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Insolvenz von Maxdata beantragt

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Vor ziemlich genau zwei Monaten erreichten uns die letzten News vom Deutschen PC-Hersteller Maxdata. Damals stellte Belinea, bekannt geworden durch die Monitorsparte der Maxdata AG, einen Tablet-Monitor vor. Heute aber stellt Maxdata kein neues Produkt vor, sondern reicht den Insolvenz-Antrag wegen anstehender Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht in Essen ein. Möglicher Grund für diesen Entschluss sei, dass man möglichst viele Arbeitsplätze und den Bestand von allen betroffenen Gesellschaften sichern wolle. Nicht gefährdet seien hingegen die Ableger in der Schweiz und in den Niederlanden.Schon 2006 kündigten sich die ersten Schwierigkeiten an. Mit Einsparungen von bis zu 1000 Arbeitsplätzen wurde die "Restrukturierung" eingeleitet, das Jahr wurde aber entgegen dieser Maßnahmen mit einem Verlust von rund 43 Millionen Euro abgeschlossen. Auch der Versuch, die eigene Fertigungsabteilung für Aufträge Dritter zu öffnen scheiterte am hohen Wettbewerbsdruck und an dem vielleicht zu langsamen Fortschritt. Auch wenn Maxdata im Folgejahr rund 470 Millionen Euro umsetzte, wurde der Fehlbetrag von 32 Millionen Euro dem Deutschen PC-Hersteller zum Verhängnis.

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