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FSP Twinkle 65 im Kurztest - kleines Notebooknetzteil für Reisefans

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fsp twinkle teaserWährend Netzteile beim klassischen Desktop-PC längst in den Mittelpunkt des Interesses gerückt sind und mit einer umfangreichen Ausstattung und Strom sparenden Effizenz-Werten aufwarten können, führen Netzteile im mobilen Segment eher ein Nischendasein. Die meisten Nutzer greifen zu den im Lieferumfang enthaltenen Stromspendern – zusätzliches Geld wird nicht investiert. Gerade für Vielreisende hat FSP mit der Twinkle 65 aber ein interessantes Add-on im Programm, das bestens zu den meisten kompakten Notebooks passt.

Das FSP Twinkle 65 baut extrem kompakt.

FSP verpackt die Technik in ein Gehäuse, das gerade einmal 100 Gramm leicht ist und 70 x 50 x 25 mm misst. Damit bietet sich das Twinkle 65 als Spielpartner für extrem kompakte Geräte wie aktuelle Ultrabooks an, denn leider legen die Hersteller der ultrakompakten Mobilisten noch viel zu häufig vergleichsweise große Netzteile mit in den Karton – das schont natürlich das Budget des Herstellers. An dieser Stelle setzt das Twinkle an, denn der Platz in der Umhängetasche kann so zwangsläufig besser genutzt werden. Vielreisende werden sich darüber hinaus über den prinzipiellen Aufbau des Netzteils freuen, denn der eigentliche Stromstecker wird einfach auf dem Netzteil eingeklippt. Da sowohl ein US- als auch ein EU-Stecker beiliegt, kann das Netzteil laut FSP in insgesamt 157 Ländern genutzt werden. Schön wäre es aber, wenn zusätzlich zu den beiliegenden direkten Steckern, Varianten mit einem längeren Kabel beiliegen würden (bestens bekannt ist das beispielsweise von Apple), was die Flexibilität steigert. Da das integrierte, fest verbundene Kabel aber mit einer Länge von 2,5 Metern daherkommt, ist eine grundlegende Flexibilität auf jeden Fall gegeben. FSP stattet das Kabel selbst nicht mit einem fixen Stecker aus, sondern legt insgesamt acht (teils farblich markierte) Adapter bei, die dafür sorgen sollen, dass das Twinkle 65 mit 99,9 Prozent der unterstützten Notebooks kompatibel ist. So werden alle namhaften Hersteller aus der Windows-Welt unterstützt, während Apples Mag-Safe-Anschluss natürlich fehlt. Eine genaue Recherche schadet aber dennoch nicht, denn nicht jeder Anschlusstyp eines herstellers wird unterstützt.

Das Twinkle 65 kann in 157 Ländern eingesetzt werden.

Wie der Name schon vermuten lässt, besitzt das Twinkle 65 eine Leistung von 65 Watt und ist damit in erster Linie für den Einsatz mit Ultrabooks gedacht, sobald eine dedizierte GPU ins Spiel kommt, wird die Leistung aber sehr eng, das sollte von vornherein bedacht werden. FSP spricht von einer Effizienz von bis zu 91 Prozent, verbindliche Labels, wie sie beispielsweise von 80Plus angeboten werden, gibt es für Notebook-Netzteile aktuell allerdings noch nicht. In unserem Praxistest zeigte das FSP Twinkle 65 eine durchwegs unauffällige Leistung, der Stromverbrauch gegenüber dem Standard-Netzteil konnte aber nur minimal gesenkt werden – vor dem Hintergrund des ohnehin schon geringen Verbrauchs, den Subnotebooks bieten, liegen die Unterschiede in den meisten Szenarien entsprechend im Bereich der Messgenauigkeit.

Das FSP Twinkle 65 baut extrem kompakt.

Für wen ist das 24 Euro teure FSP Twinkle 65 nun also einen genaueren Blick wert? In erster Linie sollten Nutzer, die wirklich viel unterwegs sind, das Netzteil in Betracht ziehen. Aufgrund der minimalen Baugröße, dem geringen Gewicht und den mitgelieferten Steckervarianten für die EU und die USA macht sich das Twinkle 65 bestens in jeder Reisetasche. Darüber hinaus stellt es eine gute Wahl dar, wenn das Original-Netzteil einmal den Dienst versagt, denn hier verlangen die Hersteller teils ordentliche Summen.

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