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1. Einleitung
Wir möchten in diesem Review das Elitegroup nForce4-A939 vorstellen. Das Mainboard besitzt nVidias nForce4 Chipsatz und ist mit knapp 60€ das momentan günstigste, erhältliche Sockel 939 Mainboard mit diesem Chipsatz. Für diesen Preis sicherlich ein sehr interessantes Mainboard, allerdings tut sich natürlich die Frage auf, ob das Mainboard für diesen Preis auch noch die nötige Leistung bieten kann.
Der folgende Review soll nun zeigen, dass Qualität nicht immer ihren Preis haben muss.
Elitegroup, auch als ECS bekannt, ist, hinter Asus, der weltweit zweitgrößte Mainboard-Hersteller. Trotzdem eilt Elitegroup oft ein relativ schlechter Ruf voraus, was wohl manche Käufer vom Kauf eines Elitegroup Mainboards abhält. Grund dafür mag sein, dass sich die meisten Mainboards von Elitegroup auf das nötigste beschränken und Overclockern oder Performence-Enthusiasten zu wenig Möglichkeiten geboten werden um das letzte aus dem System zu kitzeln. Allerdings gibt es ja auch eine breite Masse an Usern, die einfach nur ein solides Mainboard zu einem guten Preis suchen.
Das Elitegroup nForce4-A939 kommt mit der für Elitegroup typischen lila Platine daher:
Deutlich zu erkennen, RAM-Steckplätze und PCI-Express x16 Steckplatz heben sich farblich deutlich von der Platine ab. Da es ja aber nicht auf die Farbe ankommt, kommen wir nun zu den Technischen Daten.
2. Der nVidia nForce4-Chipsatz
Den nVidia nForce4-Chipsatz gibt es mitlerweile in vier verschiedenen Versionen. Dabei bildet der nForce4 (dieser kommt auf dem Elitegroup nForce4-A939 zum Einsatz) die Basisversion. Die weiteren Versionen werden mit den Zusätzen "Ultra", "SLI" und "SLI X16" unterschieden.
In der Tabelle wird nun ersichtlich, dass bei der günstigen Basisversion einige Features eingespart wurden. Zum einen natürlich der SLI-Support, welcher der "SLI" und "SLI X16" Version vorbehalten ist, ebenso die RAID 5 Fähigkeit. Zum anderen fehlt die Unterstützung für SATA-II und die Secure Network Engine.
Die fehlenden Features sind allerdings zu verschmerzen und für eine Basisversion nicht zwingend von nöten.
3. Das Elitegroup nForce4-A939 - Ausstattung und Layout
Hält man den Karton des Elitegroup nForce4-A939 in Händen, lässt sich schon an dessen Größe erahnen, dass nicht mit sehr viel Zubehör zu rechnen ist. Ausgepackt wird dann deutlich, warum das Mainboard zu den günstigen gehört:
Im folgenden nun der Lieferumfang im einzelnen:
Schauen wir uns nun die ATX-Blende genauer an:
Neben den üblichen Anschlüssen wie PS2 für Maus und Tastatur sowie COM- und Parallel-Port, finden sich vier USB 2.0 Anschlüsse, der RJ45-Gigabit-LAN-Port und Sound-Anschlüsse sowohl in analoger wie auch in digitaler Form auf der ATX-Blende.
Beschäftigen wir uns als nächstes mit dem Platinen-Layout.
Auf dem folgenden Bild betrachten wir die Steckplätze für Erweiterungskarten aus der Nähe:
Links beginnend sieht man die drei PCI Steckplätze, dann folgt der PCI-Express x16 Steckplatz und die beiden PCI-Express x1 Steckplätze. Über diese Anordnung lässt sich sicherlich streiten, da man beim Einsatz einer PCI-Express x16 Grafikkarte mindestens einen PCI Slot verliert. Wenn nicht durch einen ausladenden Kühler der Grafikkarte, dann aus dem einfachen Grund, dass man den Slot freilassen sollte, damit der Grafikkartenlüfter genügend Raum zum Luft ansaugen hat. Hier wäre es vielleicht eine Überlegung einen PCI-Express x1 mit einem PCI Steckplatz zu tauschen, oder zumindest einen PCI-Express x1 mit dem PCI-Express x16, da man den Verlust eines PCI-Express x1 momentan, aufgrund der kaum dafür verfügbaren Steckkarten, eher verschmerzen kann.
