Memory Overclocking ohne BCLK Änderung?

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Gelöschtes Mitglied 141224

Guest
Hallo zusammen

Ich habe hier mal eine Verständnissfrage:
Irgendwie klingt es in alle Beiträgen immer so als müsse man den bclk anpassen um seine RAM auf dem gewünschten (rated) speed laufen zu lassen (also zB 1600 statt 1066).
Jedoch kann ich bei meinem Motherboard einfach den Memory Mutlipier auf 12 setzen, bclk auf Standard 133 lassen und schon bin ich bei meinem 1600.
Klar muss natürlich der uncore auf das doppelte (zumindest bei einem 950) und ist mit 3200 natürlich "übertaktet".
Der bclk bleibt aber auf dem Standard.

Habe ich da nun etwas falsch verstanden oder wieso klingt es immer so all müsse man den bclk anpassen um auf den gewünschten RAM Takt zu kommen?
 
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Es ist oft viel stabiler über den BCLK zu übertakten als über den Speicher Multiplikator.
 
Danke für die antwort.
Gibt dafür einen bestimmten grund oder ist das so ein Erfahrungswert?
Ab welcher grösse gilt das?
Kann ich Problemlos auf 1333 oder 1600 MHz ohne bclk anpassung, oder wäre es auch da bereits "stabiler" den bclk anzupassen.
(Lassen wir mal ausser acht ob es sinn macht den bclk generell zu erhöhen etc, einfach mal rein theoretisch fürs verständnis)
 
was hast von hardware?
mainboard
cpu
ram

???
 
hi westider.
danke für deine antwort
Hardware hab ich diverse :)
Es geht nicht um ein konkretes Problem das ich habe oder irgendwas das nicht gehen würde. Ich habe nur ein kleines Verständnissproblem und versuche zu verstehen wieso es scheinbar stabiler sei den bclk anzupassen um auf einen gewünschten memory takt zu kommen.
 
es hängt aber von viele sachen ab
nur maximale teiler nehmen und das wars, bringt ab und zu flaschenhals wenn man nicht alles anpasst

z.b. Sokel 775 hat bekannte probleme mit verschiedene Chipsätze
je nach chipset kann sein dass bestimmte teiler geht oder geht nicht


1156 core i3 z.B. braucht maximale DDR teiler und QPI teiler
sonst hat man flaschenhals


usw usw
 
Zuletzt bearbeitet:
also für meinen i7 950 gingen für 1600 zB folgende komibationen

Code:
blck   memmutli    memspeed
133    12          1600
160    10          1600
200    8           1600
die erste hat original bclk aber 12 multi
die zweite erhöhten bclk und erhöhten multi
die dritte 200 blck aber original mutli

was wäre denn jetzt so die stimmingst variante ohne flaschenhals :)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn du des englischen geläufig bist würde ich dir einfach einen guten Overclocking Guide empfehlen. Ich persönlich würde ja den maximalen BCLK herausfinden und dann CPU & RAM Teiler entsprechend anpassen. Da muss man natürlich dann aber auch etwas mit den Spannungen arbeiten, aber man hat dann wenn alles passt das beste Gesamtkonzept.
 
wenn du des englischen geläufig bist würde ich dir einfach einen guten overclocking guide empfehlen. Ich persönlich würde ja den maximalen bclk herausfinden und dann cpu & ram teiler entsprechend anpassen. Da muss man natürlich dann aber auch etwas mit den spannungen arbeiten, aber man hat dann wenn alles passt das beste gesamtkonzept.

+1
 
hey MPE

Ich habe schon einige Overclocking Guides gelesen, zB auch den von dir verlinkten.
Die funktionieren aber immer nach dem gleichen Prinzip (wie von dir beschrieben) Maximalen bclk und dann teiler anpassen. Dann ev noch par % kürzen für 24/7 betrieb und das wars.
Wärhend diese Guides sicherlich korrekt und gut sind, erklären sie zwar gut wie man sein system maximal ausreizt usw.
Also das "Wie" ist immer sehr gut erklärt.
aber nie im detail das "wieso".
aber vielleicht stelle ich mir selbst einfach die falschen fragen :O
viellecht sollte ich einfach brav den bclk erhöhen und mich nicht so dinge fragen wie "aber was ist denn wenn ich den blck unverändert lasse und einfach nur den teiler erhöhe"
 
aber vielleicht stelle ich mir selbst einfach die falschen fragen :O
viellecht sollte ich einfach brav den bclk erhöhen und mich nicht so dinge fragen wie "aber was ist denn wenn ich den blck unverändert lasse und einfach nur den teiler erhöhe"

DAS ist doch der springende Punkt.
SELBST Beobachten wie es für einen besser passt, ist 1000x besser als es sich vorkauen lassen.

