Die Einbrüche sind normal, da funkt das OS oder irgendwas anderes während des Benchmarks dazwischen.
Die Burst-Rate gibt nur an wie schnell Daten aus dem Cache der HDD gelesen werden können. Hier limitiert dann entweder die Elektronik oder eigentlich immer das SATA Interface.
Nichts desto trotz smilling_bandit vollkommen recht, RAID0 bringt für Win+Programme etc (also auch für deinen Anwendungsfall) rein gar nichts. Das ist sogar eher kontraproduktiv, wenn man mehrere Sachen gleichzeitig startet.
Grund:
Gerade dieser Bereich profitiert nicht von der gesteigerten sequentiellen Transferleistung eines RAID0. Was man hier braucht ist Dampf im zufälligen Lesen und Schreiben von kleinen Dateien. Nun rate mal, warum SSDs gerade hier so extrem schnell sind
Lastverteilung ist bei HDDs das Stichwort.
OS auf der einen HDD und Programme oder Spiele auf einer zweiten .. Datenlager gehört eh nicht auf die gleiche HDD wie der produktive Bereich.
Startest du irgend etwas, was zum OS gehört und gleichzeig ein Programm was beides auf dem RAID liegt behindern sich beide Leseköpfe enorm weil sie zwei verschiedene Bereich auf den Platten abarbeiten müssen.
Besser man trennen das richtig, so das jede HDD sich um das kümmern kann, was ihr augetragen wird .. ohne Zangsverheiratung ala RAID0.
RAID0 wird von Leuten dort eingesetzt wo man eine Art Datenfluss hat .. Lese auf RAID0a und schreibe wieder nach Bearbeitung auf RAID0b.
Video- und Bildbearbeitung, Datenkompression etc pp profitieren davon sehr.
Man kann das aber auch mit zwei HDDs machen, was schon deutlich schneller ist, als wenn man auf einer HDD arbeitet.
Man versucht die Leute zwar immer wieder zu belehren .. aber scheinbar gibt es immer noch welche, die sich durch den langen Benchmark Balken blenden lassen.
Der Aufwand, die einstellige % Leistungssteigerung, das erhöhte Ausfallrisiko, die €-Investion plus Backup Strategie stehen in keinem Verhältnis zu einander.