KI hat ein Akzeptanzproblem: Stanford-Bericht zeigt große Unterschiede in der Bevölkerung

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Ein aktueller Bericht der Stanford University zeigt eine wachsende Kluft zwischen der Einschätzung von Experten und der Wahrnehmung der breiten Bevölkerung in Bezug auf künstliche Intelligenz. Während Fachleute die technologischen Fortschritte überwiegend positiv bewerten, nimmt die Skepsis in der Gesellschaft deutlich zu. Besonders in den USA richten sich die Sorgen auf mögliche Auswirkungen auf Arbeitsplätze, wirtschaftliche Stabilität und zentrale Bereiche wie das Gesundheitssystem.
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Leider verrät das Paper nicht, wie die "Gruppe der Experts" zusammengesetzt wurde. Wenn man Techbros fragt, kriegt man Techbro Antworten. O, und btw: Ich benutze und verkaufe AI-Edge-Lösungen, scheine also sowas wie ein Expert zu sein. Und gehöre zu den massiven Skeptikern...
 
Nunja, in einer Welt, in der das Erleben und die Versprechen immer weiter und häufiger auseinanderklaffen, ist klar, dass die Technik kritisch gesehen wird. KI ist bereits da, und sie wird bleiben, die Frage ist nur wie.
Heute morgen erst gelesen, dass die Genauigkeit von Claude in einigen Tasks seit Februar um fast zwei Drittel gesunken ist (vor allem im Bereich Programmierung). ChatGPT halluziniert immer noch, dass er einen Timer hat und Rät die Zeiten, Gemini schwankt auch sehr stark von der Lust, Aufgaben zu erfüllen.

Woher soll Vertrauen kommen, wenn KI nicht wiederholbar, zuverlässig hochwertige Arbeit liefert, die Vertrauen begründet? Wenn ich einem Azubi eine Aufgabe gebe, und er erfüllt sie manchmal super, und manchmal grottig, schaue ich auch lieber zweimal hin, bevor ich mich darauf verlasse, dass es funktioniert.
Wenn mein Hammer nur in 33% der Fällen in der Lage ist, einen Nagel einzuschlagen, werde ich auch schwer überlegen, ob ich mir nicht einen anderen Hammer anschaffen muss.

Die Heilsversprechen der TechBros haben sich in den allermeisten Fällen als Bullshit erwiesen, seien es Meta Glasses die fröhlich als Spycam verwendet werden um dich und deine Familie ungefragt in intimen Momenten zu beobachten, sei es das Abo Modell von Streaming Anbietern mit Slop, der selbst von KI wahrscheinlich besser hinbekommen worden wäre, seien es die Tokensysteme, bei denen sich die KI für ein völlig schwachsinniges Ergebnis durch deine Brieftasche fräst oder Sora, das von einem auf den anderen Tag einfach abgeschaltet wird.
Gleichzeitig sehen wir finanzielle Anhäufungen bei denen die Habsburger oder Kaiser vor Neid erblasst wären. Und das Geld kommt ja aus der Allgemeinheit, und fehlt an anderen Stellen.

Wenn ich TechBro wäre, oder damit mein Geld verdienen würde, würde ich natürlich auch sagen, dass es voll Toll ist. Allein der Beweis, dass es wirklich voll Toll ist, bleibt schuldig. Ich bin gespannt ob und wann sich das ändert, im Moment würde ich mein Geld nicht auf die KI setzen.
 
Ich denke, die Befürchtungen seitens amerikanischen Bevölkerung werden sich auch bewahrheiten, es hat schon längst begonnen und wird in den nächsten Jahren noch mehr forciert werden. Die Bevölkerung ist der Playground der Tech-Konzerne. 🤡
 
Prinzipiell kann KI sehr gut sein und vieles vereinfachen. Allerdings ist die KI nur so gut, wie die Daten mit der sie gefüttert wird. Wir gehen schließlich auch zur Schule, damit wir wissen, welche Abläufe es gibt. Das Problem, das wir aber haben, ist anderweitig. KI basiert auf Stochastik und Wahrscheinlichkeiten. Daher muss der Datensatz immens sein, um hohe Treffer zu haben. Diesen Datensatz haben wir einerseits nicht, andererseits nutzt KI alles was es in die Finger bekommt, wenn man sie lässt. Dementsprechend hat sie viele Falschinformationen. Diese müssten eigentlich aussortiert werden, doch wer kann das bei dem Datenvolumen, dass die KI verarbeiten kann. Zuzüglich füttert KI sich gegenseitig, ohne das sie die Jahrhunderte unserer wissenschaftlichen Errungenschaften hinter sich hat.
Isaac Newton hatte Gravitation beschrieben (entdeckt hat er sie ja nicht, denn sie war auch schon vorher da :d). Zuvor hatten die alten Griechen schon den Satz von Pythagroras und Pi beschrieben. Auf all dieser wissenschaftlichen Errungenschaften haben wir weiter aufgebaut, bis wir es schafften Steine zum Denken anzuregen. Jetzt können die Steine denken, wissen aber nicht, was nun "wissenschaftlich" ist und was ein Influencer einfach aus dem Bauch heraus entschieden hat.

