[Guide] Spiele-PC für etwas über 2000.- Euro

garfield51

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Ich habe mir Gedanken gemacht, was man für einen Spiele-PC löhnen muss, mit dem man gut zocken kann. Er sollte einigermaßen erschwinglich sein, aber keine Minimalkonfiguration.
Vielleicht ist ja für den ein oder anderen eine Gedankenanregung dabei. Ich habe versucht möglichst wenige Händler auszuwählen, um die Versandspesen nicht ins uferlose wachsen zu lassen.

CPU: AMD Ryzen 7 7800X3D...359.- (Mindfactory)

CPU-Kühlung: ARCTIC Freezer 36 ARGB Black...35,48 (Mindfactory)

Mainboard: ASUS ROG Strix B850-F Gaming WIFI... 283,87 (Amazon)

RAM: Patriot Viper VENOM UDIMM 32GB Kit, DDR5-6000, CL36...429.- (Mindfactory)

Grafikkarte: ASUS Prime Radeon RX 9070 OC, 16GB...599.- (Amazon)

SSD: Western Digital WD_BLACK SN850X NVMe SSD 2TB...223.- (Amazon)

Netzteil: NZXT C Series C750 Gold, ATX 3.1...99,89 (Mindfactory)

Gehäuse: be quiet! Pure Base 501 Airflow...77,41 (Mindfactory)

Zusätzlicher Gehäuselüfter: be quiet! Pure Wings 3 PWM, 140mm...11,85 (Mindfactory)

Summe (ohne Versandspesen)...2118,50
Preisstand 20.01.2026

Alternativen für ein paar Euro mehr

Grafikkarte: PowerColor Hellhound Radeon RX 9070 XT...716,99 (Galaxus)
Das bedeutet einen Aufpreis von 117,99 gegenüber der 9070 OHNE XT

Gehäuse: be quiet! Pure Base 501 DX Black...89,89 (Mindfactory)
Der Aufpreis beträgt gegenüber dem Pure Base 501 12,48

Alternative Grafikkarte für mehr als nur ein paar Euros für alle Raytracing-Fans

MSI GeForce RTX 5070 Ti 16G Gaming Trio OC...987.- (Galaxus)
Es gibt billigere 5070Ti, aber die Gaming Trio ist wohl eine der besten. Ich hatte die Gelegenheit sie selbst auszuprobieren. Die Lüfter sind flüsterleise und Spulenfiepen konnte ich nicht wahrnehmen.
Der Aufpreis gegenüber der Grundkonfiguration (ASUS Prime Radeon RX 9070 OC) beträgt allerdings stattliche 388.- Euro
 
Zuletzt bearbeitet:
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Ich melde Zweifel an dass am 20.1.2025 32GB 6000er Patriot Viper 400 euro gekostet haben. Dürfte eher jetzt der Fall sein.
 
Ist insgesamt schon ganz OK. Mit dem 7800X3D bist du halt auf der vorletzten Generation, schön wäre der Build mit einem 9800X3D.
Beim Kühler würde ich aber auch einen potenten dual tower Kühler gehen, zB. einen ID Cooling A620 Pro oder einen Peerless Assassin 140 / Phantom Spirit 120 SE.
Arbeitsspeicher ist leider wirklich Tagespreis und einfach Unberechenbar momentan, ich würde sogar soweit gehen zu sagen verschiebe den Bau des PC's bis du die Speicher irgendwo "als Schnapper" hast ergattern können. Sprich irgendwo um 300€, mit Glück und Spucke.
Dann mit dem Restbugdet nochmal Kassensturz und die Komponenten ausgesucht.
 
Hi, mein Vorschlag ~ 2000 € wenn du noch was drauflegst, ist auch der 9800X3D drin.

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Wozu macht man Vorschläge wenn es sich, wie in dem Titel klar ersichtlich, um einen Guide handelt und nicht um eine Kaufberatung ?
 
Achso.
Na dann darf der TE wohl die Verbesserungsvorschläge keinesfalls in den Guide einfließen lassen?
 
Ich melde Zweifel an dass am 20.1.2025 32GB 6000er Patriot Viper 400 euro gekostet haben. Dürfte eher jetzt der Fall sein.
Danke für den Hinweis, habe das Datum korrigiert.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ich sehe kaum einen Vorteil für einen 9800X3D. Der Vorschlag soll ja vorwiegend für einen Spiele-PC gelten. Für einen Leistungssprung von etwa 10 bis 13% zahlt sich das nicht aus. Da wären immerhin 22% mehr zu bezahlen.

 
Zuletzt bearbeitet:
Gut, hatte jetzt einen riesigen, freundlichen Text verfasst. Aber habe wohl aus Versehen den Browser geschlossen und es ist futsch. Uff.

Tl;dr.
Der Guide ist sinnlos. Der ideale PC kann immer nur individuell sein.

Der eine braucht die extra CPU Leistung, der andere nicht.
Der eine schraubt gerne rum und will sowieso bei Zen 6 wieder aufrüsten, um das Maximum finanziell rauszuholen, der andere will so lange wie möglich seine Ruhe haben und die Kiste zulassen.
Der eine spielt viele grafische Singleplayer Spiele und profitiert vom besseren DLSS/Nvidia Tools, der andere benutzt es gar nicht.
Der eine will später ne dickere Graka reinschieben und will die 1000W als Puffer, der andere weiss von vorneherein dass ers niemals brauchen wird.
Der eine will es besonders leise, der andere will ein Mainboard mit Anschlüssen XYZ, noch ein anderer will eine Premium-SSD(s).
Kann nur der Käufer wissen was er will.

