Wärmeleitpaste gesucht

Olonin

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Hi!

Hoffe in der richtigen "Abteilung" zu sein...

...ich suche die beste Wärmeleitpaste.

Finde leider keine vernünftigen Treffer hier im Forum.

Hat jemand ´ne Empfehlung!


Danke für die Hilfe!!

Gruß
André
 
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benutz ma die suchfunktion da gibts nen grossen thread wo alle getestet wurden ;)
 
Oh :fresse2:

Danke für die schnelle Antwort!

Finde aber deinen genannten Test nicht.
Hättest Du vielleicht einen Tipp?

Danke im vorraus!!

Gruß
André
 
Hi!
...ich suche die beste Wärmeleitpaste.

Die beste im Sinne einer besten Funktion (= Wärmeübertragung) ist Flüssigmetall. Die zweitbeste (also irgendeine aus dem Feld der silikonbasierten WLP) folgt erst mit deutlichem Abstand.

Man darf mit Flüssigmetall nur nicht kleckern, da es naturgemäß elektrisch leitend ist. Aber da man eh nur einen Stecknadelkopf großen Tropfen auf der CPU verteilt, ist das keine ernstzunehmende Gefahr. Es darf allerdings nur mit Kupferkühlkörpern in Kontakt kommen - was wohl bei alle CPU Kühlern zutreffen dürfte.

Gibts z.B. in der Bucht zu kaufen: http://cgi.ebay.de/Coollaboratory-L...-/150378486185?pt=Modding&hash=item23034199a9

Siehe auch Wikipedia, z.B. unter Galinstan:

Als metallische Wärmeleitpaste für Kühlkörper mit einer Wärmeleitfähigkeit von 16 W/(m·K) übertrifft es herkömmliche Wärmeleitpasten mit Wärmeleitfähigkeiten von 1–9 W/(m·K). Nachteil ist jedoch, dass Aluminiumkühlkörper durch Galinstan aufgelöst werden, weshalb es nur mit (vernickelten oder unvernickelten) Kupferkühlkörpern eingesetzt werden sollte. Anders als gewöhnliche Pasten ist Galinstan elektrisch leitfähig; überschüssige Mengen können daher beim Herausquellen Kurzschlüsse verursachen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Cool!

Das wusste ich nicht. Und die von Dir angegebene Paste ist zu empfehlen?

(Ich weiß auch, dass es keine "Wunderpasten" gibt! Möchte einfach nur eine klare Kaufempfehlung.)

Danke, das man mich dafür (noch) nicht mit dummen Kommentaren bestraft...

Gruß
André
 
Das wusste ich nicht. Und die von Dir angegebene Paste ist zu empfehlen?

Ja. Sie gehört halt nur nicht in Kinderhände. Ein Erwachsener sollte aber in der Lage sein, mit ihr umzugehen. Sie ist aufgrund der allgemeingültigen Physik die von der Wärmeleitfähigkeit her beste WLP.

Hier ist ein direkter Vergleich der Collaborative Liquid Pro gegen eine beliebte Artic Silver WLP:
Coolaboratory Liquid Pro Vs Artic Silver 5 Test results - XtremeSystems Forums

Flüssigmetall ist noch einmal 3 Grad besser.

Wobei es die Frage ist, ob man diese 3 Grad unbedingt braucht... aber da du nach der Besten gefragt hast: die Collaborative Liquid Pro ist meines Wissens die Beste.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht solltest Du erwähnen das Liquid Pro schwierig ist in der Handhabung.

Insbesondere wenn man mal den Kühler/CPU wechseln will und sich der Kühler dank Liquid Pro verbunden hat mit dem Heatspreader oder Du Kühler und CPU schleifen musst um die Teile erneut nutzen zu können.

Greif lieber zu einer normalen guten Paste.

Die 3-4 Grad die Liquid Pro besser ist sind die potentiellen Probleme mit liquid Pro nicht wert.
 
Sehe ich auch so. Wenn du nicht grad der OC-Quetscher
bist, der seinen 920er zb auf 4ghz+ takten will, verzichte auf die 3 Grad zugunsten einer sicheren elektrisch nicht leitenden Verbindung.
Diese Augenwischerei mit den xxWatt Wärmeleitfähigkeit, die bei den flüssigmetall WLPs immer hochgelobt wird, kannst du im Vergleich zu normalen Silikonen vernachlässigen, sie bezieht sich lediglich auf eine nominale Leitfähigkeit pro µm
Kannst du als Mensch eh nicht so dünn auftragen bei den ganzen "bauchigen" Heatspreadern und "löchrigen" Kühleroberflächen. Ausserdem kannst du mit dem Galliumzeugs prima Kupferkühler legieren. :rolleyes:
6 Monate Flüssigmetall und die Oberfläche deines Kühlerbodens entspricht 600er Schleifpapier ;)

Manxx
 
Insbesondere wenn man mal den Kühler/CPU wechseln will und sich der Kühler dank Liquid Pro verbunden hat mit dem Heatspreader oder Du Kühler und CPU schleifen musst um die Teile erneut nutzen zu können.

Interessant ist, dass dieses Argument immer von Leuten angeführt wird, die vermutlich nie selbst die Liquid Pro als WLP benutzt haben. Wärend die Erfahrungen von Leuten, die diese Paste tatsächlich benutzen, wie z.B. in dem Link zu dem Test zu lesen, eher davon berichten, dass sich CPU und Kühler problemlos trennen lassen. Genauso wie sich die Paste mit beiliegender Polierwatte einfach entfernen lässt.

Sorry, aber ich behaupte, dass hier viele Leute über etwas reden, von dem sie keine Ahnung haben, um sich die von ihnen präferierte WLP schönzureden.

Ich habe auch nie gesagt, sie wäre die beste Paste schlechthin. Sie hat einfach nur die beste Wärmeleitfähigkeit ( - wobei die hohe Wärmeleitfähigkeit aber genau das ist, was eine WLP können soll). Wer behaupten würde, eine andere Paste - also eine Nichtflüssigmetallpaste - hätte eine auch nur annähernd so gute Wärmeleitfähigkeit, wäre nichts anderes als ein Lügner.

Diese Augenwischerei mit den xxWatt Wärmeleitfähigkeit, die bei den flüssigmetall WLPs immer hochgelobt wird, kannst du im Vergleich zu normalen Silikonen vernachlässigen, sie bezieht sich lediglich auf eine nominale Leitfähigkeit pro µm

Sorry, aber das was du versuchst ist Augenwischerei. Metall überträgt nun mal Wärme deutlich besser als eine Mischung aus Silikon+X. Das ist Physik. Da kann man noch nicht einmal drüber diskutieren, das ist einfach so.

Für motorisch Unfähige ist die Paste aber definitiv nichts und die sollten besser zur zweitbesten Wahl greifen (- da reicht dann aber auch eine x-beliebige Billigpaste oder Zahnpasta). Da stimme ich zu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hohe Wärmeleitfähigkeit hat sie unbestritten aber es gibt öfter Probleme damit selbst bei richtiger Anwendung.

Für Kühler mit Kupferoberfläche - also nicht vernickelt etc. ist sie IMHO nicht empfehlenswert.

Und nicht jeder will CPU/Kühler polieren oder gar schleifen müssen bzw. ist versiert genug die Liquid richtig handhaben zu können.

Ergo - die Anwendung ist komplizierter und die Paste sowieso auch vergleichsweise teuer.
 
Unbestritten ist die Anwendung komplizierter. Auch wenn die Kompliziertheit gerne übertrieben dargestellt wird. Nach dem Stille-Post Prinzip packt jeder noch etwas drauf, um einen möglichst dramatischen Horrorgeschichten Beitrag zu erstellen - ohne das Produkt je selbst getestet zu haben.

