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twoPhases

Duisburger
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:shot:

So da die Ausbildung als Fachinformatiker Anwendungsentwicklung bald zu Ende geht will ich nun die Krönung draufsetzen und Studieren :d

Eigentlich kommt nur die Uni Duisburg/Essen in Frage. Ich hab 2007 mein Abitur mit 3,4 gemacht, verändert sich die Note jetzt irgendwie nach unten?

Bei einigen Studiengängen muss man ja Praktika machen und Englischkenntnisse nachweisen. Habe ein Cambridge University Business Englisch Vantage Zertifikat gemacht (3 Wochen dne kompletten Tag Englisch).

Naja und was soll man Studieren? Programmieren kommt mir langsam oben raus... Java geht noch... Aber PHP, Orcale und SQL :mad:
 
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Dein Abitur wird sich nicht verbessern, da steht die Note fest.

Die Frage ist halt, ob du in dem Bereich Informatik bleiben willst und nicht was anderes machen willst.

Aber ohne Programmieren wird es wohl keinen Informatik-Studiengang geben.
 
Naja ohne Programmieren soll es nicht sein nur will ich nicht, wie es jetzt weiter gehen würde, jahrelang nur vor dem PC sitzen und außer im Quellcode zu tippen nicht anderes zu machen bis zur Rente.
 
Dann dürfte ein Studium genau das richtige für dich sein. Guck dir einfach mal die Studiengänge an Hochschule in deiner Umgebung an. Aber mit einer 3,4 wirst du es nicht so einfach haben.
 
Aber mit einer 3,4 wirst du es nicht so einfach haben.
Imho quatsch. Das Abitur sagt rein gar nichts aus für`s Studium (außer es gibt einen NC)

Viel mehr liegt das Problem am TE selber. Hört sich so komisch an - "Was soll ich studieren" -> Das was dich interessiert...
 
Imho quatsch. Das Abitur sagt rein gar nichts aus für`s Studium (außer es gibt einen NC)

Ich gehe sogar noch weiter und behaupte, das Abitur sagt gar nichts über die Fähigkeiten aus, wie sich jemand im Studium schlägt. Ich hatte im Abi auch nur ne 2,9. Aber im Gegensatz zu meinem Studium musste ich mich dort mit (für mich) überflüssigen Fächern wie Deutsch, Religion oder Sport rumschlagen. Mein Studium hab ich mit ner 1,7 und ner 1,0 in der Diplomarbeit abgeschlossen, Beweis genug dass es auch anders geht. Abi war nur Mittel zum Zweck, genau wie damals in der Sek II. eine zweite Fremdsprache. Alles nur gemacht, um das Ziel zu erreichen. Heute spreche ich kein einziges Wort Französisch mehr, schreibe keine Aufsätze und muss keine Gedichte interpretieren und auch nicht Volleyball oder Badminton spielen.
 
Da muss ich euch zustimmen, aber wenn es einen NC gibt, hat man mit 3,4 fast verloren. Kommt aber auf den Studiengang an.
 
Bei uns (Elektrotechnik) gabs keinen NC, bei den Wirtschaftsingenieuren gabs allerdings einen.
Nur so als Info am Rande
 
Wirtschaftsinformatik hört sich vernünftig an.

Ja keine Ingenieurwissenschaften! Ich kann keine Konkurrenz gebrauchen :p
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man etwas studieren möchte, was einen NC hat, weiß man das in der Regel vorher und muss sich halt entsprechend kümmern, das ist richtig. Aber auch hier gilt: nur weil jemand in vielen Fächern gute noten hat, heißts nicht, dass er später im Job auch zu gebrauchen ist. Stichwort Teamwork und so weiter.
 
ich studiere selbst Wirtschaftsinformatik da mir die reine Informatik zu viel mit Programmieren zutun hatte und ich den Bezug zum Menschen nicht verlieren wollte...

einige meiner kommilitonen aus dem Informatik-Gang haben das bereits nach dem 1. Semester :lol:
 
Also bei uns erübrigt sich der E-Technik NC... Allein aus dem Grund, da hier von 89 Studiumstartern nach 4 Semstern grad noch 35 da sind (incl. 10 Diplomern ausm 6.).
Ich finde der NC ist sowieso sinnlos, da man meiner Meinung nach das Studium schafft, wenn es einen interessiert. Wenn nicht, dann ist es ja sowieos nicht das Richtige.

