Desktop-Upgrade ca. 300 €: Lautsprecher + DAC Fokus auf präzisem, druckvollen Sound und Bass

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Oberbayern
Moin zusammen,

ich möchte mein aktuelles in die Jahre gekommenes Logitech Z506 5.1 System ersetzen.
Der Subwoofer war selbst bei niedriger Einstellung zu dröhnend und unpräzise – ich suche daher etwas mit kontrolliertem,
druckvollem Bass und sauberer Bühne. Kurz gesagt: kein Brüllwürfel Gedröhne.

Zusätzlich möchte ich meine ASUS Xonar U7 MkII ersetzen und auf einen USB-DAC wechseln, der:
  • gleichzeitig Headset + Lautsprecher ansteuern kann
  • unter Windows und Linux (USB Class Compliant) sauber läuft
Aktuell tendiere ich hier zum Fosi K5 Pro.



Rahmenbedingungen:

  • Schreibtisch 80 cm tief
  • Hörabstand ca. 90cm - 1,1m
  • Lautsprecher würden entweder auf dem Tisch mit kleinen Desktop-Ständern stehen oder ggf. an der wand, nach unten angewinkelt über meinem Hauptbildschirm montiert werden.
  • Nutzung: 30% Arbeit, 30% Gaming, 40% Musik, Sonstiges
  • Budget: max. 300 € +/-50€
  • Subwoofer evtl. später, aber nicht zwingend

Ich schwanke aktuell zwischen:


  1. Edifier R1850DB / R1855DB (4", später evtl. Sub)
  2. Edifier R2750DB (6,5", 3-Wege, ohne Sub)

Mir ist wichtig:

  • präziser, straffer Bass
  • kein Midbass-Dröhnen
  • gute Ortung im Nahfeld
  • ausreichende Raumfüllung
  • keine künstliche „Loudness“-Abstimmung

Meine Kernfrage:​


Reicht ein gutes 4"-2.0-System im Nahfeld für spürbaren, kontrollierten Druck aus,
oder ist die 6,5"-Klasse hier klar überlegen – auch bei nur ~1 m Hörabstand?


Erfahrungen speziell im Desktop-/Nahfeld-Setup wären super.


Es muss kein High-End sein – einfach nur ein ordentliches, sauberes Setup.

Nehme gerne auch andere DAC/Lautsprecher Vorschläge entgegen.


Danke!
 
Zuletzt bearbeitet:
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Ich habe vor einigen Jahren mein Creative 5.1 Setup gegen kleinere Studiomonitore (Presonus Eris E3) getauscht.
Man darf keine Wunder erwarten, der Subwoofer ist halt weg. Aber es reicht um Spaß zu haben am Schreibtisch, für alles andere habe ich aber die großen Signature 1109 einen halben Raum weiter... .

Da die LS aktiv sind, habe ich sie lange mit meiner ASUS Xonar DX Soundkarte bespielt, bin aber vor einiger Zeit auf einen USB DAC (Topping DX1) gewechselt, damit die Umschaltung zwischen Homeoffice, Towerpc und Bastelplatinen besser geht.

Der bespielt jetzt meinen Audiotechnica R50x KH und hat auf seiner Rückseite zwei Chinchausgänge an denen das Audio Signal ungeregelt in die erwähnten Presonus geführt wird.
Läuft einwandfrei.

Soviel zu meinen Erfahrungsberichten.
Ich würde die Presonus jederzeit wieder kaufen, habe aber beim Schmökern auf www.thomann.de vor einiger Zeit schon ein Set aus kleinen Presonus mit einem Subwoofer gesehen.
Das könnte vielleicht genau zu deiner Suche passen.
 
Ich habe vor einigen Jahren mein Creative 5.1 Setup gegen kleinere Studiomonitore (Presonus Eris E3) getauscht.
Man darf keine Wunder erwarten, der Subwoofer ist halt weg. Aber es reicht um Spaß zu haben am Schreibtisch, für alles andere habe ich aber die großen Signature 1109 einen halben Raum weiter... .

Da die LS aktiv sind, habe ich sie lange mit meiner ASUS Xonar DX Soundkarte bespielt, bin aber vor einiger Zeit auf einen USB DAC (Topping DX1) gewechselt, damit die Umschaltung zwischen Homeoffice, Towerpc und Bastelplatinen besser geht.