Auch deutlich auf dem Bild zu sehen, ist der Anschluss für das Diskettenlaufwerk. Dieser befindet sich an einem mehr als ungünstig gewählten Ort. Da sich dieser unterhalb der PCI Steckplätze befindet dürfte es in größeren Gehäusen zu Problemen mit der Kabellänge kommen.
Kommen wir nun zum nächsten Bild:
Auf diesem Bild sieht man die vier DDR-SDRAM Steckplätze, den 24-Pin ATX Stromanschluss und die beiden IDE Anschlüsse. Hier gibt es nichts zu beanstanden. Es ist überall ausreichend Platz und die Lage des Stromanschlusses am äußeren Rand des Mainboards ist gut gewählt. Die DIMM Steckplätze sind außerdem farblich markiert, was die Möglichkeit für den Dual-Channel Betrieb verdeutlichen soll. Unterstützt werden Module mit den PC1600, PC2100, PC2700 und PC3200 Spezifikationen und das mit bis zu 1 GB pro Modul, was einen maximalen Speicherausbau von bis zu 4 GB ermöglicht.
Nun eine der häufig kritischen Zonen auf Mainboards. Der Bereich rund um den CPU-Sockel:
Insgesamt ist rund um den Sockel genügend Platz gelassen worden, sodass es auch mit großen Kühlern zu keinen Inkompatibilitäten kommen sollte.
Rechts oben auf dem Bild ist der 4-Pin ATX12V-Anschluss zu sehen, der dazu dienen soll, die CPU-Spannung zu stabilisieren.
Auf dem nun folgenden Bild sieht man den aktiven Chipsatzkühler, die SerialATA-Anschlüsse, Anschlüsse für Front-USB, CMOS-Clear-Jumper und die Anschlüsse für HDD-LED, Power-Switch, etc.
Der aktive Chipsatzkühler dreht mit 6000 U/min und ist, in einem normalen System, neben Festplatten, CPU-Lüfter und Grafikkartenlüfter, nicht störend wahrnehmbar. Nutzer eines Silentsystems werden den Lüfter jedoch wahrscheinlich austauschen, oder, dank des 3-Pin Molexstecker, einfach einen 5V-Adapter einbauen.
Die Anschlüsse für Power-LED und Co sind an dem dafür üblichen Platz. Einzig User deren Gehäuse einen 3-Pin Stecker für die Power-LED besitzt, könnten hier Probleme bekommen. Der Anschluss rechts unten auf dem Mainboard ist nämlich für einen 2-Pin Stecker gedacht. Zwar hat Elitegroup an die Möglichkeit für einen 3-Pin Stecker gedacht, den Anschluss dafür jedoch links unten (im eingebauten Zustand) plaziert. Mir war es jedenfalls nicht möglich, den 3-Pin Stecker meines Chieftec CS-601 Gehäuses dort anzuschliessen.
4. BIOS und Stabilität
Als nächstes befassen wir uns mit dem BIOS des Elitegroup nForce4-A939.
Zunächst jedoch eine bildliche Übersicht über das BIOS, um den Aufbau und die Funktionen zu zeigen:
Das BIOS bietet in der hier getesteten, neuesten Version, alle nötigen Features, die der normale User benötigt. Das wären zum Beispiel die Abschaltung der OnBoard-Geräte und die Funktion des Cool & Quiet Features.
Darüber hinaus bietet das BIOS allerdings auch einige Einstellmöglichkeiten zum Übertakten. Zwar nicht so umfangreich wie es manch anderer Hersteller anbietet, aber die wichtigsten Funktionen sind zu finden. Der CPU-Multiplikator lässt sich jedoch nicht im BIOS verstellen.
Das Auslesen der Spannungen ist Elitegroup allerdings nicht gelungen. Im BIOS stimmen diese zwar einigermaßen, in Windows ist es mir allerdings mit Tools wie zum Beispiel SpeedFan oder Everest nicht gelungen diese Werte auszulesen.
Cool & Quiet:
Natürlich bietet auch das Elitegroup nForce4-A939 AMDs Cool&Quiet-Technologie. Vorrausgesetzt der nötige Treiber ist installiert, werden bei wenig Last der CPU-Takt und die CPU-Spannung gesenkt. Dies sorgt nicht nur für einen kühleren Betrieb, sondern spart auch noch Strom.
