Hohe Spannungswerte beim T3400.?

eklipse

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Jetzt weiß ich nicht, wo die Frage am Besten aufgehoben ist (Notebooks oder Prozessor). Sie würde eigentlich in beide Unterforen passen. Ich habe mich mal für hier entschieden....




Ich habe hier einen neuen Notebook.
Als Prozessor ist ein Mobile DualCore Intel Pentium T3400, 2166MHz (13x166) verbaut.

Ohne Last im Akkubetrieb läuft er auf 1.0 GHz bei 1.063 Volt
Bei Vollast oder wenn er am Netz hängt, läuft er bei 2.16 GHz bei 1.363 Volt
Wenn ich aber so (im Netz) rumschaue, so steht dort immer Vcore von 1.075V bis 1.175V
Aber er taktet den Prozessor auf rund 1.36 Volt hoch.

Ist das "Hoch-Volten" so jetzt in Ordnung.?
Weil es ja doch oberhalb der angegebenen 1.175 Volt liegt.




Habe den Prozessor mal mit Prime95 (bei besagten 1.363V) laufen lassen.
Die Temperaturen lagen dabei bei CPU (TZS0,TZS1) bei 70°C und die Core-Temps (Core#1,Core#2) bei 66°C. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, so sind diese Temperaturen noch in Ordnung, wenn auch durchaus hoch. Die Tj,max sollte, glaube ich bei 100°C liegen.

Könnte man dem Prozessor etwas weniger Spannung (bei Vollast) geben, und wenn ja, welches Programm nimmt man hierfür am Besten.?
Im BIOS selber habe ich keine Einstellmöglichkeiten. BS ist WinXP-Pro-SP3.

Ich habe mir vorgestellt, dadurch der Wärmeentwicklung und somit den Stromverbrauch und die Lautstärke ein wenig einzudämmen, ohne direkt eine Leistungseinbuße hinnehmen zu müssen.
Ist mein Gedankengang soweit richtig, oder bin ich damit auf dem Holzweg.?



Gruß
eklipse
 
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Ich habe jetzt mal mit RealTemp die CoreVID auslesen lassen.
Min=1.0625 und Max=1.3625

Somit scheint die Spannungserhönung (wie ich das sehe) wohl in Ordnung zu gehen.





Eine andere Frage (Ergänzung zu meinem Anfangspost):
Ich habe mal zwei Programme hier gefunden, die diese Spannungsanpassung u.U. bewerkstelligen könnten. BS ist WinXP-Prof-SP3.

Das oben schon genannte RightMark RMClock Utility und zum anderen Notebook Hardware Control.

Hat jemand Erfahrungen damit.? Wie funktionieren diese Programme eigentlich.? Werden die nur einmal beim Start geladen, oder laufen die ständig im Hintergrund mit.? Welches der Programme wäre passender für meinen Prozessor, bzw gibt es irgendwelche Vor-/Nachteile.? Gibt es eventuell noch andere (bessere) Programme dafür.?



Gruß
eklipse
 
Naja du kannst se ja mal austesten. Bei meiner Freundin ihren Lappi (CPU isn K8) hab ich Crystal CPUID drauf laufen -> 1.1V statt 1.4V@load und 0.8V im idle
Spart Strom, aber Hauptgrund war der nervende Lüfter :)
Crystal und RMClock sind recht ressourcenschonend, und ja die müssen immer mitlaufen. Stört aber eigentlich net.
 
Nochmal zurück zu der Frage, wie denn die Programme funktionieren.
Weiß da jetzt jemand was genaueres darüber, und kann mit das in ein paar wenigen, einfachen Worten erklären.?

Ich möchte da jetzt nicht unbedingt hunderte Seiten von (womöglich auch noch englischsprachiger) Dokumentation zum Thema Enhanced Intel SpeedStep Technology durchackern. :-[




Wenn ich jetzt z.B. mit RMClock die Schwellenwerte/Tabellen neu schreibe, so müßte das doch (bis zum nächsten Neustart des Rechners) ausreichend sein. Ich tue beim Start die Spannungen so anpassen, wie ich mir das vorstelle, und das war es. Ich sehe jetzt (noch) keinen Grund, warum das ständig mitlaufen sollte. :confused:

Z.B.: Die unteren Spannungswerte lassen wir unverändert bei 1.063V, und die Lastspannungswerte setzen wir auf z.B. auf 1.175V statt der besagten 1.36V. Fertig. Damit sollte ich doch eigentlich mein Ziel erreicht haben. Die CPU wird nicht mehr so warm. Damit einhergehend steigt die Batterielebensdauer, und der Lärm des Lüfters sinkt, da er nicht mehr soviel Abwärme wegschaffen muß.

Ist das jetzt nicht so einfach, wie ich mir das vorstelle.?
Habe ich da irgendwo ein Brett im Weg rumliegen, das ich jetzt nicht sehe.?
 
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