Allerdings wäre es gut, die Hardware ID prüfen zu können vor dem Kauf, gibt der Verkäufer bewusst eine falsche an, bekommt man dank dem Käuferschutz leicht sein Geld zurück, dann bleiben diese Kreaturen auf ihrem Schrott sitzen.
Das bringt wenig bis gar nichts. Die wenigsten Käufer kennen das Problem überhaupt und würden nicht darauf achten, ob überhaupt irgendwelche IDs angegeben sind.
Käufer die davon wissen, können (afaik?) dagegen nicht mal prüfen, ob angegebene IDs auf irgendwelchen Blocklisten von irgendwelchen Spielen stehen. Abgesehen davon, sollten die das dann für jedes Spiel was sie selbst spielen einzeln überprüfen? Und wenn sie mit einem anderem Spiel erst in 2 Monaten anfangen, haben sie ggf. trotzdem Pech gehabt, wenn in dem Spiel die Hardware dann doch irgendwie geblockt ist?
Der Käufer hat also nun eine ID in einem Angebot stehen, mit der er aber nichts anfangen kann. Der Verkäufer kann also ruhigen Gewissens die korrekte ID angeben, somit kein Käuferschutz, der Käufer merkt aber erst, das die ID problematisch ist, nachdem er das Teil schon gekauft hat. Soll dann der Käuferschutz trotzdem greifen, weil das Teil in irgendeinem Spiel gesperrt ist? Dann braucht der Käufer gleich keine IDs angeben, sondern müsste gleich jedes einzelne Spiel angeben, in dem er irgendwie gesperrt ist, wobei der aber ja wahrscheinlich nichtmal weiß, ob nur sein Account gesperrt ist, oder ob da gleich auch irgendwelche Hardware-IDs auf irgendwelchen Blocklisten gelandet sind.
So sehr mich Cheater in Spielen auch nerven:
Seriennummern einzelner PC-Komponenten sehe ich als persönliche Daten, die einen Spielebetreiber überhaupt nichts anzugehen haben, die er nicht zu speichern hat und erst recht nicht auf irgendwelche Blocklisten setzen darf.
Die Anbieter umgehen das wohl, indem die Daten zumindest auf Blocklisten dann anonymisiert sind... wie man ja sieht, es steht irgendeine Seriennummer in einer Blockliste, ohne Personen-/Accountbezug, sonst würde es ja reichen, wenn der Cheater die gleiche Hardware nur mit einem neuen Account benutzt.
Da hilft wohl nichtmal ein Datenlöschungsantrag nach DSGVO, weil der Eintrag auf der Blockliste eben nichtmehr personenbezogen ist.