Der benötigte Treiber findet sich direkt auf der AMD-Website.
Danach muss dann noch in den Energieoptionen auf "minimaler Energieverbrauch" gestellt werden und das Cool&Quiet-Feature ist aktiv.
Stabilität:
Stabilitätsprobleme konnten keine festgestellt werden. Aktivierte Funktionen im BIOS wurden immer übernommen und das Cool&Quiet-Feature funktioniert ebenfalls einwandfrei.
Das einzige Problem das aufgetreten ist, war mit einem Antec TruePower 480 Watt Netzteil. Dieses Netzteil besitzt noch keinen 24-pin Stromstecker und auch keine getrennten 12V-Leitungen.
Mit diesem Netzteil kam es beim Spiel F.E.A.R regelmässig und nach kurzer Zeit zum reboot des Systems.
Ein Enermax Liberty 400 Watt schaffte hier jedoch Abhilfe. Dieses besitzt sowohl 24-pin Stromstecker als auch getrennte 12V-Leitungen.
Ob dieses Problem ein Einzelfall ist oder ob das Problem generell mit Netzteilen ohne 24-pin Stromstecker besteht, konnte bisher nicht genau geklärt werden.
5. Testsystem
[Blockquote]Prozessor:
AMD Athlon64 3500+, Takt: 2,2 Ghz
Speicher:
2x 512 MB Kingston HyperX PC2700, Dual-Channel Modus, Timings: 2-2-2-5-1T
Sonstige Hardware:
Club³D Radeon X800 XL
Western Digital WD2000JB - 200 GB
Western Digital WD800JB - 80 GB
Plextor PX-116A - DVD-ROM
BenQ DW1640 - DVD-Brenner
Netzteil:
Antec TruePower 480 Watt
Enermax Liberty 400 Watt
Betriebssystem:
Windows XP SP2
BIOS:
Version: 1.1a (22.10.2005)
Treiber:
NVIDIA nForce4 AMD 6.70 für Windows 2000/XP
ATI Catalyst Version 5.10
DirectX 9.0c[/blockquote]
6. Overclocking
Wie bereits im Abschnitt über die BIOS-Features beschrieben, bietet das Elitegroup nForce4-A939 einige Möglichkeiten zum erfolgreichen Übertakten.
Wer über das erfolgreiche Übertakten mit dem Elitegroup nForce4-A939 mehr erfahren möchte, dem kann ich nur einen Blick in den Elitegroup nForce4-A939 SAMMELTHREAD empfehlen.
7. Fazit und Empfehlungen
Abschliessend empfehle ich das Elitegroup nForce4-A939 als einen absoluten Preis-Leistungs-Tipp.
Für seinen günstigen Preis bietet das Mainboard alles was der Ottonormalverbraucher braucht. Aber auch für User, die für kleines Geld ein solides Board zum Übertakten suchen, ist das Elitegroup eine Empfehlung.
Pro
Contra
Wir möchten in diesem Review das Elitegroup nForce4-A939 vorstellen. Das Mainboard besitzt nVidias nForce4 Chipsatz und ist mit knapp 60€ das momentan günstigste, erhältliche Sockel 939 Mainboard mit diesem Chipsatz. Für diesen Preis sicherlich ein sehr interessantes Mainboard, allerdings tut sich natürlich die Frage auf, ob das Mainboard für diesen Preis auch noch die nötige Leistung bieten kann.
Der folgende Review soll nun zeigen, dass Qualität nicht immer ihren Preis haben muss.
Elitegroup, auch als ECS bekannt, ist, hinter Asus, der weltweit zweitgrößte Mainboard-Hersteller. Trotzdem eilt Elitegroup oft ein relativ schlechter Ruf voraus, was wohl manche Käufer vom Kauf eines Elitegroup Mainboards abhält. Grund dafür mag sein, dass sich die meisten Mainboards von Elitegroup auf das nötigste beschränken und Overclockern oder Performence-Enthusiasten zu wenig Möglichkeiten geboten werden um das letzte aus dem System zu kitzeln. Allerdings gibt es ja auch eine breite Masse an Usern, die einfach nur ein solides Mainboard zu einem guten Preis suchen.
