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Microsoft: Stagnation des Markenwertes

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Mithilfe neuer Werbespots will sich Microsoft ein neues Image zulegen. Und wie sich nun zeigt, nicht ganz zu unrecht. Interbrand hat im Auftrag der BusinessWeek eine Ermittlung der Markenwerte durchgeführt. Dort wurde ersichtlich, dass sich Microsofts Wert im Vergleich zum letzten Jahr nicht verändert hat. Dadurch muss Microsoft den ehemals zweiten Platz an IBM übergeben. Der Vorsprung von IBM beläuft sich aber auf eine sehr kleine Summe - so soll der Wert von IBM mit 59,031 Milliarden US-Dollar nur knapp vor dem von Microsoft mit 59,007 Milliarden US-Dollar liegen. Beide Unternehmen konnten nur ein Wachstum von drei bzw. einem Prozent aufweisen. Gefährlich stark wächst im Moment Google - mit 43 Prozent Wachstum wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis der Internetriese den zehnten Platz weit hinter sich lässt. Aber auch Apple kann mit rund 24 Prozent Wachstum beeindrucken und sichert sich 9 Plätze, wodurch das Unternehmen nun auf Platz 24 wiederzufinden ist. Wertvollster Markenname ist und bleibt Coca Cola mit bislang unerreichten 66,7 Milliarden US-Dollar.Gründe für die Stagnation bei den Redmondern sind schnell gefunden: Ein negatives Bild von Windows Vista schreckte viele Käufer ab, umzusteigen. Ebenso scheiterte vor wenigen Wochen die Übernahme von Yahoo und der langjährige Chef und Gründer von Microsoft, Bill Gates, verließ das Unternehmen. Die komplette Liste lässt sich direkt bei Interbrand einsehen.

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