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3D Mark Vantage

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605bigvantage_100Nach langem Warten und unzähligen Gerüchten rund um die neueste Generation von Futuremarks enorm beliebter Benchmark-Serie „3D Mark“, kommt heute endlich die erwartete jüngste Generation „Vantage“ auf den Markt. Lang erwartet wurde Vantage deshalb, weil es die erste 3D-Mark-Version ist, die nativen DirectX-10-Support mitbringt – so wird Vantage also nur noch unter Vista laufen. Wir hatten bereits die Möglichkeit einen Blick auf 3D Mark Vantage zu werfen und präsentieren heute erste Benchmarks mit unserem Grafikkarten-Testsystem.

Mit dem Release von Vantage bestätigen sich die Gerüchte rund um dessen Aufbau. Mit zwei CPU, zwei GPU und sechs Feature-Tests halten genau die zehn Benchmark-Abschnitte Einzug, über die bereits im Vorfeld berichtet wurde. Der erste GPU-Test „Jane Nash“ kommt mit einer Vielzahl an statischen und hautähnlichen Objekten daher. Da in diesem Test noch dazu anisotropes Material vorkommt, werden hier verstärkt die Fähigkeiten der Grafikkarte in dieser Disziplin getestet. Anders sieht es da im zweiten GPU-Test „New Calico“ aus, in dem im großen Maße Ray-Tracing-Effekte genutzt werden.

Während der erste CPU-Test in erster Linie die Berechnung einer „künstlichen Intelligenz“ vornimmt, werden im zweiten Test physikalische Berechnungen vorgenommen. Besitzer einer PhysiX-Karte werden hier Vorteile spüren. Müssen Extrem-Benchmarker zukünftig also zusätzliche Physik-Karten verbauen?

Anders als bisher wird es beim neuen 3D Mark nicht länger ein einziges Preset geben, sondern derer vier – Entry, Performance, High und Extreme. Je nach Setting wird die Grafikkarte mit verschiedenen Einstellungen belastet. Das Entry-Setting benötigt eine Grafikkarte mit 128-MB-Grafikspeicher und kommt mit einer Auflösung von 1280 x 1024 Bildpunkten daher. Für das Performance-Setting wird bei gleicher Auflösung bereits eine Grafikkarte mit 256-MB-Grafikspeicher benötigt. Das High-Setting kommt mit einer Auflösung von 1680 x 1050 Bildpunkten daher und muss dafür aber auf 512-MB-Speicher zurückgreifen. Das Extreme-Preset besitzt, wie sollte es auch anders sein, eine Auflösung von 1920 x 1200 Pixel und benötigt ebenso eine 512-MB-Grafikkarte. Die erzielten Ergebnisse werden mit den entsprechenden Anfangsbuchstaben gekennzeichnet.

Zum Leidwesen vieler Anwender ändert sich mit 3D Mark Vantage die Vertriebspolitik von Futuremark – zukünftig wird es vier Versionen des neuesten 3D Marks geben. War es bei bisherigen Versionen möglich, sein System unzählige Male testen zu lassen und entsprechende Ergebnisse in den Online-Result-Brower (ORB) zu laden, wird dies bei Vantage mit der kostenlosen Trial-Version nur noch einmal möglich sein. Wer sein System häufiger Testen möchte, muss zur Basic Edition greifen, die 6,95 US-Dollar kostet, aber nur ein Preset-Setting erlaubt. Wer von allen Preset-Settings Gebrauch machen möchte, muss indes schon 19,95 US-Dollar investieren. Die vierte Version von 3D Mark Vantage richtet sich in erster Linie an kommerzielle Nutzer und schlägt mit 495 US-Dollar zu Buche. In wie weit diese neue Vertriebspolitik die Akzeptanz von Futuremarks neuestem Produkt fördert wird die Zukunft zeigen – besonders beliebt war 3D Mark bislang aber bei Übertaktern, die ihr System mit verschiedensten Settings testeten. In wie weit diese nun zu einer Bezahl-Version greifen ist abzuwarten.

Nun aber genug der vielen Worte – hier unsere ersten Testergebnisse:

Das Testsystem:

  • Intel Core 2 Extreme X6800 @ 3,47 GHz
  • ASUS Striker Extreme 680i
  • 4 GB DDR2-800 4-4-4-12
  • Treiber NVIDIA: ForceWare 175.12
  • Treiber ATI: Catalyst 8.4 Hotfix
  • Preset 3D Mark Vantage: Performance

Die Benchmark-Ergebnisse:

 

Insbesondere bei einem Blick auf das reine GPU-Ergebnis zeigt sich, dass der neueste 3D Mark stark mit der Zahl der eingesetzten Grafikkarten skaliert. Bei beiden Tests ist ein 9800-GTX-SLI-Verbund knapp schneller, als eine einzelne 9800 GX 2. Als Preis-Leistungs-Empfehlung präsentiert sich erneut NVIDIAs GeForce 8800 GT, deren SLI-Duo nur knapp hinter dem wesentlich neueren 9800-GTX-Verbund zurückliegt.

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