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Kurztest: booq boa folio - iPad-Case mit Filofax-Charme

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booq_folio_teaserDas iPad ist ohne jeden Zweifel ein mobiler Luxus-Gegenstand und ein Style-Objekt. Auch wenn es rein stilistisch sicher der beste Weg wäre, das gute Stück stets „nackt“ zu transportieren, spricht die Vernunft eindeutig dagegen – was nützt schließlich der optisch ansprechendste Gegenstand, wenn er hässliche Kratzer aufweist: Ein Case muss also her. Wer zudem noch etwas mehr mitnehmen möchte als das reine Pad, der sollte sich das booq boa folio einmal genauer ansehen, so wie wir es gemacht haben.

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Eines zeichnet sich aktuell ab: Die Kategorie des iPad-Zubehörs erfreut sich der allergrößten Beliebtheit. Aber nicht nur Apple profitiert vom Erfolg seines iPads, auch Dritthersteller haben die Kaufkraft der iPad-User für sich entdeckt – mit Hinblick auf den Einstiegspreis, der es durchaus in sich hat, ist das sicherlich nicht allzu abwegig. Entsprechend ist auch unser heutiges, knapp 90 Euro teures Testcase, das boa folio des deutschen Anbieters booq, nicht gerade von der günstigen Sorte. Dafür soll aber ein erweiterter Funktionsumfang (wenn man bei einem Case denn davon reden kann) den Preis rechtfertigen.

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Liegt das in das booq boa folio verpackte iPad auf dem Schreibtisch, möchte man es nicht mehr als Tablet-Computer erkennen. Vielmehr könnte es sich um ein klassisches Filofax oder eine schlichte Mappe handeln. Uns wurde das folio im recht tristen bzw. konservativen Farbton Sand zur Verfügung gestellt. Wem dies nicht unbedingt zusagt, der kann auch zu den Farben Grau, Schwarz, Dunkelblau oder Bordeauxrot greifen.

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Die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben. Alle Kanten sind sehr ordentlich vernäht, sodass es hier auch bei einem regelmäßigen Einsatz nicht zu Problemen kommen wird. Das boa folio wird dabei von einem elastischen Band geschlossen gehalten.

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Als Eye-Catcher wurde eine kleine Tasche in dunklem Braun aufgenäht. Viel Platz wird hier allerdings nicht geboten, sodass am ehesten Visitenkarten oder ein paar kleine Blätter verstaut werden können.

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Liegt das aufgeschlagene Buch auf dem Schreibtisch, fällt das türkisfarbene Innenleben auf, das als zusätzlicher Eye-Catcher fungiert. Auf der linken Seite wird eine vergleichsweise große Tasche untergebracht – auch hier limitiert aber die Dicke den Inhalt. Einige Zettel oder ein dünnes Magazin können verstaut werden, das war es dann aber auch.

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Das iPad wird in eine Hartplastik-Schale geschoben, die äußerst präzise gearbeitet ist und dem Pad einen sehr sicheren Halt bietet. Zudem wird das Pad auf diese Weise an den Kanten gut geschützt. Alle Aussparungen für Anschlüsse und Bedienelemente wurden genau gefertigt.

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Auf der Rückseite befindet sich abermals eine schmale Tasche, die für Papier genutzt werden kann. Damit wäre die Funktion der Lasche aber noch nicht vollständig geklärt.

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Der Deckel kann hinter besagte Lasche geklemmt werden, sodass das booq boa folio auch als Ständer für das iPad genutzt werden kann. Je nach Ausrichtung wird das iPad leicht schräg positioniert, was beim Tippen praktisch ist, oder kann aufrecht positioniert werden, um Videos zu genießen.

Fazit:

Alles in allem hinterlässt das booq boa folio einen sehr guten Eindruck. Es ist hervorragend verarbeitet, besitzt ein schickes Design und zahlreiche Fächer. So wird das iPad stets sicher transportiert und der gewisse Filofax-Charme lässt das Apple-Tablet so optisch zum Terminplaner für das kommende Jahrtausend werden. Praktisch ist zudem, dass das folio nicht nur eine reine Transporttasche darstellt, sondern auch als Aufsteller genutzt werden kann.

So hinterlässt unser Test-Case einen rundum überzeugenden Eindruck. Einzig der Preis hat es in sich, denn unsere Sand-Ausführung schlägt mit üppigen 90 Euro zu Buche. Da überlegt man sich genau, ob so viel Style sein muss. Wer aber ohnehin nicht allzu viel mit unserer tristen Farbe anfangen kann, für den gibt es eine positive Nachricht: In Schwarz ist das boa folio 30 Euro günstiger.

Positve Aspekte des booq boa folio:

  • hochweritge Materialien
  • sehr gute Verarbeitung
  • zahlreiche Taschen
  • "Filofax"-Optik

Negative Aspekte des booq boa folio:

  • hoher Preis

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