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Zu Besuch bei Trendnet

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hardwareluxx_news_newDer Standbesuch bei Trendnet zeigte neben vielen bekannten und bereits angekündigten Produkten auch einige interessante Neuheiten: Seit kurzem führt Trendnet einen digitalen Bilderrahmen, der gleichzeitig angeschlossene IP-Kameras des Herstellers überwachen kann. Das Display selbst ist mit sieben Zoll relativ moderat ausgelegt und kann maximal vier IP-Kameras parallel anzeigen lassen. Alternative Modi erlauben natürlich auch die Vollbilddarstellung einer einzigen Kamera. Bedient wird das Display per Fernbedienung. Als Netzwerkschnistelle steht ein WLAN zur Verfügung. Zusätzlich ist allerdings auch der Empfang von Bildern oder Filmen per im Netz vorhandenen Streaming-Server möglich. Ein im Gehäuse integrierter USB-Port ermöglicht darüber hinaus ein Beladen des Rahmens, da dieser mit 512 MByte internem Speicher ausgerüstet ist. Bezüglich des Stromverbrauchs konnten wir leider keine Details erfahren.

Im abgeschotteten Presse-Raum wurde uns darüber hinaus auch eine 10-Zoll-Version des Rahmens gezeigt, die jedoch in naher Zukunft noch nicht erscheinen soll und eher ein frühes Designmodell darstellt. Anvisiert ist hier ein späteres Quartal des Jahres 2009. Das größere Modell soll technisch in der Lage sein, bis zu neun verschiedene Kameras parallel anzeigen zu lassen. Außerdem soll es laut Trendnet entfernt aufgestellte Kameras in anderen Subnetzen ansprechen können.

Das Thema Green-IT ist auch bei Trendnet kein Fremdwort und so hat sich der Hersteller für eine native Stromsparlösung entschieden und diese in die neuen Router- und Switch-Serien integriert. Alle der entsprechend „Green" gekennzeichneten Produkte beinhalten dieses Sparfeature. Inhaltlich handelt es sich dabei um eine dreiteilige Lösung: Auf der ersten Ebene wird erkant, ob an den verbauten Ethernet-Ports überhaupt ein Kabel angeschlossen ist. Falls nicht, wird das Abfrage-Interval des Ports auf ein Minimum reduziert. Als nächste Stufe wird geprüft, ob das angeschlossene Endgerät des Ports überhaupt aktiv ist. Handelt es sich um einen "kalten" Anschluss (ohne Anschluss auf der anderen Seite, oder einen ausgeschalteten PC), wird dies ebenfalls erkannt und entsprechend durch mangelnde Aktivität und Abfrage berücksichtigt. In der dritten Stufe wird die Energieleistung der Ports automatisch reguliert. In Abhängigkeit von der errechneten Kabellänge wird die Signalstärke variiert, sodass auf kurzen Distanzen deutlich weniger Energie notwendig ist, um die Daten über das Netz zu schaffen.

Laut Marketing Director Zak Wood ist selbst unter Worst-Case-Bedingungen (also Aktivität auf allen Ports) eine Energieersparnis von bis zu 35% realistisch, während die durchschnittlichen Nutzungsszenarien gerade im Home-Office -Bereich für deutliche höheren Einsparungen bis zu 60 oder 70% sorgen können. Die Technik ist dabei nativ in die Geräte eingebettet und weder extern konfigurierbar noch abschaltbar, sodass sich der Nutzen direkt auf der Stromrechnung niederschlagen kann.

Als weiteres Highlight stand Trendnets neuer Dualband-Router TEW-673GRU mit integriertem Display auf dem Plan. Die erste Konfiguration kann dabei direkt über eine spezielle 4-Taste-Steuerung auf dem Gehäusedeckel vorgenommen werden, ohne dass überhaupt in das eigentliche Browsermenü gewechselt werden muss. Der Router soll allerdings erst in den folgenden Quartalen auf den Markt kommen, da aktuell noch an einigen Ecken gearbeitet wird. Das Präsentationsmodell lies jedoch schon rudimentäre Funktionen erkennen und das Display machte einen sehr guten und auch scharfen Eindruck.

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