Ryzen 9 9900X + RX 9060 XT für Multitasking und Gelegenheitszocker?

daweiner

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Hallo!

In den letzten Wochen habe ich mich mit der Zusammenstellung eines neuen Computers auseinandergesetzt.

Budget:
2000€

Anwendung:
1. Erstellen von Wettmodellen, Monte-carlo-simularionen, Backtests
2. Gelegentliches Gaming (Sportspiele, Football Manager, Open-World-Games) auf TV.

Die erste Idee war eine rx9070xt, 7800X3D, 32GB RAM und 1TB mit Fokus auf Gaming. Da ich allerdings über den TV (mit 2,5m Abstand) brauche ich keine Kraft der rx9070xt für natives 4k, sondern mir reicht upscaling, was auch mit der rx9060xt problemlos möglich ist. Das gesparte Geld könnte dann für höheres Multitasking bei den Wettmodellen in die 12 Kerne eines 9900X investiert werden. Der sollte doch auch ohne X3D potent genug sein.
 

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Der sollte doch auch ohne X3D potent genug sein.
In deinen Fall immer ohne X3D da der Zusatz-Cache nur beim Gaming was bringt, was du aber seltener tust. Daher nehme lieber mehr Kerne statt Cache.
 
Budget:
2000€

Anwendung:
1. Erstellen von Wettmodellen, Monte-carlo-simularionen, Backtests
2. Gelegentliches Gaming (Sportspiele, Football Manager, Open-World-Games) auf TV.
Die erste Idee war eine rx9070xt, 7800X3D, 32GB RAM und 1TB mit Fokus auf Gaming. Da ich allerdings über den TV (mit 2,5m Abstand) brauche ich keine Kraft der rx9070xt für natives 4k, sondern mir reicht upscaling, was auch mit der rx9060xt problemlos möglich ist. Das gesparte Geld könnte dann für höheres Multitasking bei den Wettmodellen in die 12 Kerne eines 9900X investiert werden. Der sollte doch auch ohne X3D potent genug sein
Ich würde bei deinem Einsatzzweck eher 48 GB RAM und 2 TB SSD nehmen, weil die recht schnell voll werden können.
Gerade mit Monte-Carlo-Simulationen, Backtests und Multitasking hast du damit deutlich mehr Reserve.
Die 9060 XT reicht fürs gelegentliche Gaming völlig aus.
Bauvorschlag
 
Es ist ja nicht so, dass ich mich gegen 48GB und 2TB wehre (weil mir bewusst ist, wie ressourcenintensiv das Ganze ist). Aber mal ganz einfach erklärt: wie wieviel Nachteil hat beim RAM die recht hohe CL und dass es nicht 6000MHZ sind? Oder sprechen wir da vom Prozentejagen, was in der Praxis nur Enthusiasten auffällt? Hinzu kommt, dass ich Anbieter finden muss die mir den mit diesen Komponenten auch zusammenbauen würden. Das schränkt die Auswahl etwas mehr ein.
 
Es ist ja nicht so, dass ich mich gegen 48GB und 2TB wehre (weil mir bewusst ist, wie ressourcenintensiv das Ganze ist). Aber mal ganz einfach erklärt: wie wieviel Nachteil hat beim RAM die recht hohe CL und dass es nicht 6000MHZ sind? Oder sprechen wir da vom Prozentejagen, was in der Praxis nur Enthusiasten auffällt? Hinzu kommt, dass ich Anbieter finden muss die mir den mit diesen Komponenten auch zusammenbauen würden. Das schränkt die Auswahl etwas mehr ein.
Ich würde mir bei deinem Anwendungsfall wegen 5600 statt 6000 bzw. etwas höherer CL nicht allzu große Gedanken machen. Der Unterschied ist eher Feintuning, da lässt sich bestimmt noch etwas rausholen bei den 48 Gb RAM.

Gerade beim 9900X zeigen Tests, dass DDR5-6000 gegenüber DDR5-5600 in Spielen im Schnitt nur ein paar Prozent bringt. Bei 6000+ wird der zusätzliche Vorteil dann nochmals sehr klein. Und bei deinen Monte-Carlo-Simulationen/Backtests dürfte es ohnehin stärker darauf ankommen, dass du genügend RAM-Kapazität hast und nicht ins Auslagern kommst.

Wenn 48 GB DDR5-5600 mit höheren Timings deutlich günstiger sind, würde ich daher lieber die 48 GB nehmen, so mein Gedanke.
Wenn der Aufpreis zu 6000 CL30 nur 10–20 € beträgt, würde ich natürlich das bessere Kit nehmen – aber ich würde dafür nicht unnötig viel Geld ausgeben.

