Netzteil defekt oder zu schwach?

Freaggle

Semiprofi
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10.08.2004
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1.255
Hi Leute.

Hab folgendes Problem.

Hab mir neue Hardware für meinen Rechner geholt.
Ne ASUS 6800GT/TD,512MB RAM un nen Arctic Cooling Copper Silent 2L.
Der neue Kühler is en bischen groß.
Er berührt direkt einige Kondensatoren aufem Board.
Der Rechner fuhr beim ertsen Start einwandfrei hoch.
Hab dann nen Benchmark laufen lassen.
Beim CPU-Test ging dann plötzlich der Rechner aus.
Der Strom war scheinbar weg un der Speaker gab nur noch abwechselnd
einen hohen und einen tiefen Ton ab.
Konnte den Rechner dann wieder einschalten und er startete normal.
Hatte das gleiche Problem nochmal,als ich ein Game von CD starten wollte.
Hab mal die CPU-Temp überprüft.Lag immer um die 62 Grad.
Kann aber im Moment ohne Probleme zocken.
Könnte es am Netzteil liegen?HAb en 500W von Xilence für 35€ von EBay.
Mein Board issen MSI KT4V.

Hat irgendwer ne Idee?

Mfg
Freaggle
 
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könnte vielfältige ursachen haben. aber klingt erstmal nach fehlender cpu-spannung. xilence klingt auch nicht unbedingt nach marke, hab ich jedenfalls noch nie gehört. kannst du dir vielleicht n starkes nt von nem kumpel ausleihen oder so und dann mal testen.
 
Könnte aber auch sein, dass dadurch der Kühler eben an den Kondensatoren ansteht und daher nicht plan auf der CPU aufliegt. Dadurch kann die Wärme nicht ordentlich abgeführt werden. Kühler die an irgendwelchen Kondensatoren anstehen sind sicher nicht ideal.
62° is auch nicht gerade kühl, auch wenn die XP-CPUs nicht gerade kühl laufen.
Wann hast du eigentlich die 62°, im Idle, oder bei Vollauslastung?
 
Als der Rechner das 1.mal ausgegangen is,war er max. 20min. an.
Beim zweiten mal ca. 1Std.Dann ging er aus,als er aufs CD-ROM zugriff.
Hab ihn am WE dann ca.5-6 Std beim zocken laufen lassen.
Bin dann ins Windows un hab per Fan-Speed die Temp ausgelesen.
Waren 62 Grad.
Hab gelesen,dass das für Athlon XP's ok is.
Bin mir fast sicher,dass der Kühler richtig aufliegt.
Er berührt die Kondensatoren nur an der Seite.
 
Hier ein Auszug vom MSI-Support :)

Antwort/Lösung:

Verwenden Sie ein stärkeres Netzteil (Mindestens 300 Watt, auf jeden Fall sollte es 3.3V 20A, 5V 30A liefern können) und sorgen für gute Durchlüftung des Gehäuses. Bei Pro-zessoren jenseits von 1 GHz (1000 MHz) sollten Sie nicht ‚kleckern’, sondern eher ‚klotzen’, 20A auf 3.3V wäre hier das absolute Minimum, welches nicht immer ausreichen dürfte, besser sind 28A und mehr, z.B. Enermax hat hier ab 330 Watt aufwärts sehr starke Netzteile im Programm, siehe weiter unten.


Beim MS-6341 K7 Master und beim MS-6501 K7D Master bitte zusätzlich beachten: Ver-wenden Sie ausschliesslich Netzteile, die den zusätzlichen vierpoligen quadratischen ATX12V-Stecker für die Stromversorgung des AGP-Pro-Steckplatz haben. Denn bei die-sen Mainboards versorgt sich die CPU auch aus diesem Anschluss mit Strom, wodurch 3.3V und 5V etwas entlastet wird.




Hinweise:



Auch ein 450 Watt Netzteil, welches nur 14A auf 3.3V liefern kann, ist zu schwach! Es kommt in der Tat auf die Stromabgabe auf diesen Leitungen an, und nicht auf die Gesamtleistung des Netzteils!



Die Kühlleistung eines Netzteils ist auf dessen Gesamtleistung angepasst, ein 250 Watt-Netzteil hat eine kleinere Kühlleistung als ein 400 Watt Netzteil. Auch wenn man evtl. ein 250 Watt Netzteil ausserhalb seiner Spezifikation mit z.B. 275 Watt belastet, ist dessen Kühlung überfordert.




Warnung:

Zu schwache Netzteile, die ausserdem keine oder nur eine ungenügende Überlastungs-Schutzschaltung haben, können bei Überlastung auch Überspannungen an die Komponenten abgeben. Eine Überspannung führt dazu, dass sämtliche Komponenten, die an diese (weit) über dem Soll liegenden Spannung angeschlossen sind, unrettbar zerstört werden! Im Extremfall kann solch eine Überspannung auch zu einem Brand führen! Derartige Fälle sind uns schon mehrmals geschildert worden, und an einem von einem betroffenen Kunden eingesandten Beispielsystem konnten wir dieses Verhalten auch selbst verifizieren. Wir warnen daher ausdrücklich vor dem Einsatz von Netzteilen, die die hier beschriebenen Mindestanforderungen an eine der hier geschilderten Konfigurationen nicht erfüllen!




Wir raten ausserdem, möglichst nur Netzteile mit den einschlägigen Sicherheitslogos (CE, VDE, GS) von bekannten Netzteilherstellern zu verwenden, um weitere Schäden an den Komponenten im Falle einer Fehlfunktion des Netzteils oder eines Kurzschlusses / Über-lastung des Netzteils durch angeschlossene Komponenten zu verhindern.
 
Werds dann mal mit nem neuen Netzteil versuchen.

Danke.

Mfg
Freaggle
 
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