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AMDs Spin-Off der Fabriken ist offiziell

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Wie mehrere Webseiten übereinstimmend berichten, wird der finanziell angeschlagene Prozessorhersteller AMD seine Werke in Dresden in ein Joint-Venture mit der Investmentbank "Advanced Technology Investment Company" (ATIC) ausgliedern. Der vorläufige Name des Unternehmens lautet "Foundry Company" und es soll nicht nur für AMD, sondern auch für andere Chip-Entwickler fertigen. Nach der Ausgliederung hält AMD 44,4 Prozent an dem neuen Unternehmen, welches außerdem 1,2 Milliarden US-Dollar Schulden von AMD mitnimmt, und die Investmentbank die restlichen 55,6 Prozent. ATIC will zudem 1,4 Milliarden US-Dollar investieren. Neben der Weiterführung der Werke in Dresden, soll die "Foundry Company" auch den Aufbau der neuen Fabrik "Fab 4x" im US-Bundesstaat New-York übernehmen. Gleichzeitig hat "Mubadala Development" aus Abu Dhabi angekündigt, seine Anteile an AMD von bisher acht Prozent auf 19,4 Prozent zu erhöhen, was einer weiteren Finanzspritze von 315 Millionen US-Dollar entspricht.Bereits Anfang September hatte der neue Firmenchef Dirk Meyer über eine geplante Ausgliederung der Fabriken gesprochen. Die Forschungsallianz mit IBM soll weiterhin bestehen bleiben. Durch die Ausgliederung kann nicht nur AMD seine Schulden abbauen, sondern auch der Ausbau der Kapazitäten und der Aufbau neuer Fabriken verstärkt durchgeführt werden. Die Ausrüstung der Fabriken mit neuen Tools für die Fertigung in kleineren Strukturbreiten stellt für die Unternehmen einen großen finanziellen Aufwand dar.



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