Für mich wäre die Priorität bei deinem System: 48 GB > 2 TB SSD > vernünftiger RAM-Takt/Timings. 6000 CL30 ist der Sweet Spot, aber kein Muss.
Der 48‑GB-RAM hat auch nur 1,1 V, da sparste abermals noch etwas Strom. :-)

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keine chance für 2000€ wenn ist eher threadripper gut für workstations. und ram ist extrem teuer aktuell
Als gaming Kiste ist ein am4 build gerade bei so langsamen sku wie der rx9060xt anzuraten die cpu läuft sonst ins leere
rendern nun der 5900xt kommt sehr nahe dem r9 9900x ran das lohnt sich kaum abseits bessere Effizienz

Software die von vielen kernen profitiert
compiler gcc und co
3d renderer wie cinebench und blender
encoder in cbr (davon rate ich ab cfr und cq sind singlethread limitiert daher bringen mehr kerne kaum was).
Viel Läuft gleichzeitig etwa videorendern, spielen und entpacken dann bringen mehr als 8 kerne was
Man nutzt vm's als server Dienstleister im heimnetzt

Directx ist der Grund warum nix schneller geht und nur mehr singlecore Takt und ipc Beschleunigung kann das ändern . Dieser wird durch den sram Takt limitiert Hier hat man physikalische Grenzen erreicht.
Hier hilft nur mehr Befehlssätze in software umzusetzen und diese ist stand von 2010 angekommen mit avx in aktueller software mit ausnahmen bei einigen render prorammen.
Spiele nutzen mittlerweile avx2 (256bit) damit wird die fpu in den cpu die fps stark beschleunigt bedingt aber hohen ramtakt bzw x3d
die meiste software läuft noch auf level von sse4 mit 32bit register. angesprochen in high level api und dann kommt es auf den compiler an.

am ende sage ich nur es hängt von der software ab was ideal ist als allgemeiner Nutzer ist je nach gpu entweder am4 oder am5 sinnig.

Die Hölle derzeit ist ue5 und unity beide haben noch alten code der ein massiven cpu limit verursacht sofern kein hardware sheduler dies auffängt.
Das optimum ist die anvil und snowdrop engine stark gefolgt von der idtech und northlight engine.
Spannend wird 4a engine und ubisoft modernisierte dunia engine. die endlich von cry engine singlethread problem löst. Der Urcode der engine kam daher

Ue6 soll endlich avx2 als min haben und die physik komplett in gpu Beschleunigung auslagern. dank gpl von physx ist das jetzt möglich
neben physik in den spielen bremst die ue das Datenstreaming das soll automatisiert optimiert werden. Entwickler sind echt faul oder zu dumm wie man die ue richtig einstellt.

spiele werden auf ein fps ziel designt Maßgabe ist Konsole und der rambuffer den man hat.
Wir müssten nach der software schon bei 128gb-192gb System ram und 32gb-64gb vram sein langsam aber viel.
Ein dank an generative ai das dies nicht umgesetzt wurde.

Die cpu ipc steigt mit zen6 +30% Takt und die ipc um 15% +- 35% mehr perf. sind zu erwarten am5 macht Sinn bei normalen rampreisen. Anfang 2025 wäre das klar gewesen.
Jetzt ist davon abzuraten zumal es keine dgpu als Nachfolger geben wird. Mit viel glück portiert amd rdna4 auf n3p da muss der node nochmal um 20% an kosten billiger werden und n4 komplett eingestellt sein. damit sich das lohnt. Und danach sieht es nicht aus.
 
2. Gelegentliches Gaming (Sportspiele, Football Manager, Open-World-Games) auf TV.
Ja, 9060XT 16gb ist schon okay, sonst halt 9070(XT), alles andere kannst vom P/L her total vergessen. NV brauchst aus PL Sicht gar nicht ansehen.
1. Erstellen von Wettmodellen, Monte-carlo-simularionen, Backtests
Nunja.
Kannst du anhand deines jetzigen Systems abschätzen, wie viel du benötigst?
Du musst selbst wissen, ob 32gb gut ausreichen oder du mehr brauchst. Mehr RAM bringt ja nur was, wenn man ihn wirklich braucht (oder wenn er billig ist, jeder, der vor 1-3 Jahren keine 64gb um 200€ gekauft hat, war einfach blöd, sorry not sorry).
P/L ist überall übel momentan bei SSDs, auch hier musst du selbst wissen, wie groß die Datensätze und der ganze Kram sind, mit dem du so arbeitest.
Je nach dem... bekommt man auch 4-8TB schnell voll.
Ich würde nicht unter 2tb TLC kaufen (hier ist DRAM less Gen 5 teilweise sehr preiswert und gar nicht so übel, Kioxia z.B.)... aber wenn du nicht viel brauchst... kannst da natürlich etwas sparen.
Musst du wissen. Pauschal würde ich nicht unter 2tb machen.
Als 5900X Besitzer (werd noch auf 5950X umsteigen, hab 64gb ECC drin, drum is mit AM5 derweil eher nix) kann ich sagen, dass 12 Core nicht schlecht ist, aber irgendwie so ne Sache... du hast 2 CCD in der CPU, also tendentiell den "großen" Idle-Verbrauch.
Wenn schon, tät ich zum 9950X greifen, wenns drin ist. 9900X ist aber auch okay und solide, vom P/L her durchaus ganz interessant und eine ziemlich sinnvolle Alternative.

