht nur das Fortbestehen des Unternehmens, sondern versuchen den Standort im eigenen Lande zu sichern und attraktiver zu gestalten. Im Gegenzug versucht die Qimonda AG die Forschung und Fertigung ihrer Produkte auf Dresden und Porto zu beschränken.Zum Schluss steht dem Unternehmen noch eine 280 Millionen schwere Bürgschaft des Bundes und des Freistaats Sachsens in Aussicht. Die Bedingungen hierfür sind allerdings noch nicht bekannt. Ob sich der Speicherspezialist damit endgültig aus der Krise ziehen kann, bleibt abzuwarten.

Weiterführende Links:


Social Links

Tags

es liegen noch keine Tags vor.

Zu diesem Artikel gibt es keinen Forumeintrag

Das könnte Sie auch interessieren:

Lohnt das Mining für den Privatanwender noch?

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ETHEREUM

Bestimmte Grafikkartenmodelle sind schlecht verfügbar und einige Hersteller präsentieren sogar spezielle Mining-Modelle – bestes Anzeichen dafür, dass eine neue Mining-Welle anrollt. Ethereum basiert wie Bitcoins auf einer Blockchain-Technologie. Ethereum ist aber keine reine Kryptowährung,... [mehr]

Deutschen Bahn trainiert Mitarbeiter in der virtuellen Realität

Logo von IMAGES/STORIES/2017/DEUTSCHE_BAHN

Nicht nur das autonome Fahren auf der Straße spielt auf der GPU Technology Conference in München eine Rolle, auch die Deutsche Bahn hielt einen Vortrag, der sich mit dem Training von Mitarbeitern in einer virtuellen Umgebung befasste. Autonome Züge spielten jedenfalls keine Rolle, auch wenn in... [mehr]

Bitcoin droht der Hard Fork – Ethereum weiter auf niedrigem Kurs

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ETHEREUM

Bereits in der vergangenen Woche deuteten sich einige Änderungen bei den Kryptowährungen an. Nach einem wochenlangen Hoch brach der Kurs des Ether auf weit unter 200 US-Dollar ein. Die Gründe dafür sind nicht immer ersichtlich. Oftmals gibt es auch Wechselwirkungen zwischen den einzelnen... [mehr]

AMD mit guten Quartalszahlen – Vega und Naples für Q2 bestätigt (Update)

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD

AMD hat die ersten Quartalszahlen veröffentlicht, die nach dem Verkaufsstart der RYZEN-Prozessoren zusammengestellt wurden. Darin zeichnet das Unternehmen einen deutlichen Anstieg beim Umsatz aus, muss bisher aber noch auf Gewinne verzichten. Weitaus wichtiger aber ist, dass AMD in seinen... [mehr]

Apple Pay weiterhin nicht in Deutschland vorgesehen

Logo von IMAGES/STORIES/2017/APPLE_PAY

Apple Pay ist das drahtlose Bezahlsystem des iPhone-, iPad- und Mac-Herstellers, welches am 20. Oktober 2014 startet, bisher aber noch immer nicht den Weg nach Deutschland gefunden hat. Inzwischen hat Apple für viele Nachbarländer Apple Pay bereits eingeführt, Deutschland aber ist nach wie vor... [mehr]

Epyc und Vega: AMD packt ein PFLOP pro Sekunde in ein Serverrack

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD-PROJECT47

AMD hat mit den Eypc-Serverprozessoren und Radeon-Instinct-GPU-Beschleunigern zwei sicherlich potente Hardwarekomponenten vorgestellt, die teilweise auch schon im Handel verfügbar sind oder in den kommenden Wochen und Monaten auf den Markt kommen werden. Mit den Epyc-Prozessoren greift AMD den... [mehr]