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Drobo 5N im Test

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Seite 4: Benchmarks: Performance & Messwerte

Leistungsmessung

Das Drobo 5N verfügt über einen Quad-Core-Prozessor von Marvell in ARMv7-Architektur, bei dem ein Core für Verwaltung des BeyondRAID reserviert zu sein scheint. Über Taktfrequenzen konnten wir keine Angaben finden, aber der Chip scheint aus der Armada-XP-Serie von Marvell zu stammen und dem MV78460 zu entsprechen, welcher Mitte 2012 vorgestellt wurde. Eine Taktfrequenz von 1,2 GHz wäre hier anzunehmen.

Um die Geschwindigkeit des Drobo 5N zu testen, haben wir wie üblich die Datenübertragung über die Gigabit-Netzwerkschnittstelle für verschiedene Szenarien getestet. Da das Drobo 5N keine Verschlüsselung und auch keine verschiedenen RAID-Modi anbietet, ist die Benchmarkübersicht hier recht kurz. Da das Drobo 5N im Auslieferungszustand keine FTP-Zugriffsmöglichkeit bietet, haben wir über Drobo Apps den FTP-Server proFTPD installiert. Wie üblich kamen unsere Western Digital Red 2TB (WD20EFRX) zum Einsatz, hier in der Zahl von fünf Stück.

Datenrate

113.7 XX


113.7 XX


102.1 XX


48.4 XX


MB/s
Mehr ist besser

Das Drobo 5N zeigt bei Datentransfers über SMB ("Windows-Netzwerkzugriffe") eine angenehm hohe Geschwindigkeit, sowohl beim Lesen als auch Schreiben. Beim Lesen kann die Gigabit-Schnittstelle voll ausgelastet werden, beim Schreiben sind immerhin knapp über 100 MB/s möglich. Das Lesen von dem Drobo 5N per FTP geht ebenfalls mit vollem Gigabit-Speed, nur beim Schreiben konnten wir nicht mehr als 50 MB/s erreichen.

Einrichtungszeit

Die Einrichtung des Drobo 5N geht vergleichsweise schnell. Nach Einsetzen der Festplatten benötigt das System nur wenige Minuten. Rebuilds scheinen teilweise etwas schneller als bei anderen NAS-Systemen abzulaufen, was vermutlich am intelligenten BeyondRAID liegt, welches effektiv weniger Daten umschreiben muss. Der Systemstart des Drobo 5N liegt bei den üblichen ca. zwei Minuten, der Shutdown geht hingegen sehr schnell innerhalb von wenigen Sekunden.

Stromverbrauch

Vom Stromverbrauch her schlägt sich das Drobo 5N für ein 5-Bay-NAS recht ordentlich.

Stromverbrauch

Leistungsaufnahme

56.0 XX


38.9 XX


33.7 XX


1.5 XX


Watt
Weniger ist besser

Im Idle werden knapp 34 Watt benötigt, bei Schreibzugriffen knapp unter 40 Watt. Den Stromverbrauch nach Spindown der Laufwerke konnten wir leider nicht messen, da sich dieser auch nach längerer Zeit nicht einstellen wollte.

Lautstärke

Ein durchwachsenes Bild kann das Drobo 5N beim Thema Lautstärke abgeben. Im Test hatten wir fünf WD Red 2TB verbaut, die von der Lautstärke her sicher im Mittelfeld liegen.

Lautstärke

43.0 XX


42.1 XX


32.2 XX


db(A)
Weniger ist besser

Der Lüfter macht sich durch ein dröhnendes Geräusch, welches das Laufgeräusch der Festplatten klar übertrifft, deutlich bemerkbar. Das Drobo 5N ist jetzt nicht laut, aber in einem ruhigen Raum aus anderthalb Metern schon klar zu bemerken. Die Zugriffsgeräusche der Festplatten werden hingegen vergleichsweise gut unterdrückt und sind kaum zu bemerken.

 

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Kommentare (1)

#1
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Registriert seit: 10.07.2005
Hessen
Leutnant zur See
Beiträge: 1034
"Diese Software ist nur für Windows und Mac OS X verfügbar, aber Linux-User werden auch kaum Zielgruppe so eines "bedienungsoptimierten" NAS sein."

Schönen Strohmann den der Autor da gebaut hat.

Anders ausgedrückt: Man ist dem Hersteller ausgeliefert was Support und Updates angeht, insbesondere bei Sicherheit+Kompatibilität mit neuerer Hardware.
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