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Hacker greifen die Europäische Zentralbank an und kopieren Kontaktdaten

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ezbWie die Europäische Zentralbank bereits gestern bekannt gab, ist man Opfer eines Hackerangriffs geworden. Zwar seien keine sensiblen oder für die Märkte und Geldpolitik wichtigen Daten gestohlen worden, doch seien Kontaktdaten von Besuchern, Konferenz-Teilnehmern und Pressevertretern kopiert worden. Konkret sollen nach Angaben der EZB die Adressdaten und Telefonnummern sowie E-Mail-Adressen von rund 20.000 Besuchern kopiert worden sein.

Die EZB betonte jedoch, dass die angegriffene Datenbank nicht mit einem internen System verbunden und von wichtigen Systemen getrennt gewesen sei. In den kommenden Tagen und Wochen werde man alle Betroffenen kontaktieren. Zudem habe man deren Passwörter bereits zurückgesetzt. Entdeckt wurde der Datendiebstahl durch eine anonyme E-Mail, die die Bank am Montag erreichte. Darin sei Geld für den Austausch der gestohlenen Daten gefordert worden.

Wer hinter dem Hackerangriff steckt, ist noch unklar. Deutsche Ermittlungsbehörden hätten bereits die Ermittlungen aufgenommen.