Starcraft Dominion: Der Shooter lässt noch auf sich warten

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Am Wochenende fand die diesjährige Blizzcon in Anaheim statt. Vor Ort präsentierte Blizzard einige überraschende Neuigkeiten. Die wahrscheinlich größte Ankündigung der Show war Diablo V. Auch wenn es bis zum Release 2029 noch eine Weile hin ist, präsentierten die Entwickler noch ein Spiel, auf das die Fans noch länger warten müssen. Die Rede ist von der Shooter-Umsetzung zu Starcraft.
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Blizzard ist sich wirklich für nichts zu Schade. SC als Shooter, so kann man eine legendäre Spielereihe auch zu Grabe tragen.
 
Blizzard ist sich wirklich für nichts zu Schade. SC als Shooter, so kann man eine legendäre Spielereihe auch zu Grabe tragen.
So ein Quatsch. Das ist ja nichts neues, SC Ghost wurde halt Anfang der 2000er eingestellt und war auch als Shooter geplant.
Wenn es denn gescheit wird, wird das mehr Spieler anlocken als wenn es ein RTS Game ist. Allein die meisten Konsolenspieler sind bei RTS raus
 
Blizzard ist sich wirklich für nichts zu Schade. SC als Shooter, so kann man eine legendäre Spielereihe auch zu Grabe tragen.
Würde ich nicht sagen, die wollten das schon öfter als Shooter rausbringen. Potential hat es definitiv, wenn es gut gemacht wird.
So lange sie deswegen ihr RTS treu bleiben und nicht gänzliche ihre Wurzeln vernachlässigen...
 
Wenn man gerade die Marke nutzen muss, um einen neuen, von gefühlt tausend, Shootern machen zu wollen, ist das milde gesagt unüberlegt.
Ich fürchte das es genauso bergab gehen wird, wie bei Command & Conquer, mit Vollgas gegen die Wand.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich mutmaße ja, dass nach dem Erfolg von Warhammer 40K Space Marine 2 und Helldivers 2 auch Microsoft in der IP-Kiste gekramt hat und etwas in der Art (oder eine Mischung aus beidem) machen will. Das StarCraft Universum ist ja ehhh ein offensichtlicher Nachahmer des Warhammer 40K Universum. Ich bin zumindest mal froh, dass die IP mit dem Game ein Revival bekommt und nicht komplett in vergessenheit gerät. Wer weiß, vielleicht ist es ja sogar der Auftakt, um auch wieder was für das RTS Genre zu tun.
 
Stell dir vor, du bist Business-Boomer.
Adipös, Diabetiker und ne chronische Gastritis, weil der Körper die unterschiedlichen Breitbandantibiotika nach dem jährlichen Pattaya Trip einfach nimmer so wegsteckt.

Man muss grundsätzlich nur "managen" können, die Sache tut nix zur Sache.
So die Lehre an der Uni, gebacked vom Air-Dollar auch erfolgreich.

Das beeste Boomer-Biz sind Lizenzen. Du verlangst Geld für nichts, hast keine Warenbewegung und kein Risiko.
Naja, nicht ganz, eine Plastikscheibe mit aufgedampfter Folie dazu hats dann doch benötigt (die CD, dann die DVD).
Irgendwann, 2015 herum, hast du dich gefragt, warum du eigentlich seit 10 Jahren keine CD/DVDs mehr verkaufst.
Egal, dein Logenbruder hat interveniert, dass du eifnach ersatzweise Geld für jeden verkauften Datenträger bekommst, völlig egal, was drauf ist... so kann man das schon machen.
Irgendwann, 2020 herum, hast du dich nochmal hingesetzt und ernsthaft 3 Stunden lang gearbeitet und nachgedacht udn bist draufgekommen, dass deine Kunden nicht deshalb keine CDs mehr kaufen, weil sie jetzt das Internet verwenden. Nein, deine Kunden sind einfach gestorben. Alle. Außer die, die im Heim sind. Dort läuft Radio. Gema sei Dank bleibt auch hier was für dich über.

Nun ist dir aber klar geworden, dass du irgendwie doch ein neues Geschäftsmodell brauchst.
Dieses Gaming, von dem alle reden, klingt doch gut.
Also, was tun, wenn man so überhaupt gar keine Ahnung hat, noch weniger als üblich?
Wir schauen einfach, was teuer ist. Wenns teuer ist, muss es nämlich gut sein. So wie der 200.000€ Deutsch-Luxus-SUV (aus Polo und Peugeot-Bauteilen und so), welcher in seinen ersten 50.000 km / 3 Jahren mehrere Defekte hinlegt, die man einem 90er Jahre Fiat angedichtet hätte.
Also, wir wollen Gaming und es muss teuer sein, entweder der totale Hype oder schon lägner am Markt (für den gewissenhaft stabilen Boomer).

