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Nano-Akkus aus Papier

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Neue flexible, dünne und leichte "Nano-Akkus", die völlig neue Anwendungsgebiete ermöglichen, haben Forscher des Rensselaer Polytechnic Instituts entwickelt. Dabei besteht der Energiespeicher zu 90 Prozent aus Zellulose, welches mit "Carbon-Nanotubes" durchtränkt wurde. Hierbei arbeiten die "Nanotubes" als Elektroden und das Elektrolyt ist in das Papier eingezogen. Als Elektrolyt dient eine ionische Flüssigkeit, welche allerdings kein Wasser enthält. Daher kann sie bei tiefen Temperaturen auch nicht gefrieren. Der neue Energiespeicher kann die Energie langsam und beständig wie bei einem Akku, aber auch sehr schnell wie ein Kondensator abgeben. Er eignet sich daher für beide Anwendungsfälle. Interessant sind aber noch andere Eigenschaften. So benötigen solche Akkus keine zusätzliche Hülle und können selbst im Blut ohne Abkapselung eingesetzt werden. Zudem behält das "Akku-Papier" die gleichen Eigenschaften von normalem Papier. Es kann bedruckt, gerollt, verdreht, gefaltet, zugeschnitten und gestapelt werden, um die Kapazität zu erhöhen.

Allerdings haben die Forscher noch keine elektrischen Basisdaten und Informationen zur Haltbarkeit bekannt gegeben. Auch fehlt es derzeit an Techniken zur Massenproduktion. Daran arbeiten die Forscher aber zurzeit, genauso wie an der Effizienz der "Nano-Akkus".



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