Zum Thema... In E-Technik haste auch Informatik (MikroController proggen und so).
Gibt auch nen Technische Informatik Master bei uns z.B.
Bei uns gibts jetzt dann auch einen Studiengang der quasi 50/50 Informatik und E-Technik ist. Da gehts ganz schwer in den Bereich embedded System. Ich weiß ja nicht ob dich sowas interessiert, aber ich kann dir, wenn du willst gerne paar Links schicken!

Meld dich einfach per PN wenn du willst.

LG
Frannie
 
ich studiere selbst Wirtschaftsinformatik da mir die reine Informatik zu viel mit Programmieren zutun hatte und ich den Bezug zum Menschen nicht verlieren wollte...

einige meiner kommilitonen aus dem Informatik-Gang haben das bereits nach dem 1. Semester :lol:
Ein Informatik-Studium hat kaum etwas mit programmieren zu tun. Es beinhaltet vor allem Mathematik und Logik. Die wichtigsten Sachen, die du beim Informatikstudium brauchst, sind Papier und Kugelschreiber.
Du brauchst weder einen Taschenrechner (man "rechnet" ohnehin nicht mehr), noch einen "eigenen" Computer, die Programmierveranstaltungen sind für jemanden mit grundlegenden Programmierkenntnissen (z.B. Grundkurs Informatik in der Oberstufe) sehr leicht zu schaffen.
Bei Wirtschaftsinformatik werden die schwereren Informatikteile durch BWL ersetzt. Mit mehr Programmieren hat das nichts zu tun.

Kurz zusammenfassend:
Ein Informatikstudium
- besteht v. a. aus Mathematik und Logik.
- man beschäftigt sich nicht mit Programmieren, sondern mit dem Aufbau von Programmiersprachen und wie diese ausgeführt werden
- es geht um Berechenbarkeit, Korrektheit und Komplexität
- es hat überhaupt nichts mit "Informatik-Unterricht" aus der Schule zu tun. Man lernt weder Word noch Windows zu bedienen. Wenn man Word benutzt, wird man höchstens belächelt.
- Windows-Kenntnisse sind höchstens kontraproduktiv (immer wieder lustig zu sehen, wenn die Leute im zweiten Semester mit Windows "mal eben" ein C-Programm kompilieren sollen...)

Das sollte nicht allzu abschreckend wirken, ich möchte nur das klassische Bild eines Informatikstudiums aufräumen, es kommen immer wieder Erstsemester an, die aus allen Wolken fallen, weil es nicht darum geht, Windows zu bedienen, oder irgendwelche Sachen zu programmieren.
 
Hmm, da will ich dir eben mal in ein paar Punkten widersprechen:

@- man beschäftigt sich nicht mit Programmieren, sondern mit dem Aufbau von Programmiersprachen und wie diese ausgeführt werden:
Bei uns (Uni Erlangen) stimmt das nicht. Programmiersprachen sind ein Mittel zum Zweck, d.h. es geht um die Strategie, den Algorithmus, die Idee dahinter. Allerdings sind sie das wichtigste Mittel zum Zweck, man wird (ab dem 1ten Semester) mehr Zeit beim Programmieren verbringen als mit Stift und Papier.
Man darf das aber nicht falsch verstehen: Verschiedene Programmiersprachen sind reine Handwerkssachen, es gibt keine Vorlesung: "Programmieren in Java" sondern nur Vorlesungen, bei denen es um ein komplett andres Thema gibt. Und man zB das Thema gut in Java programmieren kann. Also macht man es in Java.
Und wie Programmiersprachen aufgebaut und ausgeführt werden lernt man sicherlich mal eben. Aber das ist bei weitem kein großer Teil.
@Ein Informatik-Studium hat kaum etwas mit programmieren zu tun.
Wie gesacht: Unsere Informatiker im Hauptstudium verbringen geschätzte 80% der Zeit während dem Semester mit programmieren. Das es dabei nicht um den Selbstzweck "Coden" geht, sondern um andre Dinge, stimmt schon.
 
Im Studium ist es ja meinst nicht programmieren, sondern heißt Software Entwicklung.
 
:shot:

So da die Ausbildung als Fachinformatiker Anwendungsentwicklung bald zu Ende geht will ich nun die Krönung draufsetzen und Studieren :d

Eigentlich kommt nur die Uni Duisburg/Essen in Frage. Ich hab 2007 mein Abitur mit 3,4 gemacht, verändert sich die Note jetzt irgendwie nach unten?

Bei einigen Studiengängen muss man ja Praktika machen und Englischkenntnisse nachweisen. Habe ein Cambridge University Business Englisch Vantage Zertifikat gemacht (3 Wochen dne kompletten Tag Englisch).

Naja und was soll man Studieren? Programmieren kommt mir langsam oben raus... Java geht noch... Aber PHP, Orcale und SQL :mad:
Verändert sich nicht nach unten, aber du bekommst Warstsemester gutgeschrieben. wenn du 07 dein Abi gemacht hast sind das 4 Semester bis heute. Damit solltest du da schon reinkommen - allerdings erst zum Sommersemester. Die bewerbungsfristen für das WS 09/10 sind vor 10 Tagen abgelaufen.
Wenn du aber nicht irgendwie die Zeit totschlagen möchtest könntest du dich aber durchaus für ein Studium in Holland entscheiden. Bietet viele Vorteile - finanziell attraktiv, du sprichst perfekt eine weitere Fremdsprache und die Studienbedingungen dort sind viel besser. Und der HIT: es gibt keinen NC und man kann sich bis kurz vor dem Beginn (1.9.) immatrikulieren, und als Deutscher musst du eldiglich einen 3 wöchigen Sprachkurs absolvieren. Da bin ich auch grad dabei.
Infos auf studieren-in-holland.de oder studienscout-nl.de.

Oder halt erstmal arbeiten und dann ein Studium beginnen.
 
Hallo,

einer Sache der du dir auf jeden Fall bewusst sein solltest, ist dass ein Studium der MINT-Fächer (Mathe, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) mit sehr viel Mathe verbunden ist, die das was du am Gymnasium gelernt hast bei weitem übersteigt, selbst leuten die vorher noch nie programmiert haben, bricht eher Mathe das Genick als das erlernen einer Programmiersprache. Die Note die man im Mathe LK/GK hatte sagt gar nichts darüber aus wie man an der uni mit diesem Fach klar kommt. (Kollege von mir stand im LK immer 1 und hat sich an der Uni immer so mit ner 4 durch die Matheklausuren gewurschtelt.) Sollte man sich da richtig dran festbeißen ist auch das zu schaffen, aber die wenigsten schaffen sowas in Regelstudienzeit was Diskrepanzen bei der Finanzierung nach sich ziehen könnte, ich weiß nicht ob du auf BAföG angewiesen bist, da beisst sich die Katze nämlich auch irgendwann in den Schwanz. Wie gesagt eine eindeutige empfehlung was du studieren sollst kann ich dir sicher nicht geben, aber das sind so die Erfahrungen die ich und auch viele andere machen und gemacht haben. Leute die auf Diplom studiert haben, hatten es da noch richtig gut was die Zeit anging. Stelle dir auch mal die Frage ob es zwingender Weise ein technischer Studiengang sein muss. Sofern du noch andere Interessen hast z.B. Finanz / Wirtschaftspolitik oder sonst was. Dort gibt es auch sehr interessante Studiengänge, die auch nach dem Bachelor/Mastersystem noch in Regelstudienzeit zu bewältigen sind.

mfG
Satan
 
Auch Mathe und Physik sind ohne probleme in der Regelstudienzeit zu schaffen, man muss sich nur in den Ar*** beissen und was machen.
 