Also gut, wir kaufen irgend ne teure Marke.
Man kann zwar mit Klassikern wie Diablo 2, WC2/3, SC1 (oder auch AoE 2) etc. auch 2026 noch Geld machen, aber ein bissl pushen wär vllt. nicht schlecht, die Aktionäre und so.
Also gut, jetzt brauchen wir ein Entwicklerstudio. Da kaufen wir günstig irgend so eine Wanderhure, welche schon gut herumgereicht wurde und irgendwann mal ein richtig legendäres Spiel gemacht hat (von dessen Rumpfmannschaft aber keiner mehr da ist, ist aber egal, jeder ist ersetzbar, bei der Spieleentwicklung sowiso, laut Yale.).
Jetzt haben wir ein Studio. Wir werfen 80% der Belegschaft raus, behalten 20% mit Änderungskündigung und Kackverträgen und füllen den Rest mit preiswerten Indern auf, die sich irgendwie über ISDN (am Inder liegt das btw. nicht, der hat Bandbreite) zuschalten.
Jetzt lassen wir uns noch irgend ein Konzept erstellen, von einem unbezahlten Studenten und dem Junior-Chief-Developer-Of-Game-Design, der Taugenichts-Sohn eines Logenfreundes, der unbedingt was mit Computerspielen machen wollte (dem Bruder war man die Sache mit der Festplattenpauschalabgabe schuldig...).


=> So entsteht sowas.
 
Wenn das Spiel top wird ist das doch alles fein, nur glaube ich auch nicht wirklich dran. Aber eine Chance bekommt es trotzdem...ist ja auch noch was hin.
 
Plot Twist: Man spielt gar keinen Space Marine des Dominion, sondern den Mechaniker, der die Rüstungen nach der Schlacht wieder fit macht. Das ist Quasi der PowerWash-, PC-Building- und KFZ-Mechaniker-Simulator in einem.
 
Starcraft ist imho das geilste Universum von Blizzard, ich würde da fast jedes Genre zocken. Aber schon schade, dass RTS einfach tot ist...
 
Starcraft ist imho das geilste Universum von Blizzard, ich würde da fast jedes Genre zocken. Aber schon schade, dass RTS einfach tot ist...
Wer sagt das RTS tod ist?
Die PvP Ligen? Schon mal drauf gekommen das der größere Teil kein bock mehr auf PvP hat?
Was die meiste RTS kapput gemacht hat ist das behinderte festhalten für PvP durch diese notorische versuchen perfekte Balance zu erzeugen wird alles generisch. Jede Fraktion muss eine mirror Einheit haben, so ist es auch bei RPGS... Dadurch wirds halt fad, weil der Spirit fehlt und die gewisse Einzigartigkeit.
 
Jede Fraktion muss eine mirror Einheit haben,
Das ist ja auch logisch weil wenn du jetzt z.B. eine SP Kampagne hast in der du mehrere Fraktionen spielst wie eben bei StarCraft oder auch WarCraft, dann wäre es mal richtig blöd, wenn du da auf einmal keinen Konter gegen den Gegner hast oder? Wenn es keine Mirroreinheiten gibt, bzw keine Konter und kein Stein-Schere-Papier Prinzip, dann sind RTS leider nicht gut.
 
Das ist ja auch logisch weil wenn du jetzt z.B. eine SP Kampagne hast in der du mehrere Fraktionen spielst wie eben bei StarCraft oder auch WarCraft, dann wäre es mal richtig blöd, wenn du da auf einmal keinen Konter gegen den Gegner hast oder? Wenn es keine Mirroreinheiten gibt, bzw keine Konter und kein Stein-Schere-Papier Prinzip, dann sind RTS leider nicht gut.
Kommt aber drauf an wie es gemacht wird. Wenn wenige Countereinheiten eine ganze Armee runterschießen ist es quatsch.
Das zwanghafte Micro gibt es auch nur für PvP. ->Ich spreche aber nicht hier von StarCraft alleine sondern allgemein.
Aus Strategie ist Geschicklichkeit geworden.
Es gewinnt nicht der mit der besseren Strategie sondern der die Einheiten am besten Micromanagen kann.
Wegen PvP sind Fähigkeiten von Einheiten in vielen Spielen nicht automatisiert sondern man muss diese gezielt von Hand auslösen.
 
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