Wenn das alle so machen würden, hätten wir hier im Forum viel weniger zu tun.


Mein persönliches Fazit: Speicher-OC bringt NULL Punkte, denn die großen Caches der aktuellen Prozessoren sorgen dafür dass sowieso nix dabei rauskommt außer eventuell einem instabilen System. Meine Anwendungen (wenn man mal den längsten Balken bei Sandra nicht beachtet) reagieren auf RAM-Bandbreite jedenfalls gar nicht. Das war die letzten 20 Jahre so, und das wird bestimmt auch noch die nächsten 20 Jahre so bleiben. Die Menge macht die Geschwindigkeit, nicht die Bandbreite.
 
Hallo Admiral

Na das war doch mal eine klare Aussage :)
Somit erklärt sich die bclk fixiertheit der OC Artikel vermutlich damit, dass es halt einfach wenig bringt nur den memory mutliplikator zu erhöhen.

Vorkauen lassen wollte ich mir nichts, sonst hätte ich wohl meine ganze HW liste gepostet und gesagt "sag mal wie takten". Im Gegenteil ich versuchte an etwas "Detailwissen" zu kommen.
Aber eben vermutlich habe ich mir einfach die falsche Frage gestellt und jetzt weiss ich ja auch wieso.
 
mit 133 Bclk hat man mehr als genug QPI datendurchsatz für alles
also erzählt bloss nicht dass 133er flaschenhals ist und man unbedingt 200 braucht :)
bei 1366 ist es so was von egal welche bclk nimmt man....wenn man CPU nicht takten will dann ob 133 oder 200 wird gleiche RAM Read/ Write haben

das war mal in FSB zeiten wo man 400fsb gebraucht hat 800er RAM richtig nutzen zu konnen
 
also stimmt die flaschenhalstheorie nicht
aber die "nur bclk bringts so richtig" theorie schon?
gruss
 
also stimmt die flaschenhalstheorie nicht
aber die "nur bclk bringts so richtig" theorie schon?
gruss
flaschenhals auf was?
QPI ist genug in jedem fall und du musst nicht QPI hochtakten

QPI bremmst dich nur im core i3 und man sollte es auf max bringen mit bclk und eigene multi auch

aber i7 ist nicht so weil es kein separate Die hat mit IMC und GPU


für 1366 ist es ganz egal welche bclk du nimmst
mit stock kannst auch 2133 takten :)
133 bclk gibt 6.4 GT/Sec
QPI limitiert sowieso auf 7.5-7.8 GT/Sec wenn es um 24/7 geht
und für 200 bclk nimmt man QPI teiler runter
also was hat das von ein sinn bitte? :d


genauer gesagt du hast mit 133
QPI von 4.8 Gt/Sec,5.7GT/Sec und 6.4GT/Sec schaltbar

wenn du auf 6.4GT/Sec teiler stellst und versuchst 200 zu booten wird nie klappen weil es zu viel ist
deswegen musstest erstmal QPI teiler runterstellen und dann wäre bclk erhöhung schonmal sinnlos


6.4Gt wurde merhmals getestet und zwischen 4.8 bis 6.4 gibt es kein unterschied
nehalem kanns nie ausnutzen



133X24=3200MHz=6.4GT QPI
wenn du 200 nimmst mit gleiche multi wäre theoretisch:
200X24=4800MHz=9.6GT QPI
und 9.6 QPI hat bis jetzt nur einer validiert unter LN2 :)
das ist nicht erreichbar :)

deswegen alle nehmen für 200 bclk niedrige QPI
133X18=2400MHz=4.8 GT QPI
200X18=3600MHz=7.2 GT QPI und es geht zu 95% stabil und einwandfrei

also jetzt:
133 bclk und 6.4
oder 200 und 7.2

0.8 GT/Sec differenz die nie was bringen
 
Zuletzt bearbeitet:
ja da komme ich ja ungewahnt an mein detailwissen ran :)
Also ist "QPI" der grosse antiflaschenhals und in rauhen mengen vorhanden (und selbst auf stock genug, d.h. tieferer multi um auf stock qpi zu bleben falls ich bclk erhöhe).

