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Intel und Apple arbeiten gemeinsam an Light Peak

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idf2009

Auf dem gerade zu Ende gegangenen IDF präsentierte Intel eine neue Glasfaserkabel-Technologie namens Light Peak. Dahinter verbirgt sich eine optische Datenverbindung, die in den nächsten Jahren vielleicht USB, FireWire und auch die bisherigen Display-Anschlüsse ablösen könnte. Light Peak wurde ursprünglich von Apple entwickelt, dann aber an Intel weitergegeben, wo die Entwicklung weiter vorangetrieben wurde. Apple's Steve Jobs und Intel's Paul Otellini höchstpersönlich sollen sich auf eine Zusammenarbeit geeinigt haben. Dies zeigt sich auch anhand der Tatsache, dass die Demo auf dem IDF auf einem Prototypen eines Mac Pro Motherboard durchgeführt wurde.

Light-Peak

Das Einsatzgebiet ist weit gesteckt: Die Verbindung von Notebooks, HD-Displays, TV-Geräte, Kameras, Videoplayer, Docking-Stationen oder Festplatten mit Flashspeicher über optische Glasfaser statt über Kupferdraht bietet einige Vorteile. Light Peak liefert eine Bandbreite von 10 GB/s, mit einem Steigerungspotenzial auf bis zu 100 GB/s in den nächsten zehn Jahren. Über ein einziges optisches Glasfaserkabel können so mehrere I/O-Protokolle gleichzeitig transportiert werden. Bei einer Geschwindigkeit von 10 GB/s könnte ein kompletter Blu-Ray-Film in weniger als 30 Sekunden übertragen werden. Schon Ende 2010 könnte es soweit sein, für diesen Zeitraum werden erste Apple-Desktop-Systeme mit dem neuen Anschluss erwartet. 2011 soll dann eine stromsparende mobile Variante folgen. Ob Light Peak dann endgültig die Ablösung für die diversen Anschluss-Standards sein wird, wird sich zeigen müssen. Aber die Zeit ist sicherlich gekommen einen einzigen Anschluss für nahezu alle interne und externe Hardware zu verwenden.

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