Das Elitegroup nForce4-A939 kommt mit der für Elitegroup typischen lila Platine daher:
Deutlich zu erkennen, RAM-Steckplätze und PCI-Express x16 Steckplatz heben sich farblich deutlich von der Platine ab. Da es ja aber nicht auf die Farbe ankommt, kommen wir nun zu den Technischen Daten.
- Chipsatz: nVidia nForce4
- Unterstützte Prozessoren: AMD Athlon 64 / FX / X2
- PCI-Express Grafik / PCI-Express / PCI: 1x PCI-Express x16 / 2x PCI-Express x1 / 3x PCI
- Speicher: 4x DDR-SDRAM / PC1600 / PC2100 / PC2700 / PC3200 Dual-Channel bis zu 4 GB
- Onboard Sound: Ja, Realtek AC'97 (ALC655)
- Onboard USB 2.0: Ja, integriert
- Onboard LAN (Chip): Ja, 1x 10/100/1000 MBit Ethernet (Marvell 88E1111 LAN PHY)
- Onboard Serial ATA: Ja, 4x Serial-ATA150 (nForce4)
- Onboard FireWire: Nein
2. Der nVidia nForce4-Chipsatz
Den nVidia nForce4-Chipsatz gibt es mitlerweile in vier verschiedenen Versionen. Dabei bildet der nForce4 (dieser kommt auf dem Elitegroup nForce4-A939 zum Einsatz) die Basisversion. Die weiteren Versionen werden mit den Zusätzen "Ultra", "SLI" und "SLI X16" unterschieden.
In der Tabelle wird nun ersichtlich, dass bei der günstigen Basisversion einige Features eingespart wurden. Zum einen natürlich der SLI-Support, welcher der "SLI" und "SLI X16" Version vorbehalten ist, ebenso die RAID 5 Fähigkeit. Zum anderen fehlt die Unterstützung für SATA-II und die Secure Network Engine.
Die fehlenden Features sind allerdings zu verschmerzen und für eine Basisversion nicht zwingend von nöten.
3. Das Elitegroup nForce4-A939 - Ausstattung und Layout
Hält man den Karton des Elitegroup nForce4-A939 in Händen, lässt sich schon an dessen Größe erahnen, dass nicht mit sehr viel Zubehör zu rechnen ist. Ausgepackt wird dann deutlich, warum das Mainboard zu den günstigen gehört:
Im folgenden nun der Lieferumfang im einzelnen:
- Handbuch
- Treiber- und Software CD-ROM
- 1x Serial-ATA Kabel
- 1x Serial-ATA Stromadapter
- 1x ATA/133-Flachbandkabel
- 1x Floppy-Flachbandkabel
- 1x ATX-Blende
Schauen wir uns nun die ATX-Blende genauer an:
Neben den üblichen Anschlüssen wie PS2 für Maus und Tastatur sowie COM- und Parallel-Port, finden sich vier USB 2.0 Anschlüsse, der RJ45-Gigabit-LAN-Port und Sound-Anschlüsse sowohl in analoger wie auch in digitaler Form auf der ATX-Blende.
Beschäftigen wir uns als nächstes mit dem Platinen-Layout.
Auf dem folgenden Bild betrachten wir die Steckplätze für Erweiterungskarten aus der Nähe:
Links beginnend sieht man die drei PCI Steckplätze, dann folgt der PCI-Express x16 Steckplatz und die beiden PCI-Express x1 Steckplätze. Über diese Anordnung lässt sich sicherlich streiten, da man beim Einsatz einer PCI-Express x16 Grafikkarte mindestens einen PCI Slot verliert. Wenn nicht durch einen ausladenden Kühler der Grafikkarte, dann aus dem einfachen Grund, dass man den Slot freilassen sollte, damit der Grafikkartenlüfter genügend Raum zum Luft ansaugen hat. Hier wäre es vielleicht eine Überlegung einen PCI-Express x1 mit einem PCI Steckplatz zu tauschen, oder zumindest einen PCI-Express x1 mit dem PCI-Express x16, da man den Verlust eines PCI-Express x1 momentan, aufgrund der kaum dafür verfügbaren Steckkarten, eher verschmerzen kann.
