[User-Review] Lesertest des Silentware Titan CPU-Kühlers

karta03

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Im Rahmen des Lesertests mit Silentware durfte ich die letzten Wochen den neuen Silentware Titan CPU Kühler testen. Ich habe mich damals für den Test beworben, da ich den Titan mit einem älteren Kühler vergleichen möchte, später dazu mehr. Sollten bestimmte Infos oder Maße gewünscht sein, kann ich diese gerne nachliefern. Der Lesertest wurde ohne den Einsatz von KI erstellt, etwaige Fehler in der Rechtschreibung und Grammatik bitte ich daher zu entschuldigen ;)

Testsystem:

Prozessor: Intel i9-10850k @ Leistung (im Bios)
RAM: 2x16GB Samsung DDR4-2666 MHz
GPU: RTX A2000 6GB
SSD: Adata Legend 710 2TB
Mainboard: OEM Dell Z490
PSU: OEM Dell 550 Watt
Gehäuse: Cooler Master NR200p (modifiziert)

Der erste Eindruck:

Geliefert wird der Titan in einem farbig bedruckten Paket. Das Paket war nicht versiegelt.

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Auf der Rückseite sind die technischen Daten aufgelistet sowie die Sockelkompatibilität. Die gängigen Consumerboards werden unterstützt, für HEDT Plattformen gibt es jedoch kein passendes Montagematerial.

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Ein Blick in die Verpackung offenbart eine sehr gute Polsterung des Kühlers in alle Richtungen.

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Die beiden RGB Lüfter sind getrennt in Folien verpackt, interessanterweise waren nur die Lüfter mit einem Qualitätsaufkleber versiegelt. Zwischen den beiden Kühlertürmen des Titans befindet sich eine weitere Schachtel mit dem gesamten Montagematerial.

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Und hier einmal das Montagematerial in der Übersicht. Es werden erfreulicherweise wenig Komponenten für die Montage benötigt. Für Intel Sockel liegt eine passende Backplate bei, für AMD wird die vorhandene Backplate des Boards genutzt. Eine große Tube mit Wärmeleitpaste mit Spachtel liegt ebenfalls bei, sowie ein PWM Splitter, um bei Bedarf beide Lüfter an einem Anschluss betreiben zu können.

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Der CPU-Kühler selbst macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Auf der Oberseite wurden schwarze Blenden angeschraubt, um die Enden der Heatpipes zu verdecken. Die Heatpipes sind schön vernickelt und die Kontaktfläche zur CPU ist frei von Kratzern, wenn auch nicht auf hochglanz poliert. Die beiden Lüfter lassen sich einfach mit den beiliegenden Clips fixieren, glücklicherweise lassen sich auch problemlos andere Lüfter nutzen, da diese der Norm entsprechen.

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Die Lüfter besitzen jeweils einen PWM sowie einen Standard RGB Stecker samt Daisy Chain und können einfach an eine beliebige RGB Steuerung oder auch direkt ins Mainboard gesteckt werden. Selbstverständlich kann auch ganz auf die Beleuchtung verzichtet werden, in dem man sie nicht anschließt. Die maximale Stromaufnahme der Lüfter wird mit 0,25A benannt, was 3 Watt pro Lüfter bei maximaler Drehzahl entspricht. Die Lüfter selbst sind gut verarbeitet und machen einen hochwertigen Eindruck. Die Sticker auf der Lüfternabe wurden richtig zentriert. An den Ecken befinden sich beidseitig auch Gummidämpfer.


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Montage:

Die Montage auf den mittlerweile älteren Sockel 1200 verlief problemlos. Dafür wurde zunächst die neue Backplate mittels der bereits angebrachten Klebestreifen hinter das Mainboard fixiert, danach konnte auch schon der Montagerahmen mit den Abstandshaltern und den vier Schrauben fixiert werden. Nachdem die Wärmeleitpaste aufgebracht wurde, wird der CPU-Kühler aufgesetzt und mittels zwei Schrauben fixiert. Hierfür wird ein etwas längerer Kreuzschraubendreher benötigt, welcher dem Kühler jedoch nicht beiliegt. Je nach Mainboard und RAM könnte es zu Platzproblemen mit dem zweiten Lüfter kommen. In dem Fall kann der Lüfter entweder höher montiert werden oder bei Bedarf auch komplett entfernt werden. In meinem Fall hatte ich jedoch keine Probleme mit der Montage, trotz exotischem Mainboards. Bis zum ersten PCIe Slot ist noch reichlich Platz vorhanden.

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Der Vergleich:

Wie eingangs erwähnt möchte ich die Leistung des Silentware Titans mit einem älteren Kühler vergleichen. Hierfür habe ich mir den alten Mugen 5 von Scythe als Opfer ausgesucht. Um den Vergleich etwas fairer zu gestalten, habe ich beim Test für beide Kühler die gleichen Silentware Lüfter genutzt (auf dem Bild sind Arctic Lüfter als Platzhalter drauf). Der Mugen 5 ist in den Abmessungen sehr ähnlich zum Titan, setzt aber auf einen großen Turm statt zwei getrennten. Die Anzahl der Heatpipes ist identisch.


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Für den ersten Vergleich habe ich die Lüfterdrehzahl für beide Kühler auf fixe Werte eingestellt und die Geräuschkulisse mittels Smartphone gemessen. Der i9-10850k wurde mittels Cinebench R23 aufgeheizt. Laut HWInfo lag der Takt dabei bei stabilen 4,1 GHz, die Leistungsaufnahme hat sich bei 125 Watt eingependelt. Das entspricht in etwa den offiziellen Limits von Intel im PL1 und kann auf dem Board leider nicht erhöht werden. Die Tests wurden bei Raumtemperaturen von etwa 20-21°C durchgeführt.

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Im Vergleich ist der Titan bei jedem Durchlauf ein gutes Stück kühler gewesen. Auch bei niedrigen Drehzahlen lässt sich die CPU dadurch leise kühlen. Aus dem geschlossenen System waren die Lüfter auch bei 800 RPM hörbar, aber keineswegs aufdringlich. Bei 2000 RPM waren sie jedoch deutlich stärker wahrzunehmen und an der Schwelle zu störend. Zuletzt habe ich noch die Temperatur des Titan gegen die Drehzahl aufgetragen. Die Werte habe ich manuell aufgezeichnet, daher ist der Graph nicht "glatt" geworden. Der Mugen kann noch überraschend gut mithalten, wohl auch dank der neuen Lüfter. Dennoch bietet der Titan durchweg niedrigere Temperaturen und stellt damit auch ein gutes Upgrade dar, besonders optisch.

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Im automatischen Lüfterbetrieb ist der Titan angenehm leise - im idle nicht aus dem System rauszuhören und unter Last nicht aufdringlich laut.

Fazit:

Aktuell ist der Silentware Titan für knapp 46€ erhältlich. Dafür besitzt der Kühler eine hochwertige Verarbeitung, kommt mit sinnvollem Zubehör (bis auf den passenden Schraubendreher) und kühlt zuverlässig. Den Titan kann ich daher grundsätzlich weiterempfehlen.
Ob es für den Preis die beste Leistung bietet kann ich natürlich nicht beurteilen, dennoch bin ich sehr zufrieden mit dem Produkt. Ich hoffe, dass der Kühler langfristig von Silentware unterstützt wird und passendes Montagematerial für zukünftige Sockel erhalten wird.
 

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