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Kingston Hyper X Cloud Revolver S im Test

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Vor vielen Jahren, genau genommen im Jahre 2012, startete Kingston seine eigene zusätzliche Serie Hyper X. Seitdem ist die Produktfamilie stetig gewachsen und wird aktuell von vielen Nutzern geschätzt. Das Hyper-X-Label soll unter anderem mit einer hochwertigen Verarbeitung den anspruchsvollen Nutzer ansprechen. Das Hyper X Cloud Revolver S Headset soll den ambitionierten Spieler überzeugen und helfen erfolgreich zu sein. Der Unterschied zum Vorgänger, ohne Namenszusatz „S“ liegt im virtuellen Raumklang. Virtual Dolby 7.1 ist dank einer USB-Soundkarte mit an Bord. Für knapp 130 Euro ist das Headset aktuell zu haben und damit etwas teurer als der Vorgänger.

Technische Daten

 

Technische Daten Cloud Revolver S:  
Headset Typ: Over Ear
Stereo / Dolby: Stereo & 7.1 virtuell
Frequenzgang: 12 - 28.000 Hz
Durchmesser Treiber: 50 Millimeter
Impedanz: 30 Ohm
Schnittstelle: 1x 3,5 mm / 2 x 3,5 mm / USB
Tasten: Lautstärke Mic & Ton; Mute Mic; Sound Modi; Dolby
Kabellänge: 1,0 m + 2,2 m / 2,0 m
Gewicht: 376 Gramm
Preis: ca. 130 Euro
   

Technik und Ausstattung

Das Stereo-Headset besitzt zwei Treiber der Größe 50 Millimeter mit einem Frequenzbereich von 12 - 28.000 Hz. Es handelt sich also um ein Stereo-Headset, welches den Surround-Sound, wie heutzutage oft zu finden, virtuell erzeugt.

Die Soundkarte, welche den virtuellen Klang erzeugt, sitzt in der Kabelfernbedienung. Die ist mit einem USB-Kabel bestückt und daher kann der virtuelle 7.1-Klang nur am PC genossen werden. Denn, mit dem mitgeliefertem 3,5-mm-Klinke-Kabel, ist dies natürlich nicht möglich. Demnach müssen Nutzer einer Konsole oder Tablets / Handys leider auf den virtuellen Klang verzichten welcher übrigens ohne jegliche Treiber, sondern via Plug-and-Play zur Verfügung steht.

An der Kabelfernbedienung können drei verschiedene Klangeinstellungen gewählt werden: Bass-Boost, Flat und Vocal. Zudem lassen sich die Lautstärken vom Mikrofon und Kopfhörer regeln und das Mikrofon kann per Tastendruck stumm geschaltet werden. Damit die Kabelfernbedienung immer am richtigen Ort sitz, ist ein großzügiger Clip zur Befestigung am Kleidungsstück auf der Rückseite vorhanden. Die Kabellänge bis zur Soundkarte beträgt ca. einen Meter, bis zum USB-Anschluss (oder zur 3,5-mm-Klinke) sind es nochmals ca. 2 Meter, was unserer Ansicht nach mehr als ausreichend ist.

Klangcheck

Der Stereo-Modus, ohne USB-Soundkarte, des Revolver S geht recht klar und ausgewogen zu Werke. Die Bühne unsere Referenz-Songs „Forgiven not forgotten“ wird sehr gut dargestellt. Stimmen und Instrumente lassen sich gut orten, was für ein gutes Klangbild spricht. Die Höhen sind angenehm und nicht übertrieben dominant. Auch die Tiefen sind gut abgestimmt und drängen sich nicht in den Vordergrund. Ein übertriebener Bass, wie so oft, ist nicht vorhanden. Auch die Mitten sind gut ausgeprägt. In Gänze liefert das Hyper X im Stereo-Betrieb ein ordentliches Klangbild ab, welches zudem recht pegelfest ist. Lediglich bei voller Lautstärke wird die Klangqualität etwas beeinträchtigt.

