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Asus Xonar D2X

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Nobel und schick. Das sind mit Sicherheit die Begriffe, die vielen Lesern einfallen, wenn sie die Xonar zum ersten Mal sehen. Erreicht wird dieser Effekt durch ein EMI-Shield aus gebürstetem schwarzem Aluminium. Laut Asus hat das EMI-Shield aber nicht nur einen optischen Zweck, sondern soll die verbaute Elektronik in erster Linie vor störender Fremdeinwirkung schützen. Hinlänglich bekannt ist der Effekt, wenn ein Handy in der Nähe des PCs liegt und ein Anruf oder eine SMS hereinkommt. Von solchen störenden Effekten blieben wir beim Einsatz der Xonar verschont, ob sich das EMI-Shield aber wirklich positiv auf den Klang auswirkt, bleibt fragwürdig.

 

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Als Soundprozessor kommt ein Chip namens Asus AV200 zum Einsatz. Es ist aber davon auszugehen, dass es sich dabei nicht um eine Eigenentwicklung handelt, sondern dass ein C-Media-Chip umgelabelt wurde. Diesen Weg ging zuletzt auch Razer bei seiner Soundkarte Barracuda AC1. Die Neuentwicklung eigener Soundchips würde den Preis der ohnehin nicht gerade günstigen Soundkarte sicherlich noch einmal deutlich in die Höhe treiben. Auch ist davon auszugehen, dass ein Riese der Branche, wie es Asus ist, C-Media-Chips günstig einkaufen kann, da diese ebenso auf zahlreichen Motherboards zum Einsatz kommen.

 

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Die Xonar D2X besitzt anders als ihr Schwester-Modell einen externen Stromanschluss. Dieser ermöglicht eine bessere Stromversorgung, als es über den PCI-Express-Slot möglich wäre. Das hat in der Theorie gerade bei hohen Lautstärken einen Vorteil und soll der Xonar D2X eine höhere Dynamik bescheren. Ob sich diese Aufwertung in einem direkten Vergleich zwischen Xonar D2 und Xonar D2X bemerkbar macht, wird unser Hörtest zeigen.

 

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Das Anschlussblech der Xonar offenbart auf den ersten Blick wenig Besonderes, bietet aber dennoch genügend Buchsen um 8-Kanal-Analgen und zeitgleich zwei analoge Eingabegeräte zu verbinden. Die beiden coaxialen Digital-Buchsen, je ein Ein- und ein Ausgang sind dabei noch unbenutzt. Somit ist die Xonar Creatives X-Fi-Karten ohne externes Bay überlegen, die lediglich einen „Flexi-Jack“ getauften Anschluss besitzen, der wahlweise als analoger Eingang oder digitaler Ausgang arbeitet.

 

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All denjenigen, denen die vorhandenen Buchsen nicht ausreichen, spendiert Asus noch eine Zugabe. Auf einem zusätzlichen Blech, das sich im Lieferumfang befindet, wird ein weiterer Anschluss zur Verfügung gestellt. Dieser ermöglicht den Anschluss von MIDI-Geräten, was die Xonar in erster Linie für Hobby-Musiker interessant machen dürfte. Um Verwechslung beim Anschluss trotz vergoldeter Buchsen zu vermeiden, bedient sich Asus eines so einfachen, wie auch genialen Tricks. In den vergoldeten Anschlüssen sitzen zusätzlich kleine LEDs, welche für eine farbliche „Markierung“ sorgen. Einzig ein ewig leuchtender Schein hinter dem PC ist an diesem Konzept zu bemängeln.

 

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Wie Auzentech legt auch Asus seiner Soundkarte sehr praktische Adapter für die Digital-Anschlüsse bei. Diese sorgen dafür, dass ohne großen Umstand auch optische Digitalkabel angeschlossen werden können.
Auch auf der nächsten Seite widmen wir uns noch einmal dem Aufbau der Xonar D2X.

 

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