Verkabelung eines Mini-PC Systems im Blechregal

dominicomputer

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Hallo zusammen,
ich hoffe ich bin hier im richtigen Bereich gelandet...Es geht hier um ein Mini-PC Projekt, bei dem ich euren Rat brauche. Es ist ein kleines Host System, welches 24/7 als DVR Kamera-Server läuft und gleichzeitig als NAS genutzt wird. Es lief bisher hervorragend bis sich nun nach nur 2 Monaten das Netzteil samt USV sich verabschiedet haben. Ich vermute, dass das Mean-Well Netzteil die unreine Sinuskurve der Eaton USV nicht gepackt hat, daher habe ich jetzt auf eine cyberpower mit reiner Sinuskurve gewechselt. Soweit so gut. Nun bin ich kurz davor endlich Ordnung in den Kabelsalat zu bringen, doch da stellen sich noch einige Fragen bei der elektrischen Verkabelung. Ich habe absolut keinen Plan wie ich die Kiste erden soll und habe diesbezüglich auch schon verschiedene Meinungen gehört. Ich würde mich sehr freuen, wenn hier der ein oder andere Experte mir sagen kann wie es richtig gemacht gehört.

Das System hängt in einem zweckentfremdeten Werkzeugwagen an der Wand.
Es geht um folgende Hardware:

USV:
Cyberpower CP900EPFCLCD pure Sinewave

Netzteil
Mean-Well NDR-240-48 (48v)

48v DC auf 12v DC Wandler
Mean-Well DDR120C-12

POE Injektor
90w mit variablem Input 12-48v (wird direkt mit 48v vom NDR-240-48 versorgt)

Überspannungsschutz für POE:
Digitus POE Surge Protector

PC:
Gmktek M7 Ultra Mini-PC (wird mit originalem 19v Netzteil über 230 AC der USV versorgt)
+ M2 Riser-Kabel mit einer M2-Sata Adapterkarte an welcher die Festplatten stecken

Festplatten:
2x Seagate Ironwolf 3,5‘‘
1x Seagate Skyhawk 3,5‘‘

Die Festplatten werden vom DDR120C-12 Wandler über ein Sinloon DC5525 Sata Kabel mit Step down Wandler mit 12v + 5v versorgt. An diesem Sinloon Kabel hängt auch ein Arctic Fancontroller. Zusätzlich wird über die 12v Schiene der Router versorgt.

In der Cyberpower USV steckt das Mean-Well NDR-240-48 und das Netzteil vom Mini-PC (und das Netzteil eines kleinen Switches).

Neben 10m Erdungskabel + Kleinkram habe ich mir auch 2 Sicherungshalter für die Hutschiene besorgt und 2a + 8a Glassicherungen, die nun auch darauf warten sinnvoll eingesetzt zu werden :)

Freue mich auf eure Tips!
 

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Warum machst du da so nen riesen Hickhack wegen dem bisschen Spielkram?
Für PoE nimmt man einen PoE Injektor mit 230V.
12V für den Router wird über ein 230V-12V NT versorgt, mit passendem Hohlstecker.
Versorgung der Festplatte: Beispiel: https://www.ebay.de/itm/257496856978

Effektiv hast du, nen Rechner, nen Router, nen Switch und nen paar Festplatten, nichts, was die Welt nicht schon gesehen hätte und das ganz ohne 48V, 12V und was auch immer für lustige DC-Spielerein.
 
Ok, danke für deine ehrliche Meinung.Muss dazu sagen, ich habe die Hutschienen Geräte auch wirklich sehr günstig bekommen und mit der neuen Sinewave-USV wird die Lebensdauer alles andere bei weitem übertreffen. Außerdem bietet mir das 240w Mean-Well Netzteil noch genügend Reserven das System später noch zu erweitern.

Die Vorteile meines Systems sind u.a.:

Hardwareschutz (galvanische Trennung)
Mein Mean-Well DDR120C-12 hat die Platten beim Tod des Netzteiles geschützt (4kV Isolationsbarriere).
Billige 230V-Steckernetzteile wie das oben Vorgeschlagene sterben bei Überspannung oft unvorhersehbar und "schießen durch".

Schonung der USV (Reduzierter Einschaltstrom):
Keine Stromspitzen-Addition: Jedes 230V-Schaltnetzteil zieht im Einschaltmoment einen brutalen Stoßstrom (Inrush Current), um seine Kondensatoren zu laden.
Bei drei oder vier separaten Netzteilen addieren sich diese Ströme im exakt selben Millisekunden-Bruchteil. Das kann die Relais der USV verschweißen.
In meinem System sieht die CyberPower-USV eingangsseitig nur ein einziges Gerät (das NDR-240-48). Der DDR-Wandler startet zeitversetzt und völlig geräuschlos auf der Gleichstromseite, was die Belastung der USV im Schaltmoment minimiert.

Perfekte Spannungsstabilität für die Festplatten:
Kein Spannungsabfall beim Festplattenstart.
Günstige Steckernetzteile brechen dabei oft in der Spannung ein (z. B. von 12V auf 10,8V), was zu Abbrüchen im Dateisystem führt. Der DDR-120C-12 ist mit 120 Watt maximaler Leistung so massiv überdimensioniert, dass er diesen Startimpuls absolut sauber ausbügelt. Ein weiterer Pluspunkt dieses Mean-Well Wandlers ist der Integrierte Überspannungsschutz (OVP).

Höhere Effizienz im Batteriebetrieb der USV
Eigenverbrauch von Netzteilen: Jedes separate Steckernetzteil hat einen permanenten Eigenverbrauch (Leerlaufverlust). Viele kleine Netzteile summieren diesen Verlust. Ein einzelnes, hocheffizientes Hauptnetzteil arbeitet im optimalen Lastbereich oft effizienter, als wenn viele winzige Netzteile im untersten Teillastbereich herumdümpeln.

Kein Steckdosen-Chaos und Industrielle Langlebigkeit
Die Mean Well Komponenten sind für raue Industrieumgebungen und jahrzehntelangen Dauerbetrieb ausgelegt. Consumer-Steckernetzteile nutzen billige Elkos (Kondensatoren), die durch die permanente Wärme im Regal oft nach 2 bis 3 Jahren austrocknen und zu unerklärlichen Systemabstürzen führen.
 
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