Beim 5900X vs 5950X wars wohl so, dass die Leistungssteigerung in diversen Anwendungsbenchmarks von 12 auf 16 Kerne ziemlich gering war (nicht linear), unter anderem deshalb hab ich die 12er Variante gekauft (naja, zudem war der 5950X bei Release richtig teuer).
Bei 9900X zu 9950X siehts in der Hinsicht besser aus, evtl. hat sich da an der Architektur was verbessert (oder bloß an den Betriebssystem Kernel Updates?), so dass das Multithreading irgendwie besser läuft.

Nachdem SSD, RAM etc. so teuer sind, wäre der Aufpreis für den 16er prozentuell nicht groß, würde ich mitnehmen, würde ich ein AM5 Arbeitstier bauen.
Das gesparte Geld könnte dann für höheres Multitasking bei den Wettmodellen
Wie wärs mit dem "toten Intel Sockel", bei dessen Nennung ZZ und andere AMD Fanboys massives Butthurt bekommen?
Günstige Z890 Mainboards haben verdammt gute Ausstattung und viele moderne Schnittstellen (TB4, M.2, PCIe) und sind ziemlich preiswert (Asrock Z890 Pro-A Wifi um ca. 185€, immerhin 1x TB4 und 1x 20G USB hinten, Live-Mixer, Phantom Gaming etc. dann mit ca. 230€ und 2x TB4, besserem Onboard Sound etc... aber für den Preis ist das Z890 Pro-A Wifi schon nice).
270k dazu, für Multithread Zeug mit den vielen E-Cores dazu nicht so schlecht... P/L passt auf jeden Fall.
Wäre vllt. ne Überlegung... speziell, wenn man schnelles/modernes USB will und viele M.2 / PCIe Schnittstellen am Mainboard.

Laut Passmark wär der 270k ähnlich wie der 9950X in Multithread, Singlethread angeblich etwas besser weil schnller bei den P-Cores.

In der Praxis werden die E-Cors nicht so toll ziehen wie im Benchmark, nach meinem Gefühl würde ich den 270k irgendwo beim 9900X sehen, etwas darüber vielleicht, je nach Anwendung mal so oder mal so.
Vom Verbrauch her wirds ich nicht viel tun, AMD Doppel-CCD sind keine Sparmeister und die Core Ultra auch nicht, sind aber auch nicht besonders schlecht.

Z890 bietet halt mehr als B850 zum gleichen Preis, X870E ist halt so ne Sache, nachdem USB4 eher ein Nice to Have ist und noch nicht so wirklich realen Nutzen hat, kann man das X870(E) eigentlich stecken lassen und gleich ein B850 nehmen.



keine chance für 2000€ wenn ist eher threadripper gut für workstations. und ram ist extrem teuer aktuell
Als gaming Kiste ist ein am4 build gerade bei so langsamen sku wie der rx9060xt anzuraten die cpu läuft sonst ins leere
rendern nun der 5900xt kommt sehr nahe dem r9 9900x ran das lohnt sich kaum abseits bessere Effizienz
... tut das nicht weh? AM4 macht so überhaupt keinen Sinn, wenn man nicht auf großen DDR4 Mengen sitzt. Das Zeug ist so dermaßen veraltet (und immer noch teuer), dass das einfach Bullshit ist.
Ja, ich sitz auf einem Haufen DDR4 UDIMM ECC, da ist ein 5900XT/5950 eine Sache, die einen gewissen Sinn macht.
Nachdem du für AM4 auch nur noch B550 Boards bekommst, ist die Sache aber witzlos - was macht man 2026 mit einem B550 Board? 1x M.2 Gen 4 und das wars? Nur 10G USB und davon nur 1-2? Nein Danke?!
 
Bin mir nicht so ganz sicher ob der Entscheidung auf die 9060XT zu gehen die Richtige ist.
Es gibt ja noch eine Möglichkeit dazwischen, nämlich die RX 9070 (non-XT) die preislich um die 620-640€ liegt aktuell.
Nicht verwechseln mit der 9070 GRE, diese ist im Vergleich deutlich stärker beschnitten und viel zu teuer für die gebotene Leistung.

Eine Kombi aus 9900X + 9070 kann ich mir als durchaus reizvoll für Gaming und deine Simulationen/Berechnungen vorstellen.
 
9070 hat halt schon die "gute" Speicheranbindung, schneller wirds auch bei der R9700 32gb nicht, nämlich die doppelte Bandbreite der 9060XT.

Müsste man halt überlegen, was man wirklich braucht, 9060XT 16gb ist schon okay. Muss man halt das Budget checken und überlegen, was man so will und tut.
 
Danke für den ganzen Input. Ich denke nach sehr viel abwägen habe ich eine Entscheidung getroffen, die ich heute Abend wieder komplett über den Haufen werfen kann 🤣.

Immer den 2000€-Bereich im Auge habend, wird es wohl der 9900x + 9070 + 32GB 6000mhz Cl36 + 1TB. In Summe lande ich bei einem lieferfertigen Teil bei von 2022€. Ich denke, da mache ich nicht so viel falsch.
 
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