Der bespielt jetzt meinen Audiotechnica R50x KH und hat auf seiner Rückseite zwei Chinchausgänge an denen das Audio Signal ungeregelt in die erwähnten Presonus geführt wird.
Läuft einwandfrei.

Soviel zu meinen Erfahrungsberichten.
Ich würde die Presonus jederzeit wieder kaufen, habe aber beim Schmökern auf www.thomann.de vor einiger Zeit schon ein Set aus kleinen Presonus mit einem Subwoofer gesehen.
Das könnte vielleicht genau zu deiner Suche passen.
Danke für den Tipp! 🙂

Die DX1 wäre für mich allerdings raus, da sie keinen Mikrofoneingang besitzt und ich mein Headset weiterhin direkt betreiben möchte – ein separates Mikro plane ich aktuell nicht.


Die Presonus sehen aber tatsächlich interessant aus, gerade im Hinblick auf Nahfeld und kontrollierten Bass.
 
Ich habe meine Presonus als 2.0 ohne Woofer seit 2019 und bin vollends zufrieden mit denen.
Zuerst in 3,5", waren aber wohl schon gebraucht (Kratzer oberhalb), danach dann als Ersatz in 4,5" als Gen1 (Gen2 BT gab es 2020 noch nicht), wobei der gewebte Kevlar TT in 4,5" einen eindeutig knackigeren Bass liefert. Hat damals aber auch rund 100€ mehr gekostet als der 3,5 Zöller. Dazu dann noch 3mtr. AdamHall 6,3mm. TRS-Klinke auf 3,5mm. Klinke, passt. Damals noch über meine alte PCIe X-Fi Titanium angeschlossen, hören die sich über meinen jetzigen onboard Realtek ALC4082 (inkl. ESS Sabre9018Q DAC), justiert via Nahimic Konsole, auch nicht schlechter an.

..kann ich nur empfehlen. (y)

Screenshot 2026-02-24 at 13-22-55 Meine Bestellungen.png

ps: Einen auf das System abgestimmten 8" Subwoofer, wenn gewünscht (ich brauche den aber nicht), kann man natürlich auch nachkonfigurieren.
 
Das Budget ist eh schon so ziemlich das Minimum, und dann noch auf Gedeih und Verderb einen DAC reinquetschen wollen? Na ich weiß nicht... Und spätestens wenn du mal den ganzen Quatsch mal einmessen und systemweiten EQ verwenden willst (die Raummoden schlafen nicht), bist du gottfroh, wenn du getrennte Audio-Geräte für KH und LS hast.

Die U7 kann man allerdings schon mal ersetzen, der Signalweg scheint ganz gut mit "Gammelkeramik" (MLCCs ungleich NP0/C0G) gespickt zu sein, und so super laut ist die ja auch nicht. Hast du keinen anständigen Onboard-Realtek? Sowas reicht doch für Lautsprecher, bzw. sollte einer der besseren Sorte eigentlich sogar bald besser sein als die U7, wenn einem die Sound-Verschlimmbesserungen keinen Strich durch die Rechnung machen.

Zumindest von den R2850DB habe ich jetzt bisher noch nichts negatives gehört. Die diagonale Anordnung von Mittel- und Hochtöner bei den R2750DB würde ich ein bißchen kritisch sehen, rein vertikal ist in Bezug auf eventuelle Unregelmäßigkeiten am unproblematischsten (ich meine, der Mittel-Hochtonzweig ist passiv getrennt). Sind auf jeden Fall eher "klassische" Regalboxen und jetzt vielleicht nicht fürs absolute Nahfeld.

So'n Z506 einmessen wäre bestimmt auch mal witzig. Das ist ja eigentlich nicht ganz verkehrt gewesen, und nach meiner Erfahrung kann man da immer noch einiges rausholen. Da braucht man halt einen mit Meßmikrofon (entweder USB oder mit Audiointerface) und etwas Erfahrung in REW, nur dafür wird sich die Anschaffung denke ich nicht unbedingt lohnen. (Und Oberbayern ist von hier aus immer noch einen Schluck zu weit.) Das ist genauso wie mit den Kolorimetern... Oder aber man gibt fortan selbst im Bekanntenkreis den Meßeumel, wenn man da Spaß dran hat...
 
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