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Luxa2 P10 ausprobiert - optisch ansprechende Powerbank

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thermaltake akku teaserNichts ist an einem langen Messetag störender als ein Smartphone, dessen Akku die Grätsche macht, sodass kein direkter Zugriff mehr auf den Kalender oder die Teamkommunikation möglich ist – Powerbanks dürfen daher in der Messetasche keinesfalls fehlen. Mit der Luxa2 P10 hat uns in den letzten Monaten ein Exemplar begleitet, das nicht nur mit einer schicken Optik, sondern auch einem großen Volumen von 10.000 mAh auf sich aufmerksam machen möchte.

Seitdem Smartphones ihren großen Siegeszug angetreten haben, mussten sich die Nutzer rigoros umstellen. Genügte es zuvor einmal in der Woche sein Mobiltelefon an die Steckdose zu hängen, kann heutzutage je nach Alter des Geräts und der Nutzungsintensität schon einmal ein ganzer Arbeitstag ohne „Frisch-Strom“ knapp werden. Kein Wunder also, dass zeitgleich mit Smartphones auch Powerbanks groß in Erscheinung traten. 

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Luxa2 P10

Thermaltake möchte mit seinem Lifesytle-Brand Luxa2 und der P10 Käufer ansprechen, denen es in erster Linie nicht um nüchterne Fakten geht, sondern auch Anwender, die auf eine individuelle Optik Wert legen. Die Powerbank kommt entsprechend in einem Gehäuse daher, das großflächig auf eine schwarze Piano-Lack-Oberfläche setzt. Zusätzlich besitzt das gut 13 cm lange und knapp 2 cm dicke Gehäuse eine zentrale Kante, die als Blickführung dient und der Powerbank einen eigenständigen Look verleiht. Gerade bei einem Alltagsgegenstand, der seine Funktion im Grunde genommen nur unterwegs ausspielen kann, ist die Materialwahl aber fragwürdig. Wirklich hübsch sieht die Powerbank nur kurz nach dem Auspacken aus, spätestens nach dem ersten Messeeinsatz war die Oberfläche unseres Testmusters aber von zahlreichen Kratzern übersäht. Deutlich pragmatischer zeigt sich die Rückseite, denn dort nutzt Luxa2 normalen, angerauten Kunststoff.

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Luxa2 P10

Eine Besonderheit hat Thermaltake seiner Powerbank allerdings noch mit auf den Weg gegeben. Die meisten Powerbanks setzen auf ein einfaches System aus mehrere LEDs, um ihren Füllstand vergleichsweise grob, meistens in Schritten von 20 % oder 25 %, anzuzeigen. Einen deutlich eleganteren Weg geht da Luxa2, denn es wurde eine OLED-Anzeige integriert, die den aktuellen Füllstand anzeigt. Abgefragt werden kann der aktuelle Füllstand des Akkus über die gleiche kleine silberne Taste, mit der auch der Ladevorgang gestartet werden kann – ein Auto-Start-Feature wie es mancher Konkurrent bietet, wurde nicht integriert.

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Luxa2 P10

Anschlussseitig stehen zwei USB-Anschlüsse zur Verfügung. Wie üblich kann der eine Port 1 Ampere bei 5 Volt liefern, während die andere Buchse 2,1 Ampere bereitstellt und damit auch für stromhungrige Devices wie das iPad geeignet ist. Luxa2 spricht selbst davon, dass die P10 eine Effizienz von 90 % besitzt, was gegenüber älteren Powerbanks ein deutlicher Fortschritt ist, dort konnte in der Regel eine Effizienz von 70-80 % erzielt werden. 

Keine größeren Besonderheiten gibt es hinsichtlich des Lieferumfangs zu vermelden. Es wird ein Micro-USB-Kabel zum Aufladen mitgeliefert. Gerade mit Blick auf die Oberfläche wäre aber auch eine Schutzhülle wünschenswert gewesen. Dass ein USB-Netzteil fehlt, sollte weniger stören, denn entsprechende Stromspender sollten in der Zwischenzeit in allen Haushalten reichlich vorhanden sein.

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Luxa2 P10

Luxa2 hat mit der P10 eine schicke Powerbank im Angebot, die sich für uns in den letzten Monaten als treuer Begleiter erwies. Optisch macht sie einiges her und hat mit der OLED-Akkustandanzeige ein praktisches Gimmick mit an Bord. Allerdings erweist sich die Piano-Lack-Oberfläche für den Alltag als nicht allzu praktisch, denn störende Kratzer oder fettige Fingerabdrücke machen sich nur allzu schnell bemerkbar. Die Kapazität reicht dabei auch für längere Ausflüge problemlos, allerdings muss im Gegenzug akzeptiert werden, dass die Luxa2 P10 kein Leichtgewicht ist. Preislich spielt die Powerbank mit 36 Euro in der gehobenen Liga mit, denn ähnlich dimensionierte Konkurrenz-Geräte gibt es schon für 5-10 Euro weniger.

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