Auch deutlich auf dem Bild zu sehen, ist der Anschluss für das Diskettenlaufwerk. Dieser befindet sich an einem mehr als ungünstig gewählten Ort. Da sich dieser unterhalb der PCI Steckplätze befindet dürfte es in größeren Gehäusen zu Problemen mit der Kabellänge kommen.
Kommen wir nun zum nächsten Bild:
Auf diesem Bild sieht man die vier DDR-SDRAM Steckplätze, den 24-Pin ATX Stromanschluss und die beiden IDE Anschlüsse. Hier gibt es nichts zu beanstanden. Es ist überall ausreichend Platz und die Lage des Stromanschlusses am äußeren Rand des Mainboards ist gut gewählt. Die DIMM Steckplätze sind außerdem farblich markiert, was die Möglichkeit für den Dual-Channel Betrieb verdeutlichen soll. Unterstützt werden Module mit den PC1600, PC2100, PC2700 und PC3200 Spezifikationen und das mit bis zu 1 GB pro Modul, was einen maximalen Speicherausbau von bis zu 4 GB ermöglicht.
Nun eine der häufig kritischen Zonen auf Mainboards. Der Bereich rund um den CPU-Sockel:
Insgesamt ist rund um den Sockel genügend Platz gelassen worden, sodass es auch mit großen Kühlern zu keinen Inkompatibilitäten kommen sollte.
Rechts oben auf dem Bild ist der 4-Pin ATX12V-Anschluss zu sehen, der dazu dienen soll, die CPU-Spannung zu stabilisieren.
Auf dem nun folgenden Bild sieht man den aktiven Chipsatzkühler, die SerialATA-Anschlüsse, Anschlüsse für Front-USB, CMOS-Clear-Jumper und die Anschlüsse für HDD-LED, Power-Switch, etc.
Der aktive Chipsatzkühler dreht mit 6000 U/min und ist, in einem normalen System, neben Festplatten, CPU-Lüfter und Grafikkartenlüfter, nicht störend wahrnehmbar. Nutzer eines Silentsystems werden den Lüfter jedoch wahrscheinlich austauschen, oder, dank des 3-Pin Molexstecker, einfach einen 5V-Adapter einbauen.
Die Anschlüsse für Power-LED und Co sind an dem dafür üblichen Platz. Einzig User deren Gehäuse einen 3-Pin Stecker für die Power-LED besitzt, könnten hier Probleme bekommen. Der Anschluss rechts unten auf dem Mainboard ist nämlich für einen 2-Pin Stecker gedacht. Zwar hat Elitegroup an die Möglichkeit für einen 3-Pin Stecker gedacht, den Anschluss dafür jedoch links unten (im eingebauten Zustand) plaziert. Mir war es jedenfalls nicht möglich, den 3-Pin Stecker meines Chieftec CS-601 Gehäuses dort anzuschliessen.
4. BIOS und Stabilität
Als nächstes befassen wir uns mit dem BIOS des Elitegroup nForce4-A939.
Zunächst jedoch eine bildliche Übersicht über das BIOS, um den Aufbau und die Funktionen zu zeigen:
- Getestete BIOS-Version: 1.1a (22.10.2005)
- PowerOn by Keyboard, Mouse,...: Diverse Optionen vorhanden.
- Abschaltung OnBoard-Geräte: Ja, sämtliche OnBoard-Geräte (LAN, Audio, S-ATA (RAID), Legacy-Geräte)
- CPU-Frequenz: 200.0 - 209.5 Mhz in 0.5 Mhz und 210 - 400 Mhz in 1 Mhz Schritten
- HT Frequenz: 1x - 5x, Auto
- HT Width: 8|8, 16|8, 8|16, 16|16
- CPU Voltage: Normal, +25mV bis +375mV in 25mV Schritten
- DIMM Voltage: 2.55 - 3.11V in 0.08V Schritten
- Speicher-Frequenz: 100, 133, 166, 200, 216, 233, 250 Mhz
- CAS Latency: 2, 2.5, 3 Clocks
- Tras: Auto, 5 - 15 Clocks
- Trcd: Auto, 2 - 7 Clocks
- Trp: Auto, 2 - 7 Clocks
- 1T/2T Memory Timing: 1T und 2T wählbar
- Cool & Quiet: Auto und Disabled
Das BIOS bietet in der hier getesteten, neuesten Version, alle nötigen Features, die der normale User benötigt. Das wären zum Beispiel die Abschaltung der OnBoard-Geräte und die Funktion des Cool & Quiet Features.
