Seite 1: Test: Thermaltake New Soprano Snow Edition - schneeweiße Eleganz

Scythe_Gekko_logoThermaltake fiel in den letzten Jahren vor allem mit typischen Gamer-Gehäusen auf. Dabei hat das Unternehmen in der Vergangenheit durchaus auch Gehäuse mit schlichtem und edlen Design angeboten. Im Gedächtnis geblieben ist speziell das Soprano mit seiner geschwungenen Aluminiumfront. Thermaltake hat sich des eigenen Erbes besonnen und mit dem New Soprano ein neues Gehäuse auf den Markt gebracht, das dieses klassische Design mit zeitgemäßer Ausstattung verbindet. 

Das ursprüngliche Soprano wurde vor etwa acht Jahren auf den Markt gebracht. Der Midi-Tower war damals zwar durchaus beliebt, Thermaltake orientierte sich aber zwischenzeitlich mehr in Richtung Gamer-Gehäuse. Das neue New Soprano soll nun endlich wieder die Eleganz der alten Soprano-Modelle aufgreifen, gleichzeitig aber auf der Höhe der Zeit sein. 

Thermaltake kombiniert für den Midi-Tower einen Stahlkorpus mit einer geschwungenen Front aus Aluminium. Damit wird an an das vertraute Design der Soprano-Serie angeknüpft. Allerdings bietet Thermaltake das New Soprano nicht nur in einer schwarzen Variante an, sondern auch als besonders auffällige weiße "Snow Edition".

Im Innenraum des neuen Sopranos erinnert anders als bei der Front nichts mehr an die alten Modelle. Mit der Innenraumlackierung, werkzeuglosen Montagemechanismen und Kabelmanagement entspricht das Gehäuse gängigem Standard. Das Kühlsystem mit einem großen 200-mm-Frontlüfter und einem 120-mm-Lüfter an der Rückwand dürfte für einen respektablen Luftstrom sorgen. Gleichzeitig wurde die Umdrehungszahl mit 600 bzw. 1000 U/min so gewählt, dass die Lautstärke im Rahmen bleiben sollte. Apropos Lautstärke: Thermaltake hat dem New Soprano sogar Schalldämmmatten spendiert. Der Midi-Tower hat also auf dem Papier das Potential, als Silent-Gehäuse zu glänzen.

In puncto Konnektivität lässt sich Thermaltake ebenfalls nicht lumpen. Das I/O-Panel bietet je zwei USB 3.0- und USB 2.0-Ports sowie Audiobuchsen. Zusätzlich gibt es im Deckel noch eine HDD/SSD-Dockingstation.

Für das New Soprano wird ein Verkaufspreis von rund 123 Euro aufgerufen. Für einen Stahl-Midi-Tower ist das ein etwas höher angesetzter Preis, allerdings bietet das Gehäuse durchaus eine beachtliche Ausstattung. Ob der Preis gerechtfertigt ist, wollen wir im Laufe unseres Tests noch genauer beleuchten. 

Bevor wir den Test in Angriff genommen haben, konnten wir das Thermaltake New Soprano unseren Lesern bereits in einem ausgepackt & angefasst-Video vorstellen. Dieses Video binden wir an dieser Stelle noch einmal ein:

Alternativ bieten wir auch eine YouTube-Version des Videos an.

alles

Das New Soprano wird mit Bedienungsanleitung, Montagematerial, einem Speaker und einigen Kabelbindern ausgeliefert.

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: Thermaltake New Soprano Snow Edition
Bezeichnung: Thermaltake New Soprano Snow Edition
Material: Stahl, Aluminium (Front)
Maße: 220 x 460 x 510 mm
Formfaktor: ATX, Micro ATX
Laufwerke: 4x 5,25 Zoll (extern), 1x 3,5 Zoll (extern), 5x 2,5 oder 3,5 Zoll (intern), 1x 2,5 oder 3,5 Zoll (HDD-Docking)
Lüfter: 1x 200 mm (Front), 1x 120 mm (Rückseite), 1x 120 mm (Boden, optional)
Gewicht: ca. 8,3 kg
Preis: 123,32 Euro