Ingame-Käufe: In den Niederlanden drohen Fortnite Rückzahlungen

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Der Battle-Royale-Modus von Fortnite ist kostenlos spielbar. Wie bei vielen Free-to-Play-Spielen verdient Entwickler Epic Games sein Geld mit dem Ingame-Shop. Spieler können sich etliche kosmetische Gegenstände gegen die Währung V-Bucks kaufen. Wer möchte, kann sich einen Premium-Battle-Pass gegen Geld freischalten. Dieses System hat Epic Games schon in der Vergangenheit Probleme eingebracht. In den Niederlanden formiert sich nun eine neue Sammelklage.
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Es wäre eine Errungenschaft, wenn man Kinder nicht mehr unaufgefordert überhaupt Optionen zum Kauf präsentieren würde. Ich wäre als Erwachsener auch ganz froh darüber, nicht beim Start, nach Ende der Runde und bei jeder Gelegenheit auch nur irgendetwas zu sehen, das nach "Kauf etwas" aussieht.

Das ist ja schon seit Urzeiten in Mobile Games verankert, dass der Kaufbutton mit Premiumwährung leuchtet und irgendwann das Zeug super aufdringlich wird oder gar den Spielfluss unterbricht. Age of Empires Online ist für mich sogar fast unspielbar geworden, weil mir Items ins Inventar gelegt wurden, die irgendwo eine Bezahlung benötigt haben, damit man die verbundene Quest abschließen kann. Support angeschrieben, und gefragt, wie man die los wird. Antwort: Gar nicht. Spiel deinstalliert.

Angenehmer finde ich Sea of Thieves. Es gibt einen Menüpunkt, es gibt genau einmal einen Hinweis auf die neuen saisonalen Items (und die bleiben meines Wissens verfügbar) und ab dann wird man höchstens vom saisonalen Level Up immer mal wieder dezent darauf hingewiesen, dass man Fortschritt erzielt hat, und mit dem Saison Pass mehr drin ist. Der Ingame Premium Shop ist ein ganz eigener Shop, den man aus Neugierde mal entdeckt. Aber sonst lenkt einen da nichts hin.

Sicherlich wird das die Einkäufe einbrechen lassen, aber das ist doch auch das Ziel. Zumindest bei Minderjährigen. Was ist eigentlich aus dem Taschengeldparagraphen geworden?
 
Es wäre eine Errungenschaft, wenn man Kinder nicht mehr unaufgefordert überhaupt Optionen zum Kauf präsentieren würde.
Die Präsentation im Spiel ist sicherlich das eine. Aber...

Was ist eigentlich aus dem Taschengeldparagraphen geworden?
...was ist überhaupt aus Taschengeld geworden?

Also ich hätte damals keinen Zugriff auf Kreditkarte, Accounts mit hinterlegter Kreditkarte oder anderen Zahlungsmitteln von meinen Eltern gekriegt. Ich hätte bestenfalls von meinem eigenem (Jugend)Konto bezahlen können oder hätte mir irgendwelche Guthabenkarten kaufen müssen.
Wenn ich dann mein ganzes Geld für sowas ausgegeben hätte, hätten meine Eltern "selber schuld" gesagt und mir wahrscheinlich noch Hausarest/Computerverbot (aktuell wohl eher Handyverbot) als Strafe zusätzlich aufgebrummt.
Ich hatte es mal geschafft eine Telefonrechnung von knapp 300DM in einem Monat zu produzieren, weil ich mal vergessen hatte die Verbindung zu trennen. Da gabs RICHTIG Ärger!

Von daher frage ich mich eher wie es überhaupt dazu kommen kann, das Kinder und Jugendliche in solchen Spielen zum Teil Unsummen ausgeben können.
 
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