Mit eingeschaltetem virtuellen Dolby-7.1 Klang klingt die Bühne etwas lebendiger. Alles wirkt in der Tat etwas größer, aufgeweckter und klingt deutlich nach einem Surround-Setup. Die verschiedenen Klangeinstellungen konnten jedoch nur bedingt überzeugen - hier hängt am Ende aber viel vom persönlichen Geschmack ab. Bass-Boost lässt den Song beispielsweise etwas kraftvoller, jedoch nicht übertrieben klingen. Auch im Spielbetrieb ließen sich die Gegner, besonders im Ego-Shooter, gut orten.

Optik und Verarbeitung

Die Optik des Revolver S erinnert an ein Piloten-Headest. Der großzügige Bügel mit seinen zwei Ebenen wirkt sehr wuchtig und soll für einen guten Tragekomfort sorgen. Kingston hat das Headset weitestgehend in schwarz matt gehalten und zur Auflockerung mit weißen Ziernähten versehen. Hochglänzende Oberflächen sind nur wenige zu finden. Der Alubügel wirkt sehr robust und hochwertig. In Summe lassen die gute Verarbeitung, das schlichte Design und die hochwertigen Materialien keine Wünsche offen.

Tragekomfort

Der großzügige Bügel mit seinen zwei Ebenen sorgt für einen hohen Tragekomfort, ohne nötige individuelle Einstellung. Das Headset passt sich regelrecht selbstständig, aufgrund des „federnd“ gelagerten Lederbügels, an die Kopfgröße an. Der Anpressdruck der Ohrmuscheln ist gut abgestimmt - Druckstellen werden aufgrund der weichen Kunstleder-Polster nicht entstehen. Die Ohrmuscheln sind sehr großzügig gestaltet und umschließen das Ohr komplett, was wiederum für eine gute Abschirmung der Außenwelt sorgt. Lediglich das Kunstleder bringt die Ohren, gerade in den Sommertagen, gewohnt schnell zum schwitzen.

Das Revolver sitzt sehr angenehm und ist mit seinen 376 Gramm zwar kein Fliegengewicht, doch dank der Bügel-Konstruktion fällt dies kaum auf. Einem langen Spiele-Einsatz steht also nichts mehr im Wege.

Fazit

Bezüglich der Verarbeitung und der Qualität konnte uns das Revolver S von Kingston ohne Einschränkung überzeugen. Schlichtes Design, ohne viel Schnickschnack und zudem noch gut verarbeitet. Auch der Tragekomfort ist dank des großzügigen Bügels sehr gut. Klanglich konnte uns das Headset vor allem im Stereo-Bereich überzeugen. Aber auch der virtuelle Klang bringt einen kleinen Mehrwert. Alles klingt in Summe etwas aufgeweckter und räumlicher. Für einen Preis von 130 Euro bekommt der Käufer ein sehr gut verarbeitetes Headset mit einem guten Klang und vor allem einem hohen Tragekomfort.

Positive Eigenschaften des Kingston Hyper X Cloud Revolver S:

  • Gute Verarbeitung
  • Schlichtes Design
  • Guter Stereo Klang

Negative Eigenschaftendes Kingston Hyper X Cloud Revolver S:

  • Sound Modi nicht vollends überzugend

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Kommentare (4)

#1
Registriert seit: 31.01.2017

Matrose
Beiträge: 30
Und wie schlägt es sich im Vergleich zum hyperx cloud? Das war ja früher immer das preis/leistungs-wunder.
#2
Registriert seit: 09.03.2008
Schweinfurt
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 456
P/L sicherlich nicht mehr. Is das gleiche nur mit nutzlosem BlingBling. Schade.

P/L soll dieses aktuell mit am besten sein: https://geizhals.de/lioncast-lx50-a1560427.html?hloc=de
#3
customavatars/avatar194145_1.gif
Registriert seit: 03.07.2013
Luzern
Leutnant zur See
Beiträge: 1267
Wirkt ein bisschen retro, und sieht dabei aber urgemütlich aus! Wenn es von der Qualität an das Hyperx Cloud 2 ran kommt ist es sicherlich kein schlecht angelegtes Geld. Bequemer sieht es auf jeden Fall aus!
#4
customavatars/avatar95983_1.gif
Registriert seit: 30.07.2008
Bayern
Leutnant zur See
Beiträge: 1149
Seit ich das Cloud nutze bin ich von Kingston sehr angetan, wenn ich bedenke was ich vorher für Headsets verwendete, ausser meine Sony Kopfhöhrer (18Jahre) waren über jeden Zweifel erhaben..
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