Darüber hinaus bietet das BIOS allerdings auch einige Einstellmöglichkeiten zum Übertakten. Zwar nicht so umfangreich wie es manch anderer Hersteller anbietet, aber die wichtigsten Funktionen sind zu finden. Der CPU-Multiplikator lässt sich jedoch nicht im BIOS verstellen.
Das Auslesen der Spannungen ist Elitegroup allerdings nicht gelungen. Im BIOS stimmen diese zwar einigermaßen, in Windows ist es mir allerdings mit Tools wie zum Beispiel SpeedFan oder Everest nicht gelungen diese Werte auszulesen.
Cool & Quiet:
Natürlich bietet auch das Elitegroup nForce4-A939 AMDs Cool&Quiet-Technologie. Vorrausgesetzt der nötige Treiber ist installiert, werden bei wenig Last der CPU-Takt und die CPU-Spannung gesenkt. Dies sorgt nicht nur für einen kühleren Betrieb, sondern spart auch noch Strom.
Der benötigte Treiber findet sich direkt auf der AMD-Website.
Danach muss dann noch in den Energieoptionen auf "minimaler Energieverbrauch" gestellt werden und das Cool&Quiet-Feature ist aktiv.
Stabilität:
Stabilitätsprobleme konnten keine festgestellt werden. Aktivierte Funktionen im BIOS wurden immer übernommen und das Cool&Quiet-Feature funktioniert ebenfalls einwandfrei.
Das einzige Problem das aufgetreten ist, war mit einem Antec TruePower 480 Watt Netzteil. Dieses Netzteil besitzt noch keinen 24-pin Stromstecker und auch keine getrennten 12V-Leitungen.
Mit diesem Netzteil kam es beim Spiel F.E.A.R regelmässig und nach kurzer Zeit zum reboot des Systems.
Ein Enermax Liberty 400 Watt schaffte hier jedoch Abhilfe. Dieses besitzt sowohl 24-pin Stromstecker als auch getrennte 12V-Leitungen.
Ob dieses Problem ein Einzelfall ist oder ob das Problem generell mit Netzteilen ohne 24-pin Stromstecker besteht, konnte bisher nicht genau geklärt werden.
5. Testsystem
[Blockquote]Prozessor:
AMD Athlon64 3500+, Takt: 2,2 Ghz
Speicher:
2x 512 MB Kingston HyperX PC2700, Dual-Channel Modus, Timings: 2-2-2-5-1T
Sonstige Hardware:
Club³D Radeon X800 XL
Western Digital WD2000JB - 200 GB
Western Digital WD800JB - 80 GB
Plextor PX-116A - DVD-ROM
BenQ DW1640 - DVD-Brenner
Netzteil:
Antec TruePower 480 Watt
Enermax Liberty 400 Watt
Betriebssystem:
Windows XP SP2
BIOS:
Version: 1.1a (22.10.2005)
Treiber:
NVIDIA nForce4 AMD 6.70 für Windows 2000/XP
ATI Catalyst Version 5.10
DirectX 9.0c[/blockquote]
6. Overclocking
Wie bereits im Abschnitt über die BIOS-Features beschrieben, bietet das Elitegroup nForce4-A939 einige Möglichkeiten zum erfolgreichen Übertakten.
Wer über das erfolgreiche Übertakten mit dem Elitegroup nForce4-A939 mehr erfahren möchte, dem kann ich nur einen Blick in den Elitegroup nForce4-A939 SAMMELTHREAD empfehlen.
7. Fazit und Empfehlungen
Abschliessend empfehle ich das Elitegroup nForce4-A939 als einen absoluten Preis-Leistungs-Tipp.
Für seinen günstigen Preis bietet das Mainboard alles was der Ottonormalverbraucher braucht. Aber auch für User, die für kleines Geld ein solides Board zum Übertakten suchen, ist das Elitegroup eine Empfehlung.
Pro
- Preis
- Stabilität
Contra
- Kleine Schwächen im Layout
Erstellt von Sebastian Penk (Redakteur)
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