SSD im Selbstbau

scr3m

Enthusiast
Thread Starter
Mitglied seit
28.06.2007
Beiträge
3
Hallo,
ich möchte mit 4 CompactFlash-Speicherkarten ein SSD-Laufwerk für mein Notebook zusammenstellen. Die Speicherkarten sollen dafür in einem Raid-00 Verbund laufen (Stripset über 4 Datenträger).Durch diesen Raid-00 Verbund erhoffe ich mir eine theoretische Schreibgeschwindigkeit > 100 MB/Sek. Das wäre dann die schnellste mir bekannte SSD.
Wegen der geringen Datensicherheit möchte ich nur das Betriebssystem, Auslagerungsdatei, etc. auf dieser Selbstbau-SSD betreiben.Die vorhandene Notebookfestplatte soll also nicht ersetzt werden und als Speicherort für die sensiblen Daten verwendet werden.

Als Einbauort möchte ich den Bay-Einschub verwenden, von dem ich auch booten kann (ATA 133). Der nutzbare Raum für die Bauteile mit Platine beträgt: 100mm x 125mm x 10mm (Länge,Tiefe,Höhe) was den Abmessungen eines Slimline-Laufwerks ohne den flachen seitlichen Datenträgerraum entspricht.
Die Grundvoraussetzung für den Betrieb im Notebook ist dabei das die Raid-00 Lösung vollkommen eigenständig sein muss. Also kein Bios das im System verankert wird oder ähnliches. Der Raidverbund soll sich gegenüber dem Controller genau wie ein einzelnes Laufwerk verhalten. Vorgestellt habe ich mir dabei folgenden Weg:

Notebookschnittstelle PATA -> PATA/SATA-Adapter -> Raid 0 Controller -> Raid 0 Controller 1 für CF 1+2 -> evtl. SATA/PATA-Adapter 1+2 -> CF 1+2
                                                                                                       -> Raid 0 Controller 2 für CF 3+4 -> evtl. SATA/PATA-Adapter 3+4 -> CF 3+4


Für den PATA/SATA Adapter würde ich z.B. den 88i8030 von Marvell verwenden.
Als möglichen Raid-Controller habe ich den SiI4723 von Silicon Image im Auge (http://www.siliconimage.com/docs/SiI 4723 Prod Brief_FINAL.pdf)
Der Raidcontroller hat laut Beschreibung auch einen ATA-Modus bei dem evtl. die CF direkt an den entsprechenden Port angeschlossen werden kann.
In dem Fall würden die vier SATA/PATA-Adapter entfallen. Für den Fall das dieses nicht funktioniert gibt es auch fertige CF/SATA Adapter auf die ich zurückgreifen könnte (http://www.addonics.com/products/flash_memory_reader/adsahdcf.asp)



Meine konkreten Fragen zu dieser Idee sind:

1) Hat schon jemand etwas ähnliches im Einsatz und wie sind die Erfahrungen
2) Kennt irgendwer etwas vergleichbares als fertige Lösung (habe zumindest selbst nichts vergleichbares gefunden, alles ohne Raidfunktionalität bzw. intern als USB-Stick verschaltet mit entsprechend geringen Transferraten)
3) Gibt es alternative Bauteile bzw. wo bekommt man überhaupt solche Komponenten als Endkunde her
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Daran denken, dass CF Karten denkbar schlecht geeignet sind für so eine Dauerbelastung. Die C't hatte mal getestet und mit normalen Flashkarten funktionierte das Ganze nicht lange bis die ersten Zellen kaputtgegangen sind. Besonders die Auslagerungsdatei zerstört die Karten recht schnell durch das viele Geschreibe....
 
Danke für die Links, denn die habe ich selber nicht gefunden. Die Angaben waren sehr hilfreich und haben mich um einiges weitergebracht.
Bleibt nur noch das Problem der Materialbeschaffung. Wenn jemand ein paar deutsche Bezugsadressen für die Chips nennen kann, wäre das prima.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Conrad bekommste die CF-Adapter für kleines Geld (20 Euro).
Ich hab das gleiche mal mit SATA-CF-Adaptern versucht.
War nen völliger Fehlschlag, da die SATA-CF-Adapter superzickig sind mit den Controllern an denen sie laufen (nur Marvel, Intel und Nforce, an einem EX8350 wollten sie nicht) und noch zickiger waren sie am Intel/Marvell/Nforce sobald ich das Raid angeschmissen habe, dann ging gar nix mehr.

Hoffe Du verzettelst Dich da nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da ich einen Intelchipsatz habe fällt der Marvel also aus. Momentan scheint mir auch eher die Komponentenbeschaffung das größte Problem zu sein, denn bevor ich überhaupt anfangen kann muss der Bezug der Komponenten geklärt sein.
Ich kann zwar eine Testkonfiguration mit fertigen Adaptern zusammenkaufen, aber wenn man die Chips nicht auf dem freien Markt bekommt brauche ich garnicht anfangen. Für den Einsatz im Notebook muss ich schließlich eine eigene Platine entwerfen und bestücken. Die Adaptervariante ist "nur" als Durchführbarkeitstest gedacht um nicht völlig auf die Nase zu fallen und Probleme im vorraus zu vermeiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh