Seite 7: Stromverbrauch

Nun betrachten wir noch den Stromverbrauch. Gemessen wird der Gesamtverbrauch des Systems unter Last durch Prime95. Messgerät ist das Energy-Check 3000 von Voltcraft. Zuerst betrachten wir die HyperX bei unterschiedlichen, kombinierten Einstellungen. Die Spannung wurde für alle drei Testläufe bei 1,65 V gehalten.

Verbrauch unterschiedlicher Settings unter Prime

Es zeigt sich eine einfache Abhängigkeit: Mehr Takt bedeutet auch zusätzlichen Verbrauch. So liegen zwischen den zwei Randwerten immerhin zwölf Watt. Damit liegt man aber im Rahmen dessen, was man aus dem PC gewohnt ist: Mehr Leistung braucht auch mehr Strom, der Arbeitsspeicher bildet da keine Ausnahme.

Beim zweiten Test wurden die Einstellungen auf 1600 MHz mit CL 9-11-9-27 festgelegt, folglich kam das ADATA-Kit zum Einsatz. Dieser unterstützt auch einen Start mit 1,35 V, ist also ein sogenannter Low-Voltage-Ram, welche etwas mehr kosten als ihre üblichen Pendants. 

Verbrauch unterschiedlicher Spannungen unter Prime

Die Unterschiede sind gering. Zwischen 1,35 V und 1,65 V liegen 5 W. Zwischen 1,35 V und 1,5 V liegen nur rund 2 W Unterschied. Die Laufzeiten, die der 1,35 V Ram hier erreichen müsste, um auch nur fünf Euro Mehrkosten wieder reinzuholen sind sehr hoch. Bei einem angenommenen Strompreis von 24 Cent/kWh bräuchte man bei täglich 5 Stunden Betriebszeit etwas über 5 Jahre. Hier gilt wie immer: Grün mag gut für die Umwelt sein, aber nicht gut für die eigene Geldbörse. Ist also eher eine Einstellungssache als eine Vernunftentscheidung.

An dem Wert für 1,65 V lässt sich auch die Differenz zwischen 16 GB und 8 GB ablesen: Bei zwei Modulen sind es nur knapp drei Watt, ein Mehrverbrauch, der sich verkraften lässt.