also kurz gesagt brauch ich mir dann wohl gar nicht so viele gedanken zu machen.
Wenn es mich dünkt ich müsste blck auf 133 lassen und meine ram per mutli auf 1600 stellen bringt das vielleicht nicht so viel, aber es schadet auch nicht und macht nicht "flaschenhals"
 
genau
lange zeit hatte Intel flaschenhals mit FSB und es war nichtmal genug für ddr2
und für ddr3 haben die dann QPi reingebracht

QPI ist RAW Power :d es reicht dir immer und überall :d
sogar mit 4.8GT/Sec

QPI ist so wie datentransport Brück zwischen alles
 
DAS ist doch der springende Punkt.
SELBST Beobachten wie es für einen besser passt, ist 1000x besser als es sich vorkauen lassen.
Dazu sollte man sich aber auch ein wenig Verständnis für die Arbeitsweise der Architektur aneignen und dazu finde ich diese Overclocking Anleitungen gar nicht mal schlecht.

Aber richtig ist es natürlich eigene Beobachtungen zu machen und seinen eigenen Weg einzuschlagen soweit man es kann. Spreche da aus leidiger eigener Erfahrung. Bei meinem zweiten MB (Gigabyte EX-58 UD4P) konnte ich zum Teufel komm raus keinen 133BCLK * 12 Ramteiler einstellen um irgendeinen Speicher auf seine nominale 1600MHz zu bringen. Aber 160*10 oder 200*8 klappten auf Anhieb.
 
Mal so am Rande, da ja alles gesagt wurde: Es würde sehr zur Lesbarkeit beitragen, wenn ihr Groß/Kleinschreibung und Interpunktion wenigstens ein bisschen beachtet :)
 
ich ausländer kollege :d mein deutsch nix gut wiessen :P
 
qpi ist so wie datentransport brück zwischen alles !
 
genau
lange zeit hatte Intel flaschenhals mit FSB und es war nichtmal genug für ddr2
und für ddr3 haben die dann QPi reingebracht

QPI ist RAW Power :d es reicht dir immer und überall :d
sogar mit 4.8GT/Sec

QPI ist so wie datentransport Brück zwischen alles

Das ist doch kompletter Unsinn!

Das QP-Interface stellt die Verbindung zwischen CPU-RAM und dem restlichen System her, daher ist das QPI eben keine "Datentransportbrücke" zwischen allem, vorallem hat der LGA1156 dieses nicht mehr als Bus auf dem Board, nur noch in der CPU.

Intel hat damals schon FSB-Systeme mit DDR3 gehabt, nur hing da der FSB zwischen der CPU und dem Speichercontroller, weshalb das recht sinnfrei war.

Deshalb hat Intel den Speichercontroller direkt in die CPU integriert, damit es da zu keinem Flaschenhals mehr kommt. Beim S1366 (single socket) geht ein QPI-Link zur Northbridge, die die PCIe-Lanes übernimmt und ein DMI für die Southbridge stellt.
 
Das ist doch kompletter Unsinn!

Das QP-Interface stellt die Verbindung zwischen CPU-RAM und dem restlichen System her, daher ist das QPI eben keine "Datentransportbrücke" zwischen allem, vorallem hat der LGA1156 dieses nicht mehr als Bus auf dem Board, nur noch in der CPU.

Intel hat damals schon FSB-Systeme mit DDR3 gehabt, nur hing da der FSB zwischen der CPU und dem Speichercontroller, weshalb das recht sinnfrei war.

Deshalb hat Intel den Speichercontroller direkt in die CPU integriert, damit es da zu keinem Flaschenhals mehr kommt. Beim S1366 (single socket) geht ein QPI-Link zur Northbridge, die die PCIe-Lanes übernimmt und ein DMI für die Southbridge stellt.
lol
dafür haben die alles in cpu integriert
kapisch? alles was auf cpu und NB war ist jetzt ab sofort in 1156 im cpu zu haben
also dann für externe verbindung nutzt man DMI

und FSB war nie falschenhals ge?und ich rede immer noch unsinn?
okay


mein post ist grad beispiel für dich wenn du fremde meinung nicht ganz gelesen hast und dazu schreibst dass es unsinn ist
eigentlich sagen wir dasselbe :d
 
Zuletzt bearbeitet:
Verehrter westsider,

Nie habe ich geschrieben, daß der FSB -vorallem zuletzt- kein Flaschenhals war. Und ja: Beim 1156 ist die NB in die CPU gewandert, deswegen habe ich ja geschrieben, daß es da kein QPI mehr auf dem Board gibt.

Unsinn ist, daß das QPI eine "Datenbrücke" zwischen allem ist, denn das ist de facto so nicht richtig.

Und bitte versuche in Zukunft ohne Beleidigungen auszukommen, okay?
 
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