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Amazon sperrt Konto eines Kunden lebenslang aufgrund von Rücksendungen

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amazonDer Versandhändler Amazon hat bereits im Jahr 2013 erstmals Kunden mit einer erhöhten Rücksendequote per E-Mail über eine mögliche Sperrung des Kundenkontos informiert. Wie nun durch die Berliner Zeitung bekannt wurde, hat Amazon erst vor wenigen Tagen ein Kunde aus Berlin auf Lebenszeit gesperrt. Als Grund führt der Versandhändler an, dass ein Missbrauch der Rücksendungen vorliegen würde und deshalb das Konto komplett gesperrt wurde.  

Der Berliner Kunde war bei Amazon Prime-Kunde und hat dort laut eigenen Angaben öfters Kleidung für seine Kinder gekauft und dabei auch einen hohen Umsatz für Amazon generiert. Er hätte dabei den gleichen Artikel oftmals in mehreren Größten bestellt und die nicht passende Kleidung wieder kostenlos zurückgeschickt. Dies scheint Amazon allerdings nicht gepasst zu haben und hat deshalb aufgrund der hohen Retourquote das Konto des Kunden gesperrt. Darüber hinaus wurde auch im gleichen Zug das Kundenkonto der Ehefrau gesperrt, obwohl diese über ein eigenes Konto verfügte.

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Auch den Berliner Kunden hatte Amazon im Vorfeld über die erhöhte Quote der Rücksendungen informiert und wenige Tage später wäre das Konto dann komplett gesperrt gewesen. Amazon beteuert allerdings, dass das Konto nicht aufgrund der hohen Anzahl von Rücksendung gesperrt worden sei. Stattdessen würde das Konto nur bei einem Missbrauch von Rücksendungen gesperrt werden. Amazon hat in diesem Zusammenhang aber nicht erläutert, wie ein Missbrauch von Amazon definiert wird.

Nach der Berichterstattung der Berliner Zeitung über den Fall, möchte sich Amazon der Sachlage nochmals annehmen und den Fall genauer prüfen. Ob das Kundenkonto des Familienvaters und seiner Ehefrau allerdings wieder eröffnet wird, steht derzeit in den Sternen.