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CES 2014: Unterwegs mit dem BMW i3

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BMWLas Vegas ist aktuell sicherlich das Tech-Mekka schlechthin. Die optimale Voraussetzung für BMW also um ein wenig die Werbetrommel für seine neue i-Familie, also die Elektroautos des bayerischen Autobauers, zu rühren. Anders gesagt: Ganz Las Vegas ist voll mit BMW i3, die durch die Straßen rollen. Da haben wir es uns natürlich auch nicht nehmen lassen, erste Erfahrungen mit einem Auto zu sammeln, das augenscheinlich für die Zukunft entwickelt wurde – jedenfalls lässt BMW nichts unversucht, um diesen Eindruck zu vermitteln.

Das geht schon beim „spacigen" Äußeren los und erstreckt sich in den Innenraum. Rein optisch ist der BMW i3 sicherlich polarisierender als viele andere aktuelle Fahrzeuge. Gerade der Innenraum hat uns aber gut gefallen. BMW setzt auf ein Design, das ein deutlich großzügigeres Platzgefühl vermittelt, als eigentlich vorhanden ist. Hinter großen Personen (ich bin 193 cm groß) passt nun wirklich niemand mehr in den kleinen Elektro-Bayer. Erreicht wird die Rücksitzbank über gegenläufig öffnende Türen, deren Türgriff leider etwas zu gut versteckt wurde. Die Materialwahl im Innenraum: interessant, optisch aber ansprechend umgesetzt. Das geht schon bei den Türverkleidungen los, die nacktes Karbon zeigen und somit Leichtbau in Reinform sind. Darüber hinaus arbeitet BMW viel mit Holz, was dem i3 einen optisch ansprechenden Touch verleiht. Klar ist aber, dass auch der Innenraum stark polarisiert. Den aktuellen Trend zur Unübersichtlichkeit gibt BMW auch bei seiner i3-Reihe nicht auf, zum Glück war unser i3 aber an allen Ecken und Enden mit zusätzlichen Sensoren ausgestattet, die sich zuverlässig zu Wort gemeldet haben.

Nun aber zum Wichtigen, dem Fahrverhalten. Da bauartbedingt bereits ab dem Start das gesamte Drehmoment zur Verfügung steht, legt der kleine BMW einen ordentlichen Spurt beim Ampelstart hin, von einem „Ökomobil" ist wenig zu merken. Allerdings wirken sich die verschiedenen Modi stark auf die Sportlichkeit aus. Während sich der i3 im „Comfort"-Modus noch ausgesprochen agil bewegen lässt, lässt die Spritzigkeit bei „Eco" oder „Eco+" massiv nach. Das Fahrwerk des i3 kann als sportlich straff beschrieben werden. Unser Modell hat sämtliche Unzulänglichkeiten der Straßen, die in Las Vegas teils in einem recht desaströsen Zustand sind, direkt weitergeleitet. Wie sieht es mit dem Stromverbrauch aus? Das kann bei einer so kurzen Tour natürlich nur eingeschränkt betrachtet werden. Bei einer normalen und keinesfalls sparsamen Fahrweise ging unsere Reichweite während der Fahrt um 28 Meilen zurück – die Strecke betrug allerdings nur 18 Meilen. Wie es in der Praxis aussieht, wird sich allerdings nur langfristig sagen lassen.

Alles in allem ist der erste Eindruck vom reinen Fahrverhalten des i3 durchaus positiv. Ob der i3 optisch zusagt, das steht auf einem anderen Blatt, denn ganz zu sehr nach Elektroauto hätte der i3 eigentlich nicht aussehen müssen. Das größte Problem wird allerdings die Reichweite werden.

 

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