Also ja, TechBro O-Ton, KI ist das geilste.
Menschen mit Angst, dass ihr Arbeitsplatz flöten geht, haben Angst. Dazwischen sind noch viele andere Menschen mit vielen anderen Meinungen zur KI
 
Okay, ich muss mich noch korrigieren: KI als Chatbot ist in vielerlei Hinsicht wirklich praktisch, KI zum Programmieren sicherlich auch (das kann ich nicht wirklich beurteilen), aber KI im Kühlschrank, in der Waschmaschine, im Toaster...? :stupid: Nunja, man wird sehen
 
Leider verrät das Paper nicht, wie die "Gruppe der Experts" zusammengesetzt wurde. Wenn man Techbros fragt, kriegt man Techbro Antworten. O, und btw: Ich benutze und verkaufe AI-Edge-Lösungen, scheine also sowas wie ein Expert zu sein. Und gehöre zu den massiven Skeptikern...
KI ist schon nützlich, aber nur so nützlich und schlau wie der es benutzt.
Dumme Fragen=dumme Antworten. Die KI ist wie ein Praktikant, manchmal nützlich aber überwiegend macht er auch Arbeit
 
"In der allgemeinen Bevölkerung teilen diese Einschätzung lediglich 10 %."
Wtf?!
Sorry aber grade auf Jahrzehnte gesehen ist völlig klar dass KI unser Leben verbessern und noch interessanter machen wird.
Schon schade wieviel Leute sich noch nicht die Zeit genommen haben sich mit der Technologie ordentlich auseinander zu setzen... :(

Aber klar, Leute wollten auch einst bessere Pferde statt Autos.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

KI ist schon nützlich, aber nur so nützlich und schlau wie der es benutzt.
Dumme Fragen=dumme Antworten. Die KI ist wie ein Praktikant, manchmal nützlich aber überwiegend macht er auch Arbeit
Ja, wohl war. Meinen Softwareentwickler Kolegen rate ich immer die KI wie einen Praxis-Studenten zu betrachten der aber viele tausende (software dev) Bücher gelesen hat.
 
Was soll man auch mit einem Werkzeug machen das "überall" etwas funktioniert, aber nirgends richtig und stetig kontrolliert werden muss?
Dazu entwickelt das Werkzeug noch ein Eigenleben?

Das ist im Arbeitsumfeld nicht zu gebrauchen und privat nutzt man es wohl auch eher nur zum Licht einschalten und Wettervorhersage abrufen.

Neee, die KI ist noch nicht so weit das sie produktiv taugt und belastbare Ergebnisse bringt.
Dazu kommt ein gigantischer ökologischer Fußabdruck der mit Gewalt immer weiter aufgeblasen wird, da "viel hilft viel" zu gelten scheint.
 
"In der allgemeinen Bevölkerung teilen diese Einschätzung lediglich 10 %."
Wtf?!
Sorry aber grade auf Jahrzehnte gesehen ist völlig klar dass KI unser Leben verbessern und noch interessanter machen wird.
Und das ist so bei der allgemeinen Bevölkerung weil?
Schon schade wieviel Leute sich noch nicht die Zeit genommen haben sich mit der Technologie ordentlich auseinander zu setzen... :(
Lies meinen Text oben.
Aber klar, Leute wollten auch einst bessere Pferde statt Autos.
Beitrag automatisch zusammengeführt:
Argumentativ äusserst stark, doch...
Ja, wohl war. Meinen Softwareentwickler Kolegen rate ich immer die KI wie einen Praxis-Studenten zu betrachten der aber viele tausende (software dev) Bücher gelesen hat.
Meine lachen sowohl über den python als auch den C code der geneiert wird. Und wir trainieren unser Modell sogar nach...
 
Ich behaupte mal trotzdem einfach, solange die durchschnittliche Fehlerquote nicht bei unter <=2-1,5% liegt, muss man einfach noch viel nachkontrollieren.
Wo es um Leib und Leben geht sollte der KI nicht vertraut werden. Definitiv sehe ich die Vorteil für eine Ersteinschätzung eines Problems oder als Unterstützung wenn man etwas übersehen hatte.

Was KI definitiv unglaublich gut kann vs Mensch ist Mustererkennung. Genau da sollte man die KI auch dafür nutzen.
Nicht für profane Dinge des Alltages sondern das was wir Menschen eben nicht so gut können.

über 1000 Bücher Inhalte auswendig, alle wissenschaftliche Formeln, alle Sprachen, den Inhalt des gesamten HWLUXX Forums etc... u.v.m das kann ein Mensch so nicht.

Menschen können im Gegensatz zur KI, aber besser Querdenken oder viel abstrakter denken.
 
@DragonTear es kommt halt darauf an worin.
Wenn ich nichtmals sicher sein kann das die Excel Zahlen richtig interpretiert werden, wie kann ich dann KI nutzen um Scripte auf einem Produktivsystem zu erstellen?
Ich weiß was die KI kann und für grundlegende Sachen ist die auch zu gebrauchen.

Aber für filigranere, wichtige Dinge? Neeee, da ist sie so intelligent wie das Internet und das ist nicht gut genug.
 
Das ist leider das Problem bei KI, in vielen Dingen ist sie gut genug und echt gut zu gebrauchen, aber in anderen Dingen ist sie so schlecht, dass man eigentlich gar nicht darüber nachdenken braucht ob man KI dafür nutzen sollte.

Andererseits muss man auch aufpassen keine Vorurteile zu erzeugen, da sich KI auch ständig weiter entwickelt und in manchen Feldern über die Monate durchaus deutlich besser wurden. Was also heute stimmt muss nicht zwingend in einem halben Jahr noch gelten, daher sollte man die Entwicklung immer im Auge behalten. Es sind ja oft nicht nur die KI Modelle selbst, die besser werden, sondern auch die Software selbst, die diese steuern.

Vielleicht sollte man auch nicht alles der KI überlassen, was wir davor schon mit Software selbst lösen konnten, wie zum Beispiel rechnen.

Am Ende ist es aber nicht die KI, die ich fürchte, sondern noch immer der Mensch wozu dieser KI nutzen wird.
 
Die Entwicklung der KI ist die gleiche, das gleiche Schema F.
sowas wäre interessanter.
 
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