Dazu sind Ram- und nun auch GPU-Preise durch die Decke. Egal wie viel man schlau zu sparen versucht, die 300€ Aufpreis beim Ram und 200€-300€ Aufpreis bei der GPU kann man damit auch nicht mehr kompensieren.
Blöde Zeit für teuren Neukauf, egal wie mans dreht.
 
Achso.
Na dann darf der TE wohl die Verbesserungsvorschläge keinesfalls in den Guide einfließen lassen?
Okay, das ist natürlich ein valider Punkt. Von der Seite betrachtet stimmt das selbstverständlich.
 
Tl;dr.
Der Guide ist sinnlos. Der ideale PC kann immer nur individuell sein.
Ich habe nicht mit einem Wort angedeutet, dass meine Zusammenstellung für einen idealen PC gelten würde. Natürlich kann dies nur ein jeweils individuell erstelltes System sein. Ich habe nur meine Gedanken für einen Spiele-PC für etwas über 2000.- Euro dargelegt. Wenn das sinnlos ist, dann sind es auch Foren wie dieses hier. Dann würden sich Diskussionen ja generell erübrigen. Solch einer Ansicht kann und will ich mich nicht anschließen.
 
Es wurde schon in einem anderen Thema (das noch dazu von Luxx selber gestartet wurde) heiß diskutiert wie eine neue Kaufberatung aussehen soll / kann.

Unterm Strich hat eine Kategorisierung nach Preis aktuell leider wenig Sinn. Speicher ist durch die Decke, SSD ist auch abgehoben vom Boden der Realität und Grafikkarten fangen gerade an.

Sinnvoller ist es ein Leistungsspektrum anzugeben, sprich 1080p 60Hz, 1440p 144Hz, 4K 240Hz und die entsprechende Konfiguration dahin zu trimmen. Dazu eine öffentliche GH-Liste wo der geneigte Käufer mal den aktuellen Tagespreis der Konfiguration schnuppern kann.
 
Mir erschließt sich ehrlich gesagt nicht so ganz was an der aktuellen Liste zur Kaufberatung nicht mehr Zeitgemäß sein sollte oder warum man die ändern sollte/müsste. Da ist, so jetzt aus dem Kopf raus doch alles wichtige drin: Gewünschter Anwendungsbereich, bereits vorhandene Hardware ja/nein und budget etc. Damit kann man doch arbeiten denke ich. Die Preise....ja die sind in der Tat eine Katastrophe, da ändert doch aber eine geänderte kaufberatungsliste nichts dran, zumindest soweit ich das sehe.

Oder aber ich verstehe den ganzen Punkt irgendwie nicht. Stimme aber definitiv zu dass aufgrund der Preislage aktuell ein PC bauen nicht wirklich lohnt. Aber es gibt wohl Menschen die bereit sind das in Kauf zu nehmen. Liegt nicht in meinem Interesse das zu be- oder zu verurteilen.
 
Die Preise....ja die sind in der Tat eine Katastrophe, da ändert doch aber eine geänderte kaufberatungsliste nichts dran, zumindest soweit ich das sehe.
Der aktuelle Kaufberatungsthread kategorisiert innerhalb des jeweiligen Anwendungsfalls aber genau nach dem Preis des Systems.
D.h. das 1200€ AMD-Gaming-Paket mit Stand vom 13.09.24 kostet aktuell nichtmehr 1200€ sondern wohl eher 1300-1400€ (hab nicht nachgerechnet).

Edit: Alleine der dort verlinkte RAM kostete Ende Oktober knapp 220€. Jetzt kostet er ~960€. DAS ist das Problem. :d
Und ein x-beliebiges 2x48GB Kit gibts aktuell überhaupt erst ab 500€. Sprich, der dort empfohlene 1200€ PC kostet mit dem konkret empfohlenem RAM und zwar NUR wegen des Preisanstiegs des RAMs schon über 1900€ und selbst mit anderem RAM immernoch mindestens 1500€.

Die Preisangaben sind also aktuell veraltet und werden sich auch in naher Zukunft noch häufiger ändern, wodurch man ständig hinterhereditieren müsste.

Der Rest stimmt aber natürlich nachwievor.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok. Ich verstehs nicht.
 
Was verstehst du nicht?
 
Die Begründung dass man die Beratungsliste ändern muss weil man sonst ja ständig hinterher editieren müsste da sich die Preise ändern.

Eine Kaufberatung die, und ich erfinde jetzt mal frei schnauze, am datum x erfolgte wo die Grafikkarten komplett überteuert waren, muss man doch jetzt nicht mehr ändern weil die Preise sich verändert haben da zum einen die Kaufberatung bereits erfolgte und zum anderen jetzt eine neue beratung anders ausfallen wird da andere Preise. Wo man da was editieren muss erschließt sich mir nicht.

Oder anders gesagt: Warum sollte man eine empfehlung editieren oder ändern wenn diese zum zeitpunkt der erstellung das optimum darstellte ? Dass sich Preise ändern ist doch jetzt wirklich nix was überraschen sollte da entweder neue Produkte erscheinen, die nachfrage sinkt oder steigt, oder, wie jetzt, sich blasen bilden.

Die Liste wird sich daher natürlich ändern bei dem was man empfiehlt. Dass man da jetzt aber sämtliche alte jemals erstellte beratungen ändern müsste oder sollte... es erschließt sich mir ganz und gar nicht. Mir ist schon klar dass wahrscheinlich ich da das Problem bin bzw der welcher auf der Leitung steht, aber trotzdem: WTF ?
 
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