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Speicherhersteller zahlen nun drauf

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Die Preise für DRAM-Speicher sind schon lange im Keller, doch hofften die Hersteller bislang immer noch auf eine Erholung. Qimonda gab die Hoffnung vor rund einer Woche auf und gab bekannt, aus dem Speichermarkt auszusteigen. Die Preise sind mittlerweile für 1 GB an DDR2-667 Speicherchips auf einem Niveau angelangt, dass es nicht weiter erlaubt, Gewinne einzufahren. So liegt der durchschnittliche Verkaufspreis bei rund 1,13 US-Dollar, vor ungefähr einem halben Jahr bezahlten Kunden mit 2,29 US-Dollar noch etwas mehr als das Doppelte. Die Herstellungskosten hingegen belaufen sich auf 1,30 US-Dollar. Die bisherige Taktik der Hersteller, die Produktion einzuschränken, zeigt langsam keine Wirkung mehr. Wie DRAMeXchange vorrechnet, würde eine Einschränkung der Fertigungskapazitäten um 30 Prozent erst nach einem Quartal Wirkung zeigen, da der aktuelle Überhang an Speicherchips bei rund 10 Prozent liegt. Um dies zu realisieren, müssten jedoch alle Speicherhersteller am gleichen Strang ziehen, würde nur ein einziger Anbieter nicht zurückschrauben wollen, bliebe der Überbestand bestehen.Langfristig gesehen müsste eine Kürzung der Produktion um 20 Prozent geschehen, um die Preise wieder anzuheben. Trotz dieser Aussichten werden wohl einige Hersteller in Schwierigkeiten geraten und es Qimonda gleich tun.

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