Und da hier vom TE nach der besten WLP gefragt wurde - ohne genau zu spezifizieren, worauf sich das "beste" bezieht, muss man annehmen auf die Wärmeleitfähigkeit. Denn das ist was WLP macht: Wärme leiten - je besser, um so besser. Dann ist Flüssigmetall die richtige Antwort.

Wenn es dem TE auf die 3 Grad nicht ankommt, wäre es verrückt Flüssigmetall zu nehmen. Dann soll er in den nächsten PC Laden gehen und mitnehmen, was gerade da ist. Oder halt Zahnpasta.

Eine reine Kupferoberfläche ist übrigens kein Problem für Flüssigmetall - viele, die noch 2-3 Grad mehr rausholen wollen, schleifen ja sogar erst in mühevoller und stundenlanger Arbeit CPU und Kühler plan aufs blanke Kupfer runter und packen erst dann das Flüssigmetall drauf.

Ich bin jedenfalls froh, dass mein CPU Lüfter im normalen Betrieb niemals über 200 rpm dreht, weil die Temperatur trotz heftigem OC immer so schön niedrig bleibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nimm lieber ne normale auf Silikon basierende Paste. Die Matrix z.B. ist für eine Silikonpaste wirklich klasse. Damit machste garantiert nix falsch.

Von der Liquid halte ich nix. Hatte 3 Monate das Liquid Pad drauf auf meinem q9550. Nachdem ich den Kühler einige male Hin und Herdrehen musste ging das Teil dann endlich ab. Und dann mit dem mitgelieferten Scheuerschwamm die Reste runterkratzen. Von der Beschriftung auf der CPU war leider nichtmehr viel zu erkennen.

Wieviel DeltaT eine Paste bringt, hängt von der Krümmung der CPU und eben dem Gegenstück dem Kühler ab. Im Idealfall gleicht die Paste nur kleinere Vertiefungen aus. Dann bringt auch die beste Wärmeleitpaste nicht viel. Da aber teilweise Konkave/Konvexe CPU und Kühleroberflächen im Umlauf sind, hängt die Kühlung zum grössten Teil von der Wärmeleitpaste ab.
 
wenns einfach gehen soll bin ich von der arctic mx2 recht gut überzeugt.
leitet nicht und ist für anfänger recht leicht aufzutragen.
im gegensatz zur silver 5 sind noch ca 1-3grad drin.
zumindest war es bei meinen tests so.

wenns um alles geht dann kann ich die liquid pro oder liquid ultra empfehlen.
allerdings sollte man auf einiges achten da es doch recht große unterschiede gibt.
die oberfläche sollte vor dem auftragen grundsätzlich nicht nur gereinigt werden sondern auch mit metallpolitur behandelt werden. das macht im schlimmsten fall 5grad aus.
zudem sollte man nicht vergessen das sie ca 48stunden braucht um ihren endgültigen effekt zu erzielen.
bei mir waren es meist so um die 20stunden effektiv.

ich hab bis jetzt alle cpus wieder runter bekommen.
zwar pappen die mal mehr mal weniger dran aber das ist alles eigentlich kein problem.
auch die reste entfernen ist eigentlich kein problem.
ich nehme dafür immer polierwatte und sonax kupferpolitur vom obi.

rechner die ich für mich oder oc freunde zusammen stelle bekommen immer liquid pro bzw jetzt die ultra.
für eltern oder normale bekannte die nicht soviel plan haben und auch nicht übertakten nehm ich immer mx2(früher mal silver5).

die mx2 ist echt nicht schlecht.
ich hab zwar nicht alle am markt erhältlichen pasten ausprobiert aber von den bekanntesten bin ich bei der mx2 geblieben. auftragen temps usw sind top und meiner meinung nach besser als bei der mx3. die mx4 hab ich allerdings noch nicht getestet.
 
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