Hallo,

einer Sache der du dir auf jeden Fall bewusst sein solltest, ist dass ein Studium der MINT-Fächer (Mathe, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) mit sehr viel Mathe verbunden ist, die das was du am Gymnasium gelernt hast bei weitem übersteigt, selbst leuten die vorher noch nie programmiert haben, bricht eher Mathe das Genick als das erlernen einer Programmiersprache. Die Note die man im Mathe LK/GK hatte sagt gar nichts darüber aus wie man an der uni mit diesem Fach klar kommt. (Kollege von mir stand im LK immer 1 und hat sich an der Uni immer so mit ner 4 durch die Matheklausuren gewurschtelt.) Sollte man sich da richtig dran festbeißen ist auch das zu schaffen, aber die wenigsten schaffen sowas in Regelstudienzeit was Diskrepanzen bei der Finanzierung nach sich ziehen könnte, ich weiß nicht ob du auf BAföG angewiesen bist, da beisst sich die Katze nämlich auch irgendwann in den Schwanz. Wie gesagt eine eindeutige empfehlung was du studieren sollst kann ich dir sicher nicht geben, aber das sind so die Erfahrungen die ich und auch viele andere machen und gemacht haben. Leute die auf Diplom studiert haben, hatten es da noch richtig gut was die Zeit anging. Stelle dir auch mal die Frage ob es zwingender Weise ein technischer Studiengang sein muss. Sofern du noch andere Interessen hast z.B. Finanz / Wirtschaftspolitik oder sonst was. Dort gibt es auch sehr interessante Studiengänge, die auch nach dem Bachelor/Mastersystem noch in Regelstudienzeit zu bewältigen sind.

mfG
Satan

Meine Erfahrungen sind genau anders herum. Bei Antritt eines techn. Studiums sind die Schwerpunkte Mathematik und Physik vorab jedem Studenten bekannt. Jeder kann durch seine Vorbildung die Fächer entsprechend einschätzen. Ergo wird für solche Fächer von vornherein mehr gelernt und an meiner FH waren diese Fächer insgesamt betrachtet kein Problem. Wer diese Grundlagen nicht beherrscht, hat imho in einem solchen Studiengang eh nichts verloren. Übrigens überstiegen an meiner FH die Mathematik Kenntnisse nicht wesentlich den Stoff aus dem Abitur. Es wurde lediglich in viel kürzerer Zeit in den Vorlesungen durchgeballert. Sonderlich viel neues habe ich nicht gelernt.
Problematischer sind Grundlagenfächer, von denen man durch seine Vorbildung keine Kenntnisse hat und den Schwierigkeitsgrad nicht einschätzen kann. Dazu zählt z.B. Werkstoffkunde. Hier wurde es deutlich schwieriger für die meisten Leute.
 
Übrigens überstiegen an meiner FH die Mathematik Kenntnisse nicht wesentlich den Stoff aus dem Abitur. Es wurde lediglich in viel kürzerer Zeit in den Vorlesungen durchgeballert. Sonderlich viel neues habe ich nicht gelernt.

Dann hast du exzellente gymnasiale Vorbildung oder mit deinem Studiengang richtig viel Glück gehabt, denn das können bei weitem nicht alle behaupten.

mfG
Satan
 
Richtig schwer wird es, wenn man das letzte mal richtig Mathe auf der Realschule hatte. :(

Und soll ja auch Leute geben, die gar kein Mathe können und dann Informatik studieren wollen, aber die hören meist nach dem ersten Semester auf.
 
Richtig schwer wird es, wenn man das letzte mal richtig Mathe auf der Realschule hatte. :(

Und soll ja auch Leute geben, die gar kein Mathe können und dann Informatik studieren wollen, aber die hören meist nach dem ersten Semester auf.

Imho ist das garkein problem. Für ein Mathematikstudium braucht man imho keine mathematischen Vorkenntnisse.
 
Also bei meinem Informatik-Studium, sind mathematische Vorkenntnisse pflicht. Gab sogar für die Grundsachen einen Vorkurs usw.
 
also bei meinem Mathematikstudium waren bis jetzt keine Vorkenntnisse erforderlich. es wurde alles (ziemlich kurz) eingeführt, wir haben bei 0 angefangen (gruppen, usw.). ich wüsste nicht, wo ich einen vorteil durch meine schule gehabt haben sollte (wir haben z.b. Gruppen auch schon in der Schule gemacht).

Vorbereitungskurse gab es natürlich auch, 3 Wochen Mathe und 2 Wochen Physik..
 
Es wurde natürlich erstmal langsam und einfach angefangen, aber oft hieß es nur das wird das ja bereits aus der Schule kennen. Mit Abitur vielleicht, aber nicht mit anderen Vorbildungen.
 
bei uns wurde nicht einfach langsam und einfach angefangen, sondern sofort reingehauen. find ich aber auch ok, weil warum sollte man sich mit schulkram aufhalten?
 
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